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Alle Artikel kategorisiert unter »BVMI«

BVMI verkündet das Aus für den ECHO

30.04.18 (nmz-red) -
„Den ECHO wird es nicht mehr geben.“ Das verkündete der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am 25. April, kurz vor Redaktionsschluss der nmz. Er zog damit die Konsequenzen aus dem Skandal um die Auszeichnung an die Rapper Kollegah und Farid Bang und kündigte einen „vollständigen Neuanfang“ an, „der auch eine Neuaufstellung bei ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ nach sich ziehe“. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, und Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats, hatten als Mitglieder des ECHO-Beirats diese Auszeichnung mitgetragen.

Campino, die Rapper und die Frage nach der Schmerzgrenze [update, 17:45]

13.04.18 (David Schwarz, dpa) -
Schon seit Wochen war es Thema: Darf ein Lied mit einer von vielen als antisemitisch verstandene Textzeile mit einem Preis gekrönt werden? Und wo endet künstlerische Freiheit? Bei der Echo-Verleihung lässt die Debatte nicht lange auf sich warten.

Ein armseliger ECHO-Beirat und die Frage der Grundrechte

12.04.18 (Martin Hufner) -
Geht es um Grundrechte? Oder geht es um Haltung? Im Fokus: Die Nominierung der Rapper Kollegah und Farid Bang beim ECHO 2018. Der ECHO ist ein Preis des Bundesverbandes der Musikindustrie (kurz: BVMI). Er wird seit vielen Jahren verliehen. In zahlreichen Kategorien, die bepreist werden, werden genau diejenigen nominiert, die die höchsten Verkaufszahlen mit ihren Platten/CDs/Download/Streams erreicht haben. Das haben die Rapper Kollegah und Farid Bang mit dem Album „JBG3“ offenbar geschafft. Das musikalische Genre nennt sich Rap. Die beiden werden als Battle-Rapper spezifiziert.

ECHO: Nominierte zwischen Geschmacklosigkeit und Kunstfreiheit – Beirat stellt Persilschein aus

09.04.18 (Martin Hufner) -
Es ist längst über die Grenzen der Musikindustrie bekannt, dass der ECHO als der Preis des Bundesverbandes Musikindustrie eher in die Fassadenkulturlandschaft gehört – auch wenn er sich mit dem Namen der Deutschen Phono-Akademie schmückt. Das ändert nichts an seiner Popularität in den Medien und unter den Künstlerinnen, egal ob ECHO Klassik, Pop oder Jazz. Aktuell macht der ECHO wieder von sich reden. Nominiert wurden zwei sog. Battle-Rapper (Kollegah und Farid Bang), in deren aktuellem Produkt über die Grenzen weit hinausgehende geschmacklos-zynische Textzeilen verwendet werden. Der ECHO-Beirat als „Ethik-Kommission“ wurde eingeschaltet und hat entschieden, dass er nichts entscheidet und die Nominierung bestehen bleiben soll. In diesem Beirat sitzen Vertreterinnen von Deutschem Musik- und Deutschem Kulturrat. Das macht die Sache problematisch.

GEMA, BVMI und VUT begrüßen Positionierung der Bundesregierung zu „Value Gap“ und Plattformhaftung

14.03.18 (PM - BVMI) -
Die Bundesregierung hat sich jüngst im Europäischen Rat für gesetzliche Klarstellungen der urheberrechtlichen Verantwortlichkeit von Online-Plattformen ausgesprochen. Das sei dringend erforderlich, um die Kultur- und Kreativwirtschaft angemessen an den Erlösen zu beteiligen, die mit ihren Inhalten von Online-Plattformen erzielt werden. Die wesentlichen Forderungen der Bundesregierung zum neuen europäischen Urheberrechtsrahmen überzeugen in weiten Teilen.

BVMI zum Koalitionsvertrag von Union und SPD: „Deutsche Positionierung längst überfällig“

10.02.18 (PM - BVMI) -
Nach Auffassung des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ist zu begrüßen, dass Union und SPD die Bedeutung der Kreativwirtschaft als Beschäftigungs- und Wachstumstreiber und als Impulsgeber für gesellschaftliche Erneuerung und zukünftige Entwicklungen in der Arbeitswelt, in Wirtschaft, Kultur, und Bildung verstehen, was sich auch in einigen erfreulichen Ansätzen im Entwurf des Koalitionsvertrages niederschlage.

BVMI begrüßt Urteil wegen Urheberrechtsverletzung: Auftraggeber illegaler Tonträger zu mehreren Jahren Haft verurteilt

01.02.18 (PM - BVMI) -
Die große Strafkammer des Landgerichts Stuttgart hat den 61-Jährigen Angeklagten in der vergangenen Woche wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzungen zu einer Haftstrafe von 5 ½ Jahren verurteilt. Sämtliche der ca. 1,4 Millionen sichergestellten Tonträger (CDs, DVDs und Vinylschallplatten) werden vernichtet. Der seitens der Ermittlungsbehörden nachgewiesene Erlös von mehr als € 305.000,00, die der Angeklagte von 2012 bis 2016 durch seine illegale Geschäftstätigkeit erzielte, wird eingezogen.

Sondierungen: BVMI fordert klare und ambitionierte Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft

13.01.18 (PM - BVMI) -
Der Bundesverband Musikindustrie hat mit Blick auf die voraussichtlichen Koalitionsverhandlungen deutliche und konsequente Maßnahmen zur Stärkung der Kultur- und Kreativbranchen gefordert.

Florian Drücke wird Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI)

13.11.17 (PM-BVMI) -
Im Rahmen der jährlichen Versammlung der ordentlichen Mitglieder des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) am vergangenen Mittwoch in Berlin ist BVMI-Geschäftsführer Florian Drücke einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden. Bisher hatte Dieter Gorny dieses Amt inne, der nicht mehr kandidiert hat. Als weitere Vorstandsmitglieder sind Frank Briegmann (President & CEO Central Europe Universal Music und Deutsche Grammophon), Bernd Dopp (Chairman & CEO Warner Music Central Europe) und Philip Ginthör (CEO Sony Music Entertainment GSA) wiedergewählt worden. Konrad von Löhneysen (Geschäftsführer Embassy of Music) war bereits im September als Sprecher der außerordentlichen Mitglieder im Vorstand bestätigt worden. Insgesamt besteht der BVMI-Vorstand aus fünf Mitgliedern.

Florian Drücke führt BVMI künftig als Geschäftsführer/CEO und vertritt ihn auch im IFPI Mainboard

23.09.17 (PM-BVMI) -
Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), Dr. Florian Drücke, wird den Verband künftig auch auf internationaler Ebene im Mainboard der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) vertreten. Überdies wird er zum Gesellschaftervertreter bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) berufen. Er wird seine Rolle als Geschäftsführer/CEO an der Seite eines ehrenamtlichen Vorstandes ausüben, der im Rahmen der Mitgliederversammlung im Herbst gewählt werden wird.
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