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Alle Artikel kategorisiert unter »Jonny spielt auf«

Urteil statt Aufschrei – Offener Brief von Krenek-Spezialist*innen zu „Jonny spielt auf“ in München

05.04.22 (offener Brief) -
Die Inszenierung der Oper „Jonny spielt auf“ am Gärtnerplatztheater München hat zahlreiche Reaktionen hervorgerufen, bei der eine bestimmte Inszenierungsidee des Regisseurs Peter Lund im Fokus stand. Eine Gruppe von Krenek-Spezialist*innen hat sich nun mit einem offenen Brief an den Intendanten des Theaters, Josef Ernst Köpplinger, gewandt. Sie fordern, „Jonny spielt auf“ als wichtige Wegmarke der Musiktheater-Geschichte auf dem Spielplan zu belassen und dadurch weiteren Teilen der Öffentlichkeit – die Unterzeichnenden des „Offenen Briefes“ eingeschlossen – die Möglichkeit zu geben, sich damit auseinanderzusetzen.“ Wir dokumentieren den offenen Brief im Wortlaut.

Münchner Wiedergutmachung: Ernst Kreneks „Jonny spielt auf“ am Gärtnerplatztheater

12.03.22 (Juan Martin Koch) -
Bei der Münchner Erstaufführung 1928 zettelten Nazis einen Eklat an. Nun ist Ernst Kreneks einstiges Erfolgsstück „Jonny spielt auf“ wieder am Münchner Gärtnerplatztheater zu sehen. Juan Martin Koch berichtet von einer facettenreichen Premiere.

Virilität und Virtuosität: Ernst Kreneks „Jonny spielt auf“ im Nationaltheater Prag

27.01.19 (Roland H. Dippel) -
Es ist die erste Produktion von Ernst Kreneks Zeitoper in Prag nach der Erstaufführung 1927 am Neuen Deutschen Theater, die dort wenige Monate nach der Leipziger Uraufführung auch Alexander Zemlinsky dirigiert hatte. Die Neuinszenierung des größten Opernerfolgs der Weimarer Republik im Nationaltheater Prag findet mit Poesie und feinem Witz szenische Entsprechungen zu Kreneks Stilpluralismus, der weit über das vom Komponisten selbst dementierte und noch immer für dieses Werk verwendete Schlagwort der „Jazzoper“ hinausweist. Denn natürlich steht „Jonny spielt auf“ auch in freundlicher Nähe zu den sinnlichen Neuromantikern und sogar zum „Weißen Rössl“.

Grüße aus der neuen Welt – Frank Hilbrich inszeniert in Weimar Ernst Kreneks „Jonny spielt auf“

30.05.14 (Joachim Lange) -
Von der sogenannten Zeitoper zur Beinahe-Ausgrabung. Das ist auch eine Karriere für ein Stück. Es ist kaum noch nachvollziehbar, was einen Teil des Publikums in Leipzig im Februar 1927 bei der Uraufführung von „Jonny spielt auf“ so in Rage versetzt hat. Das Werk avancierte alsbald zum Hassobjekt der Nazis. Das Werbeplakat mit dem farbigen Jazzmusiker missbrauchten sie für ihre denunzierende Ausstellung „Entartete Musik“ 1938 in Düsseldorf.
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