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Alle Artikel kategorisiert unter »Jasmin Etezadzadeh«

Leos Janaceks „Katja Kabanowa“ wird in Radebeul zur Sternstunde

01.06.19 (Roland H. Dippel) -
Sonderlich häufig kommt „Katja Kabanowa“ in Mitteldeutschland nicht zur Aufführung. Das ist unverständlich, denn neben seinen „Abenteuern der Füchsin Bystrouchka“ und „Die Sache Makropulos“ ist auch dieses Spätwerk Leos Janaceks eine der packendsten Opern des frühen 20. Jahrhunderts. Die Landesbühnen Sachsen befinden sich offenbar im Zenit einer Glückssträhne: Nach Previns „Endstation Sehnsucht“, Vollmers „Tschick“ und von Einems „Der Besuch der alten Dame“ wird jetzt „Katja Kabanowa“ in Radebeul zum kleinen Opernwunder, dessen Gelingen auch der Fähigkeit zur Einschätzung eigener Ressourcen und Möglichkeiten zu verdanken ist. Unser Kritiker Roland H. Dippel ist begeistert.

Strangulation erspart die Guillotine – Giordanos „André Chénier“ in Schwerin

22.01.19 (Arndt Voß) -
Drastisch in der Handlung und schrill in den Farben serviert das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin Umberto Giordanos „André Chénier“ (Premiere: 18. Januar 2019). Die spektakuläre, zugleich ungewöhnlich üppige Inszenierung, die Roman Hovenbitzer erarbeitete, packt den Zuschauer. Expressiv und temporeich, dabei oft sinnlich überbordend, werden die chaotischen Zustände vor und während der Französischen Revolution vorgeführt, ein Zeitbild der besonderen Art! Dazwischen geraten die privaten, idealisierten Gefühle der drei Protagonisten unvermeidlich in die Nähe des Kitsches.
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