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Alle Artikel kategorisiert unter »Komische Oper Berlin«

„Ja gewiss, zum Malen schön!“ Mozarts „Zauberflöte“ als Live-Filmanimation an der Komischen Oper Berlin

26.11.12 (Peter P. Pachl) -
Nachdem mit Ende des 20. Jahrhundert der Einsatz von Video-Projektionen auf Opernbühnen immer mehr zugenommen hat, konnte es kaum ausbleiben, dass eines Tages Live-Sänger mit vorproduzierten Filmen interagieren würden. Barrie Kosky, der neue Intendant der Komischen Oper Berlin, hat dieses Experiment mit der britischen Theatertruppe „1927“, anhand von Mozarts „Zauberflöte“, gewagt – und hat dafür einen schlagenden Erfolg geerntet.

Intendant Barrie Kosky zeigt Mozarts "Zauberflöte"

23.11.12 (Agentur - dapd) -
Berlin - Nach seinem spektakulären Einstieg als Intendant der Komischen Oper Berlin im September mit drei von ihm neu inszenierten Opern von Claudio Monteverdi an einem Tag stellt Barrie Kosky nun seine nächste Regiearbeit vor. Am Sonntag (25.11., 18.00 Uhr) bringt er die meist gespielte deutsche Oper, Wolfgang Amadeus Mozarts "Zauberflöte", auf die Bühne.

Tradition und theatralische Vielfalt

31.10.12 (Wolf-Dieter Peter) -
Kein Buch um irgendein Theater: Es geht um das neben „Bayreuth“ wohl zweite „Sanktuarium“ der deutschen, ja sogar gesamten Opernwelt – um das einstige „Felsenstein-Mekka“, Berlins­ „KO“. Für Nichtberliner ist allein schon theatergeschichtlich in­formativ zu lesen, wie sehr die Institution trotz sorgsamer Arbeits- und Stilpflege durch Harry Kupfer nach 1989 mit der Überwältigung durch „westliche“ und auch im künstlerischen Bereich „kapitalis­tische“ Strukturen und Verfahrensweisen zu kämpfen hatte.

Politisch besser geglückt als künstlerisch: Uraufführung von Taner Akyols „Ali Baba und die 40 Räuber“ an der Komischen Oper Berlin

29.10.12 (Peter P. Pachl) -
Exakt vor einem Jahr hatte an der Komischen Oper Berlin Christian Josts „Mikropolis“ als eine Insektengeschichte mit Migrationshintergrund eine nachhaltig erfolgreiche Uraufführung erlebt. All zu platt bemüht sich Taner Akyol mit dem berühmten Märchen aus „1001 Nacht“, hieran anzuknüpfen. Erfolgreicher als seine neue türkisch-deutsche Kinderoper ist das Projekt „Selam Opera!“, welches Kinder mit türkischen Wurzeln für die Oper begeistern will und auch in den Kinderchor dieser Produktion integriert hat.

Neuer Generalmusikdirektor Henrik Nanasi stellt sich vor

11.10.12 (Agentur - dapd) -
Berlin - Der neue Generalmusikdirektor der Komischen Oper, Henrik Nanasi, wird sich am Freitag (12. Oktober, 20.00 Uhr) mit einem Sinfoniekonzert dem Publikum vorstellen. Mit sinfonischen Werken von Richard Strauss, Béla Bartók und Antonín Dvorak feiert der 37-Jährige damit seinen Einstand in Berlin. Der Ungar unterzeichnete einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2015. Er ist Nachfolger von Patrick Lange.

Berg-Paraphrasen: Uraufführung von Olga Neuwirths „American Lulu“ an der Komischen Oper Berlin

01.10.12 (Peter P. Pachl) -
Was seit dem Anbruch des Regietheaters den Regisseuren recht ist, die Handlung in ihren Inszenierungen an andere Orte und in eine andere Zeit zu verlegen, dies ist Olga Neuwirth in ihrer vierten Oper billig: angeregt durch Otto Premingers Film „Carmen Jones“, einer freien Adaption von Bizets „Carmen“, verlegte die 1968 in Graz geborene Komponistin Alban Bergs Opernhandlung in ihrer Paraphrase ins New Orleans der Fünfziger- und ins New York der Siebzigerjahre.

Rasanter Auftakt für Berliner Monteverdi-Marathon

17.09.12 (Angelika Rausch - dapd) -
Berlin - Mit einem zwölfstündigen Marathon des Barock-Komponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) hat der neue Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, am Sonntag seine erste Spielzeit eröffnet. Drei Opern Monteverdis standen von 11.00 bis 23.00 Uhr auf dem Programm, bei allen drei Werken führte der Australier auch selbst Regie. Fast 200 Künstler waren an dem Marathon beteiligt, darunter ein Großteil des neuen Sängerensembles der Komischen Oper.

Xerxes als Rex Sex: Stefan Herheim macht an der komischen Oper Berlin aus Händels „Serse“ eine turbulente Barock-Show

14.05.12 (Peter P. Pachl) -
Auf sechs hinter Xerxes getragenen Seitengassen leuchten die Buchstaben des persischen Königsnamens auf und werden – noch während der Arie von spontanem Publikumsapplaus kommentiert, – zum Palindrom des Namens Xerxes, zu Sexrex und zu REX SEX vertauscht. Wie bei seinem Bayreuther „Parsifal“ hat der Regisseur Stefan Herheim, im Verbund mit seinem Dramaturgen Alexander Meier-Dörzenbach, das historische Umfeld und die Rezeption des „Xerxes“ an der Komischen Oper Berlin gleich mit inszeniert.

Freuden auf der Venus: Aubers Opéra comique „Das bronzene Pferd“ an der Komischen Oper Berlin

12.03.12 (Peter P. Pachl) -
Daniel François Esprit Aubers „Le Cheval de bronze“ erntete 1835, bei der Uraufführung an der Opéra-Comique in Paris, einen überwältigenden Erfolg, der über 100 Wiederholungen erlebte. Weniger erfolgreich war dann Aubers erweiterte Ballett-Fassung des Jahres 1857, während Engelbert Humperdincks deutsche Fassung aus dem Jahre 1889 sich nachhaltiger Beliebtheit erfreute. Nach langem Verstummen scheint die Neuinszenierung der wohl besten komischen Oper Aubers nunmehr an ihre einstigen Erfolge anzuknüpfen: einhelliger Jubel über eine rundum gelungene Produktion an der Komischen Oper Berlin.

Komische Oper Berlin führt Zwölf-Stunden-Musikmarathon auf

08.03.12 (Agentur - dapd) -
Berlin - Die Komische Oper Berlin hat für den 16. September einen eintägigen Aufführungsmarathon angekündigt. Von 11.00 bis 23.00 Uhr bringen mehr als 200 Akteure die gesamte Monteverdi-Trilogie mit den Opern "Orpheus", "Odysseus" und "Poppea" auf die Bühne, wie das Haus am Mittwoch mitteilte.
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