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Alle Artikel kategorisiert unter »Frank Philipp Schlössmann«

Dreieckige Schreckenskammern – Katharina Wagners Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ in Bayreuth

26.07.15 (Peter P. Pachl) -
Katharina Wagner ist mit dieser Inszenierung ein echter Wurf gelungen. Die eigenwillig faszinierende Lesart in einer Macht- und Schreckens-Endzeit trifft auf ein sehr hochwertiges musikalisches Niveau, obgleich Christian Thielemanns sehr breite Interpretation nicht mit dieser Inszenierung zusammenspannt, sondern sich quasi immer wieder konterkarierend zu behaupten trachtet. Die Bayreuther Festspieleröffnung wurde zu einem runden Erfolg.

Die Vesta-Priesterin – leicht unter Wert begnadigt: Gaspare Spontinis „Vestalin“ am Staatstheater Karlsruhe

28.01.13 (Frieder Reininghaus) -
Das Staatstheater Karlsruhe erhebt sich wie eine Festung über der großen Baustelle an der Kriegsstraße. Ein Trojanisches Pferd, das schwer Verdauliches im Bauch trug, steht selbstvergessen vor dem Haupteingang, dem es den aus einem Handfeger gefertigten Schweif über dem Notausgang für Ulisses & Co. zuwendet. Von Krieg – genauer: unmittelbaren Kriegsfolgen – handelt auch „La Vestale“. Die 1807 in der Salle Montansier der Opéra de Paris uraufgeführte Tragédie lyrique führt mit dem Libretto von Victor-Joseph Etienne de Jouy einen Sieger der Geschichte vor Augen und Ohren, den altrömischen Feldherrn Licinius.
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