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Alle Artikel kategorisiert unter »Iain Paterson«

Lagerhalle Korinth – Luigi Cherubinis „Médée“ an der Staatsoper Unter den Linden Berlin

21.10.18 (Peter P. Pachl) -
Die Premiere, vor knapp drei Wochen, fand wohl nur geteilte Aufnahme; inzwischen hat sich „Médée“ zu einem Triumph gemausert, als ein dramatisches Fest großer Stimmen, des imposanten Staatsopernchores und der unter ihrem GMD Daniel Barenboim fulminant aufspielenden Staatskapelle – ein Erlebnis.

Das Skandalon dauert an – „Tristan und Isolde“ bei den Bayreuther Festspielen

29.07.18 (Peter P. Pachl) -
Die Bayreuther Festspielgeschichte lehrt, dass selbst Skandal-Inszenierungen im Laufe einiger Jahre ihren Frieden mit dem Publikum machen, verstanden und sogar goutiert werden und sich vom Skandalon zum Publikumsliebling wandeln, wie etwa die „Ring“-Inszenierung von Patrice Chéreau oder zuletzt Hans Neuenfels’ Rattenmärchen-Version des „Lohengrin“. Anders verhält es sich mit der jüngsten „Tristan“-Inszenierung der Wagner-Urenkelin Katharina und ihrer eigenwilligen Lesart.

Bayreuther Festspiele: „Rheingold“ variationenreich von Frank Castorf überarbeitet

30.07.17 (Peter P. Pachl) -
Während die im Wagner-Jubiläumsjahr 2013 besonders diskrepant aufgenommene Inszenierung „Der Ring des Nibelungen“ von Frank Castorf in den vergangenen beiden Sommern offenbar von seinem Assistenten in Schwung gehalten wurde, aber außer der kontinuierlichen Vermehrung junger Krokodile im „Siegfried“ kaum deutliche Aspekte der „Werkstatt Bayreuth“ aufwies, hat der Regisseur jetzt, nach Beendigung seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, sich für die letztmalige Wiederholung in Bayreuth erneut gründlich Probenzeit genommen und Modifikationen erarbeitet.

Tatjana Gürbaca macht aus dem Fliegenden Holländer in Antwerpen ein Psychogramm des Wahnsinns

23.10.16 (Joachim Lange) -
Es sind letztlich die Geister, die entscheiden wie eindrucksvoll uns Richard Wagners „Fliegender Holländer“ heute auf die Pelle zu rücken vermag. Wenn die Mannschaft des Geister-Schiffes auf die Rufe der Norweger endlich antwortet, in die geordnete Welt der braven Seeleute einbricht und jede Gewissheit über die Grenze zwischen dem Dies- und dem Jenseits aus den Angeln hebt.

Dreieck von Gefahr und Terror – „Tristan und Isolde“ bei den Bayreuther Festspielen

03.08.16 (Peter P. Pachl) -
„Tristan und Isolde“, die Bundeskanzlerin Angela Merkel als erste der von ihr in diesem Bayreuth-Sommer privaten Festspielbesuche gewählt hat, beendete den Reigen der Bayreuther Festspiel-Premieren. die szenisch umstrittene, musikalisch unumstrittene Produktion feierte das Premierenpublikum mit rhythmischen Applausbekundungen.

In teilweise neuen Besetzungen und mit neuem Dirigenten: „Das Rheingold“ in Bayreuth

27.07.16 (Peter P. Pachl) -
Die im Wagner-Jubiläumsjahr 2013 besonders diskrepant aufgenommene Inszenierung des „Ring des Nibelungen“ durch Frank Castorf wartet in ihrem vierten Jahr mit einer Reihe von Veränderungen auf – leider kaum zum Vorteil für den „Rheingold“-Auftakt.

Das hässliche Elflein und der schöne Yasin

24.11.15 (Frieder Reininghaus) -
Roland Kluttig dirigiert, Kirill Serebrennikov inszeniert „Salome“ an der Staatsoper Stuttgart – und Frieder Reininghaus berichtet.

Dreieckige Schreckenskammern – Katharina Wagners Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ in Bayreuth

26.07.15 (Peter P. Pachl) -
Katharina Wagner ist mit dieser Inszenierung ein echter Wurf gelungen. Die eigenwillig faszinierende Lesart in einer Macht- und Schreckens-Endzeit trifft auf ein sehr hochwertiges musikalisches Niveau, obgleich Christian Thielemanns sehr breite Interpretation nicht mit dieser Inszenierung zusammenspannt, sondern sich quasi immer wieder konterkarierend zu behaupten trachtet. Die Bayreuther Festspieleröffnung wurde zu einem runden Erfolg.
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