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Alle Artikel kategorisiert unter »Brian Mulligan«

Aus eins mach drei – Der neue Stuttgarter Ring wird mit einer Walküre fortgesetzt

12.04.22 (Joachim Lange) -
Vermutlich ist diese „Walküre“ wieder eine Weltpremiere in Sachen Ring-Regie in Stuttgart. Hier entsteht nicht erneut ein Ring-Projekt von verschiedenen Inszenierungsteams, sondern selbst die „Walküre“, als die erste von den drei großen Ringteilen, wurde auf drei verschiedene Teams aufgeteilt. Eine Idee, die nach Stuttgart passt, weil hier vor zwanzig Jahren ein Ring mit vier verschiedenen Regiehandschriften (Schlömer, Nel, Wieler, Konwitschny) ziemlich Furore machte und fortan als Modellfall galt.

Vom Rhein zu Rheingold – Bei den Bregenzer Festspielen wagen die Wiener Symphoniker Wagners „Ring“-Eröffnung

03.08.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Tatsächlich mündet er gute tausend Meter entfernt in den Bodensee und tatsächlich wurde vor langer Zeit dort Gold gesucht und gefunden … von der Suche nach realem Gold und dem sagenhaften Nibelungen-Schatz dann im weiteren „teutschen“ Verlauf des Rheins zu schweigen. Zu ihrem Jubiläum „75 Jahre Festspielorchester in Bregenz“ wollten die Wiener Symphoniker etwas Besonderes: also Wagners „Rheingold“.

Frankfurts Oper zeigt Meyerbeers „Vasco da Gama“ als interstellares Kolonialismusdrama

01.03.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Das Schiff ist seit Monaten unterwegs; für die Mannschaft wird Kontakt zu ihren Frauen hergestellt: per Skype auf dem Riesenbildschirm der Kommandozentrale – denn das Raumschiff fliegt zu neuen Sternenwelten. Da spielt der von Tilman Michael einstudierte Chor amüsant menschliche Geschichtchen: einem Vater wird sein inzwischen geborenes Baby gezeigt; eine junge Mutter hält die für „Pappi“ gemalte Zeichnung ins Kameraauge; eine dritte lockt bei der Heimkehr mit neuer Reizwäsche…

Triumph des Überlebenswillens – Weinbergs „Die Passagierin“ an der Oper Frankfurt

03.03.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Leni Riefenstahls Filmbilder von den kurzlebigen Triumphen des Nationalsozialismus mögen noch so gelungen sein – an der Frankfurter Oper bestätigte sich erneut, dass der Triumph erlebter Befreiung größer und bewegender ist. „Wir haben gewonnen!“ - der Finalsatz aus Roberto Benignis Film „Das Leben ist schön“ stand virtuell über der Bühne, als die 92-jährige Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz „neben sich“, sprich: ihrer Bühnenfigur stand und über alle Bravostürme hinaus sich das Publikum zu Ehrenovation erhob. Erneut hatte zuvor in Mieczyslaw Weinbergs Musikdrama „Die Passagierin“ große Kunst über grausige Realität triumphiert.
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