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Alle Artikel kategorisiert unter »Komische Oper Berlin«

Barrie Kosky: Mehr Profil für Komische Oper Berlin

17.11.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Der künftige Intendant der Komischen Oper, der australische Regisseur Barrie Kosky, will das Profil des kleinsten der drei Berliner Opernhäuser schärfen. "Wir wollen die eigenen Stärken ausspielen und die Seele des Hauses zeigen", sagte Kosky der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Die Komische Oper habe eine lange Tradition im Bereich des Unterhaltungstheaters und vor dem Zweiten Weltkrieg mit großem Erfolg Varietés und Operetten gespielt.

Berliner Insektenvolk mit Migrationshintergrund: Uraufführung von Christian Josts „Mikropolis“ an der Komischen Oper Berlin

30.10.11 (Peter P. Pachl) -
Im Juni 2009 hatte der Komponist Christian Jost an der Komischen Oper Berlin großen Erfolg mit der Uraufführung seines „Hamlet“. Damals bereits soll er geäußert haben, er würde sehr gerne etwas Theatrales für Kinder schreiben. Der scheidende Intendant Andreas Homoki ermöglichte ihm – als durchaus verwandte Nachfolge-Premiere zu Janáceks „Schlauem Füchslein“ – die Realisierung dieses Wunsches: als sein eigener Interpret am Dirigentenpult hob Jost seine „abenteuerliche Insektenoper“ aus der Taufe – und führte „Mikropolis“ für Jung und Alt und für sich selbst zu einem vollen Erfolg.

Schubert goes Lachenmann: Anti-Schubertiade als K.O.13-Programm in Berlin

10.10.11 (Peter P. Pachl) -
Schuberts Themen sind von Komponisten des späten 20. Jahrhunderts gerne in ihre zeitgenössischen Werke adaptiert worden. Der Versuch der Komischen Oper Berlin, im Rahmen der gemeinsamen Reihe mit der Universität der Künste und der Hochschule Hanns Eisler als K.O.13 unter dem Titel „...meine Ruh’ ist hin“ drei Singspiele Schuberts zu koppeln, ist eine klare dramaturgische Absage an den Bühnenkomponisten, nicht aber an den Melodiker Franz Schubert.

Déjà-vu der vergangenen Jugend – Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ an der Komischen Oper Berlin

03.10.11 (Peter P. Pachl) -
Neben Offenbachs „Ritter Blaubart“ ist wohl kein fremdsprachiges Werk des Musiktheaters in deutscher Übersetzung so eng mit der Komischen Oper Berlin verknüpft wie Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“, das Walter Felsenstein hier 1956 inszeniert hat und das – noch in Schwarzweiß – auch verfilmt wurde (Arthaus DVD 101 297). Andreas Homoki wagte als Auftakt seiner Abschiedsspielzeit einen bejubelten Gegenentwurf, fern vom Realismus Felsensteins, aber auch fern jener poetischen Kinder-Fabelwelt von Katharina Thalbachs Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin.

Umjubelte Premiere für Tanzstück «Shadowland»

22.07.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Mit Beifallsstürmen und Standing Ovations haben Besucher die Berlin-Premiere der Tanztheaterstücks «Shadowland» am Donnerstagabend in der Komischen Oper quittiert. Das Werk ist eine Inszenierung der amerikanischen Künstler-Kompagnie Pilobolus.

Fesselndes Ensemblespiel in Bieitos eher zahmer Inszenierung: Poulencs „Gespräche der Karmelitinnen“ an der Komischen Oper

27.06.11 (Peter P. Pachl) -
Mit nacktem Unterkörper schwenkt eine Novizin schon beim Einlass des Publikums ein Weihrauchfass und umkreist lachend die vier fünfstöckigen Aluminium-Betttürme auf der Drehscheibe. Ihr werden später, wenn die Nonnen, mit umgehängten Pappschildern als „Hure[n] Gottes“ gebrandmarkt, auf ihre Hinrichtung warten, an der Rampe die Haare geschoren. Die hinzuerfundene Schwester Anne bleibt eine der wenigen Provokationen der eher zahmen Inszenierung von Calixto Bieito. Dennoch ein ausnehmend dichter und musikalisch hervorragender Premierenabend unter der Leitung von Stefan Blunier.

Calixto Bieito inszeniert Francis Poulenc in Berlin

24.06.11 (nmz/kiz) -
Berlin - Als letzte Neuinszenierung der laufenden Spielzeit an der Komischen Oper stellt der katalanische Regisseur Calixto Bieito seine neueste Arbeit vor. Am Sonntag (26. Juni) hat die tragische, faszinierende Frauengeschichte «Gespräche der Karmelitinnen» (Les Dialogues des Carmelites) des französischen Komponisten Francis Poluenc Premiere.

Henrik Nánási kommt als Generalmusikdirektor an die Komische Oper Berlin

25.05.11 (Agentur dapd) -
Henrik Nánási wird neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Der Ungar unterzeichnete einen Dreijahres-Vertrag von August 2012 bis Sommer 2015, wie die Oper am Mittwoch mitteilte. Nánási werde mit der neuen Kapellmeisterin Kristiina Poska und dem designierten Intendanten Barrie Kosky das Leitungsteam bilden.

Mozarts Elektra: Neufassung des „Idomeneo“ an der Komischen Oper Berlin

15.05.11 (Peter P. Pachl) -
„Idomeneo, Re di Creta“, Mozarts Dramma per Musica aus dem Jahre 1781, wurde bereits zu Lebzeiten des Komponisten in zwei Fassungen gespielt und zog später eine Unmenge an Bearbeitungen nach sich, unter anderem auch von Richard Strauss. Von Mozarts hochdramatischer Elettra in „Idomeneo“ zu Strauss’ „Elektra“ ist es musikalisch ein erstaunlich kleiner Schritt. Und in der jüngsten Bearbeitung der Mozart-Oper an der Komischen Oper Berlin wird diese Partie – auch musikalisch – weiter aufgewertet. Leider überzeugt, was als Fassung schlüssig ist, nur wenig in der szenischen Umsetzung.

Komische Oper mit Herheim-Premiere «Xerxes» in der neuen Spielzeit

04.05.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - In der letzten Spielzeit unter dem scheidenden Intendanten Andreas Homoki zeigt die Komische Oper Berlin 2011/2012 sieben Opern-Neuproduktionen. Eröffnet wird die Spielzeit am 2. Oktober von Homoki selbst: Er bringt als Regisseur Leos Janaceks «Das schlaue Füchslein» auf die Bühne.
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