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Alle Artikel kategorisiert unter »Komische Oper Berlin«

Freuden auf der Venus: Aubers Opéra comique „Das bronzene Pferd“ an der Komischen Oper Berlin

12.03.12 (Peter P. Pachl) -
Daniel François Esprit Aubers „Le Cheval de bronze“ erntete 1835, bei der Uraufführung an der Opéra-Comique in Paris, einen überwältigenden Erfolg, der über 100 Wiederholungen erlebte. Weniger erfolgreich war dann Aubers erweiterte Ballett-Fassung des Jahres 1857, während Engelbert Humperdincks deutsche Fassung aus dem Jahre 1889 sich nachhaltiger Beliebtheit erfreute. Nach langem Verstummen scheint die Neuinszenierung der wohl besten komischen Oper Aubers nunmehr an ihre einstigen Erfolge anzuknüpfen: einhelliger Jubel über eine rundum gelungene Produktion an der Komischen Oper Berlin.

Komische Oper Berlin führt Zwölf-Stunden-Musikmarathon auf

08.03.12 (Agentur - dapd) -
Berlin - Die Komische Oper Berlin hat für den 16. September einen eintägigen Aufführungsmarathon angekündigt. Von 11.00 bis 23.00 Uhr bringen mehr als 200 Akteure die gesamte Monteverdi-Trilogie mit den Opern "Orpheus", "Odysseus" und "Poppea" auf die Bühne, wie das Haus am Mittwoch mitteilte.

„Die sieben Todsünden“ als Annas Schizogramm: Ovationen für Dagmar Manzels One-Woman-Show an der Komischen Oper Berlin

13.02.12 (Peter P. Pachl) -
Wie dressiert man an einem Opernhaus einen halben Abend zu einem vom Publikum als abendfüllend akzeptierten Programm und spart sich dabei noch sämtliche Ausstattungskosten? Man nehme Brechts und Weills letztes gemeinsames Werk, reduziere die beiden Annas des Balletts mit Gesang auf eine, verzichte optisch ebenso auf Annas Familie, wie auf sämtliche Requisiten, umrahme das Ganze mit ein paar weiteren, vom Klavier begleiteten Weill-Songs und warte – nach knapp eineinviertel Stunden – auf den Erfolg.

Zwei Morde zum Kugelsegen: Calixto Bieitos Inszenierung des „Freischütz“ an der Komischen Oper Berlin

30.01.12 (Peter P. Pachl) -
Zu den Schrecknissen der im Jahre 1821 im Königlichen Schauspielhaus in Berlin uraufgeführten Romantischen Oper Carl Maria von Webers zählte in der Wolfsschlucht ein im Gebüsch raschelnder Eber. Die Begegnung mit einem Wildschwein hat zwar bis heute nichts an Gefährlichkeit eingebüßt, aber wenn dieses bereits zur Ouvertüre im Gegenlicht des vernebelten, Eichenwald-Jungholzes domestiziert äst und rhythmisch mit dem Bürzel wedelt, gehören ihm alle Sympathien. Was dann allerdings in Calixto Bieitos Inszenierung beim Kugelsegen passiert, ist – entgegen dem provozierend ironischen Lachen eines Besuchers bei Pausenbeginn – durchaus verstörend.

Baumgarten inszeniert in Berlin - Neue Sicht auf Bizets "Carmen"

24.11.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Nach seiner höchst umstrittenen "Tannhäuser"- Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen in diesem Sommer stellt der Opern- und Theaterregisseur Sebastian Baumgarten seine neue Arbeit vor: Am Sonntag (27. November) feiert die meistgespielte Oper der Welt, Georges Bizets "Carmen", Premiere an der Komischen Oper Berlin.

Barrie Kosky: Mehr Profil für Komische Oper Berlin

17.11.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Der künftige Intendant der Komischen Oper, der australische Regisseur Barrie Kosky, will das Profil des kleinsten der drei Berliner Opernhäuser schärfen. "Wir wollen die eigenen Stärken ausspielen und die Seele des Hauses zeigen", sagte Kosky der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Die Komische Oper habe eine lange Tradition im Bereich des Unterhaltungstheaters und vor dem Zweiten Weltkrieg mit großem Erfolg Varietés und Operetten gespielt.

Berliner Insektenvolk mit Migrationshintergrund: Uraufführung von Christian Josts „Mikropolis“ an der Komischen Oper Berlin

30.10.11 (Peter P. Pachl) -
Im Juni 2009 hatte der Komponist Christian Jost an der Komischen Oper Berlin großen Erfolg mit der Uraufführung seines „Hamlet“. Damals bereits soll er geäußert haben, er würde sehr gerne etwas Theatrales für Kinder schreiben. Der scheidende Intendant Andreas Homoki ermöglichte ihm – als durchaus verwandte Nachfolge-Premiere zu Janáceks „Schlauem Füchslein“ – die Realisierung dieses Wunsches: als sein eigener Interpret am Dirigentenpult hob Jost seine „abenteuerliche Insektenoper“ aus der Taufe – und führte „Mikropolis“ für Jung und Alt und für sich selbst zu einem vollen Erfolg.

Schubert goes Lachenmann: Anti-Schubertiade als K.O.13-Programm in Berlin

10.10.11 (Peter P. Pachl) -
Schuberts Themen sind von Komponisten des späten 20. Jahrhunderts gerne in ihre zeitgenössischen Werke adaptiert worden. Der Versuch der Komischen Oper Berlin, im Rahmen der gemeinsamen Reihe mit der Universität der Künste und der Hochschule Hanns Eisler als K.O.13 unter dem Titel „...meine Ruh’ ist hin“ drei Singspiele Schuberts zu koppeln, ist eine klare dramaturgische Absage an den Bühnenkomponisten, nicht aber an den Melodiker Franz Schubert.

Déjà-vu der vergangenen Jugend – Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ an der Komischen Oper Berlin

03.10.11 (Peter P. Pachl) -
Neben Offenbachs „Ritter Blaubart“ ist wohl kein fremdsprachiges Werk des Musiktheaters in deutscher Übersetzung so eng mit der Komischen Oper Berlin verknüpft wie Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“, das Walter Felsenstein hier 1956 inszeniert hat und das – noch in Schwarzweiß – auch verfilmt wurde (Arthaus DVD 101 297). Andreas Homoki wagte als Auftakt seiner Abschiedsspielzeit einen bejubelten Gegenentwurf, fern vom Realismus Felsensteins, aber auch fern jener poetischen Kinder-Fabelwelt von Katharina Thalbachs Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin.

Umjubelte Premiere für Tanzstück «Shadowland»

22.07.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Mit Beifallsstürmen und Standing Ovations haben Besucher die Berlin-Premiere der Tanztheaterstücks «Shadowland» am Donnerstagabend in der Komischen Oper quittiert. Das Werk ist eine Inszenierung der amerikanischen Künstler-Kompagnie Pilobolus.
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