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Alle Artikel kategorisiert unter »Juliane Banse«

Traumlogik – Heinz Holligers Oper „Lunea“ am Opernhaus Zürich uraufgeführt

05.03.18 (Georg Rudiger) -
Die Musik beginnt ohne einen bewussten Anfang. Zarte Arpeggien auf der Harfe, dem Zymbal und dem Klavier vermischen sich mit Liegetönen in den Bläsern, gesummten Akkorden und Glockenschlägen zu einem Klangstrom, der immer in Bewegung bleibt. Heinz Holligers neue Oper „Lunea“, die bei ihrer Uraufführung am Opernhaus Zürich von ihm selbst dirigiert wird, bleibt nie stehen.

Machtmissbrauch und bunter Kinderbilderbogen – Kölner Erstaufführung von Walter Braunfels’ „Jeanne d'Arc“

16.02.16 (Peter P. Pachl) -
In der Messehalle Staatenhaus, wo sich die Oper derzeit interimistisch eingerichtet hat, erfolgte die späte Kölner Erstaufführung jenes Komponisten, der hier kurz vor der Machtergreifung der Nazis und im Nachkriegsdeutschland die Hochschule für Musik geleitet hat. Der von Hitler geschätzte, für eine NS-Hymne vorgesehene jüdische Walter Braunfels (1882-1954) überlebte bei Überlingen am Bodensee den Terror in der inneren Emigration. Hier komponierte er seine letzte Oper „Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna“. Ohne Aussicht darauf, sie irgendwann noch hören oder auf der Bühne erleben zu können, versuchte der Komponist mit seinem mystisch-katholischen Bekenntniswerk Wagners „Parsifal“ zu überbieten.

Musikalische Naturkost: Beethovens „Fidelio“ mit Nikolaus Harnoncourt und Herbert Föttinger im Theater an der Wien

19.03.13 (Frieder Reininghaus) -
Ludwig van Beethoven schrieb nur eine Oper – von der aber drei Versionen. Sie wurden allesamt im Theater an der Wien uraufgeführt: 1805, 1806 und 1814. Nun hat Nikolaus Harnoncourt, der Grandseigneur der Alten Musik und des intelligenteren musikalischen Historismus, mit Juliane Banse als Leonore/Fidelio, das Schreckens-, Rühr- und Rettungsstück am Originalschauplatz herausgebracht – in seiner dritten Version.
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