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Alle Artikel kategorisiert unter »Erinnerungen«

Ein Leben für die Musik

13.11.14 (Chantal Nastasi) -
1,60 Meter groß ist Esther Bejarano. Viel erlebt hat die eher zierliche Person, die für ihr stattliches Alter von 89 Jahren sehr jung und resolut wirkt. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. In ihrem Leben hat sie hart kämpfen müssen. Als Jugendliche war die gebürtige Saarländerin nach Auschwitz deportiert worden, spielte dort im Mädchenorchester und hat Auschwitz wie durch ein Wunder überlebt. Wahrscheinlich, weil ihre Eltern sie christlich erzogen hatten, sagt sie. Wegen ihrer christlichen Großmutter durfte sie von Auschwitz in ein anderes Lager wechseln, auf dem Weg dorthin konnte sie gemeinsam mit anderen fliehen.

Buch-Tipps 2013/12

08.12.13 (Michael Wackerbauer) -
Wolfgang Hattinger: Der Dirigent. Mythos – Macht – Merkwürdigkeiten +++ Carsten Stober: Musikszene 2.0. Exemplarische Analysen zu internetbasierten Beziehungen zwischen semiprofessionellen Bands und ihrem virtuellen Publikum +++ Gottfried von Einem: „Du und ich sind ein Einfall“. Briefe an Andrea, hrsg. v. Andrea von Wiedebach

Zwei in einer großen Stadt

02.03.09 (Dirk Klose) -
Es sind immer noch Evergreens, manche schon fast hundert Jahre alt: „Immer an der Wand lang“, „Das war sein Milljöh“, „Zwei in einer großen Stadt“ oder „Die kleine Bank am Großen Stern“. Text und Musik meist von einem der mitunter kaum zu unterscheidenden Kollos: Vater Walter (1878–1940) und Sohn Willi (1904–1988), beide urmusikalische Talente, die das leichte und doch so geistreiche Genre von Schlager und Operette in Berlin über Jahrzehnte geprägt haben. Beide durchlebten Höhen und Tiefen gleichermaßen: rauschende Erfolge mit Melodien, die bis heute volkstümlich sind und gesungen werden, Abgründe aber auch, weil sie sich entweder finanziell übernahmen oder – nach 1933 – nicht so auf Linie waren, wie es die braunen Machthaber wollten.
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