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Alle Artikel kategorisiert unter »Claus Peymann«

Theater-Dämmerung in Berlin - Castorf und Peymann treten ab

29.06.17 (dpa, Elke Vogel) -
Berlin - Abschied von zwei Giganten des Berliner Theaterlebens: Zum letzten Mal hebt sich für Frank Castorf und Claus Peymann der Vorhang an ihren angestammten Häusern. Ihre Widerspenstigkeit war berühmt und berüchtigt. Jetzt geht in Berlin die Ära zweier ungleicher, genialischer Theaterpatriarchen zu Ende. Beide laden am Wochenende ihre Fans zu ihren ultimativ letzten Vorstellungen ein.

Interview mit Oliver Reese: Wir haben die Theaterautoren ausgegrenzt

30.05.17 (dpa, Elke Vogel) -
Berlin - Ein starkes Schauspieler-Ensemble und eine geballte Ladung Zeitgenössisches. Oliver Reese (53), Nachfolger von Claus Peymann am Berliner Ensemble (BE), hat sein Programm für die erste Spielzeit vorgestellt. «Wir schätzen Stücke, in denen die guten alten Tugenden des Theaters eine zentrale Rolle spielen: Drama, Figuren, Dialog, eine Geschichte und ein starkes Thema», sagt Reese im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Claus Peymann ätzt gegen seinen Nachfolger

30.12.16 (dpa) -
Claus Peymann (79), derzeit noch Direktor des Berliner Ensemble (BE), ätzt gegen seinen Nachfolger Oliver Reese (52). „Reese ist Repräsentant einer Generation von gescheiten, gut informierten, aber handzahmen Verwaltern“, sagte Peymann der „Bild“-Zeitung (Freitag). „Ich war immer der Meinung, dass das BE von einem Künstler erster Kategorie geführt werden muss“, meinte der Theatermacher. „Ich hatte Luc Bondy, der ja nun leider tot ist, und Leander Haußmann vorgeschlagen. Aber es gab nicht mal ein Treffen mit ihnen.“

Peymann greift Müller an – „Kulturpolitischer Trümmerhaufen“

14.09.16 (dpa) -
Theatermann Claus Peymann hat noch nie ein Blatt vor dem Mund genommen. Im Endspurt zur Berlin-Wahl reitet er nun eine harte Attacke gegen Regierungschef Müller.

Theaterstreit spitzt sich zu - «Berlins Ruf steht auf dem Spiel»

22.04.15 (dpa, Nada Weigelt) -
Berlin - Im Streit um die Zukunft der Berliner Theaterlandschaft gerät der Regierende Bürgermeister und Kultursenator Michael Müller zunehmend unter Druck. Nach mehreren führenden Theatermachern warnte am Mittwoch auch der Berliner Staatsopern-Intendant Jürgen Flimm vor den Plänen Müllers und seines Staatssekretärs Tim Renner (beide SPD), die traditionsreiche Volksbühne in eine Art Festivalhaus umzuwandeln.

Renner weist Peymann-Vorwürfe zurück - Volksbühne keine «Eventbude» [update, 17:45]

02.04.15 (dpa, Nada Weigelt) -
Berlin - Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner (SPD) hat die Vorwürfe von Theaterintendant Claus Peymann an seiner Amtsführung zurückgewiesen. «Kein Mensch hat die Absicht, aus der Volksbühne eine Eventbude zu machen», sagte der SPD-Politiker am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir gehen in keiner Sekunde davon aus, dass die zukünftige Führung der Volksbühne nicht jemanden mit Theater als Schwerpunkt hat. Im Gegenteil: Wir glauben sogar, dass das in den letzten Jahren stark reduzierte Ensemble wieder wachsen wird.»

Peymann: «Kulturstaatssekretär größte Fehlbesetzung des Jahrzehnts» [update, 2.4.]

01.04.15 (dpa) -
Berlin - Der scheidende Theatermacher Claus Peymann hat einen Frontalangriff auf die Berliner Kulturpolitik gestartet. In einem Brief an den Regierenden Bürgermeister und Kultursenator Michael Müller (SPD) nennt Peymann den Kulturstaatssekretär Tim Renner «die größte Fehlbesetzung des Jahrzehnts». Als Beispiel verweist der Intendant des Berliner Ensembles auf angebliche Pläne Renners zur Zukunft der Berliner Volksbühne.

Peymann verrät sein Gehalt und hält sich für billigen Regisseur

30.12.12 (Agentur - dapd) -
Berlin - Der Intendant am Berliner Ensemble, Claus Peymann, macht kein Geheimnis aus seinem Gehalt. "Ich verdiene etwas über 200.000 Euro brutto im Jahr, inklusive meiner Inszenierungen", sagte der 75-Jährige der "Berliner Zeitung" (Samstagausgabe). Ein Intendant am Bonner Staatstheater bekomme dagegen 350.000 Euro. Peymann sagte, er sei "billig für einen Regisseur der Champions League". Er sei anders als die Schauspieler jeden Tag am Theater, von morgens bis nachts.

Intendant Peymann sieht seine Arbeit in Berlin als gescheitert an

16.11.12 (Agentur - dapd) -
Düsseldorf - Claus Peymann (75), Intendant des Berliner Ensemble, hat junge Regisseure und Dramatiker heftig kritisiert. Sie seien großmäulig, selbstherrlich und betrieben "eine vollständige Nabelschau in der Literatur", sagte Peymann der Zeitung "Rheinische Post" (Freitagausgabe). "Das zeitgenössische Theater erstickt im kleinteiligen, familiären Mist."

Lessing-Preis für Kritik 2012 geht an Claus Peymann

06.12.11 (Karina Scholz - dapd) -
Wolfenbüttel - Der Regisseur Claus Peymann erhält im kommenden Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Lessing-Preis für Kritik. Der 74-jährige Intendant des Berliner Ensembles ist nach Auffassung der Jury "ein ebenso unbequemer wie ideenreichen Künstler, dessen Theater sich in vielfacher Weise mit den Theaterprojekten Lessings berührt", wie die Lessing-Akademie am Dienstag in Wolfenbüttel mitteilte. Der Preis wird am 13. Mai 2012 in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel übergeben.
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