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Alle Artikel kategorisiert unter »Chor des Theater Bonn«

Liebesgrüße vom Bosporus … Spektakulärer politischer Startschuss für das Beethoven-Jahr in Bonn mit Volker Löschs „Fidelio“

04.01.20 (Joachim Lange) -
Es hat sich eingebürgert, dass Ludwig van Beethoven das letzte Konzertwort des Jahres hat. Seine 9. Sinfonie liefert gleich noch ein paar programmatische Verse von Friedrich Schiller mit. Was irgendwie einen trotzigen Optimismus ausstrahlt und in unseren Breiten auch noch an das sich mühsam einigende Europa erinnert. Dass ein runder Geburtstag wie jetzt der 250. des berühmtesten Sohnes der Stadt Bonn eine Angelegenheit ist, die weltweit zu Aktivitäten anregt, versteht sich. Die Oper der ehemaligen (provisorischen!) Bundeshauptstadt lässt es sich nicht nehmen, mit Beethovens einziger Oper „Fidelio“ ihr und unser aller Beethovenjahr zu eröffnen.

Aufforderung zum Kampf – In Bonn inszeniert Peter Konwitschny Othmar Schoecks selten gespielten Einakter „Penthesilea“

18.10.17 (Joachim Lange) -
Wenn es gerecht zuginge, dann müsste man gemeinsam mit „Salome“ und „Elektra" auch Othmar Schoecks (1886-1957) „Penthesilea“ nennen. Neuerdings auch Aribert Reimanns „Medea“. Alles Frauen-Monumente des Musiktheaters von erheblicher Wucht. Die ersten drei wurden in der Dresdner Semperoper uraufgeführt. Doch nur die beiden Strauss-Einakter haben sich im Kernrepertoire gehalten. Schoecks Kleist-Oper ist dort erst 2008 in einer grandiosen Inszenierung von Günter Krämer dort wieder in Erinnerung gebracht worden. Die 2010 in Wien uraufgeführte „Medea“ von Aribert Reimann müsste es, schon weil sie eine Verlängerung dieser Reihe in die zeitgenössische Moderne ist, künftig auch mal auf den Dresdner Spielplan schaffen.

Enttäuschend: Die deutsche Erstaufführung von Verdis „Jérusalem“ in Bonn

01.02.16 (Frieder Reininghaus) -
Auf den ersten Blick mag es scheinen, als würde mit der ersten szenischen Aufführung von Giuseppe Verdis „Jérusalem“ in Deutschland durch die Oper Bonn ein Mangel behoben. Bei dieser vieraktigen Historien-Oper, die Ende 1847 in der Salle de la rue Peletier das Licht der Musiktheaterwelt erblickte, handelt es sich um die (nicht allzu tiefschürfende) Überarbeitung des Dramma lirico „I lombardi alla prima crociata“.
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