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Alle Artikel kategorisiert unter »Komische Oper Berlin«

Trance stellt sich nicht ein – „Satyagraha“ von Philip Glass an der Komischen Oper Berlin

29.10.17 (Peter P. Pachl) -
Barrie Kosky scheint wieder einmal ein Coup gelungen zu sein: während die Inszenierungen an der Komischen Oper Berlin, selbst die Operetten, gewöhnlich einen Widerstreit der Meinungen auslösen, erreichte die jüngste, ausnahmsweise an keinem Sonn- sondern bereits an einem Freitag stattgefundene Premiere einhelligen Jubel. Außer durch Gastspiele – etwa die Rekonstruktion von Bob Wilsons „Einstein on the Beach“ im Haus der Berliner Festspiele – war Philip Glass zuvor auf keiner Opernbühne Berlins zu erleben.

Allemond ein Puppenhaus – Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ an der Komischen Oper Berlin

16.10.17 (Peter P. Pachl) -
Soeben erst bildeten als erste Premiere der Deutschen Oper Berlin drei Dramen von Maurice Maeterlinck die textliche Grundlage für Aribert Reimanns neue Oper. Dem folgte die Komische Oper mit der berühmtesten Maeterlinck-Vertonung, Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“. Deren Uraufführung erfolgte 1902 in der Pariser Opéra-Comique. Barrie Kosky verkleinert sie zur puppenspielhaften Kammerversion – unter Jordan de Souza, dem neuen Kapellmeister der Komischen Oper, ein musikalisch hochwertiger Premierenabend.

„Die Bremer Stadtmusikanten | Bremen Mızıkacıları“ an der Komischen Oper Berlin

14.10.17 (Peter P. Pachl) -
Vergleicht man die neue Produktion der Oper für Kinder an der Komischen Oper Berlin mit denen der Vorjahre, so fällt auf, dass diese besonders sparsam ausgefallen ist. Die Uraufführung von Attila Kadri Şendils Kinderoper „Die Bremer Stadtmusikanten“ verzichtet auf den Einsatz des Kinderchores, beschränkt sich darstellerisch auf zwei Solistenquartette und reduziert Ausstattungseffekte auf Schattenrisse.

Live-Stream der „Pelléas et Mélisande“-Premiere an der Komischen Oper Berlin (15.10.2017)

Zum Saisonauftakt der Jubiläumsspielzeit „70 Jahre Zukunft Musiktheater“ inszeniert Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky erstmals in der Geschichte des Hauses Claude Debussys Pelléas et Mélisande, einen Meilenstein des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts, und hat dafür im Ensemble mit Nadja Mchantaf, Dominik Köninger und Günter Papendell seine ideale Besetzung gefunden.

Exportschlager Zauberflöte

24.07.17 (Gero Schließ) -
„Aus meiner Sicht hat es so was wie die Zauberflöte im Opernbereich noch nie gegeben“, ist sich Philip Bröking sicher. Wenige Stunden vor der Premiere von Mozarts Zauberflöte auf der neuen Bühne des Moskauer Bolschoi-Theaters macht es sich der Operndirektor der Komischen Oper Berlin auf dem Pols­tersessel des edlen Moskauer Hotels Metropol bequem.

Preise der Bundeskulturbeauftragen für kulturelle Bildung

21.06.17 (dpa) -
Genshagen - Die Komische Oper Berlin, das Berliner Jugend Museum und das Schauspiel Dortmund werden mit dem Preis der Bundeskulturbeauftragten geehrt. Sie erhalten als Hauptpreisträger jeweils 20 000 Euro für hervorragende Projekte, wie die Kulturstaatsministerin Monika Grütters mitteilte.

Kindertheatermäßig – Rameaus „Zoroastre“ an der Komischen Oper Berlin

20.06.17 (Peter P. Pachl) -
Die Erstaufführung von Jean-Philippe Rameaus fünfaktiger Tragédie „Zoroastre“ im Rahmen der alljährlichen Barockopernproduktion der Komischen Oper Berlin erwies sich als ein schwieriges Unterfangen. Zu dürftig und redundant die Handlung, zu wenig musikalisch fesselnd die weitgestreckten Rezitative, zu kindertheatermäßig die szenische Aufbereitung, – und so verließen etwa 20 Prozent der Premierenbesucher das Theater bereits in der Pause.

Im Torf: Aribert Reimanns „Medea“ an der Komischen Oper Berlin

23.05.17 (Peter P. Pachl) -
Den Auftakt eines Reimann-Triptychons der drei Berliner Opernbühnen bildet „Medea“: die im Jahre 2010 als Auftragswerk der Wiener Staatsoper aufgeführte Oper von Aribert Reimann wurde bei ihrer Berliner Erstaufführung an der Komischen Oper zu einem Triumph für den Komponisten und für Nicole Chevalier in der Titelrolle.

Ainars Rubikis wird Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin [update, 18:30]

08.05.17 (dpa) -
Berlin - Der lettische Dirigent Ainars Rubikis wird neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Intendant Barrie Kosky und Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) stellten den 1978 in Riga geborenen Künstler am Montag bei der Vertragsunterzeichnung vor. Henrik Nanasi, der bisherige Musikchef, geht zum Ende der Spielzeit.

Jaulendes aus dem alten Rom: „Die Krönung der Poppea“ – neu gefasst an der Komischen Oper Berlin

30.04.17 (Peter P. Pachl) -
Wiederaufnahmen an Stadttheatern sind in der Regel nicht unproblematisch, geraten eher wie ein zweiter Aufguss mit deutlichen Abstrichen gegenüber der Premieren-Version. Anders nur an Häusern, die sich das Prinzip „Werkstatt“ zum Ziel gesetzt haben, wie es von Neu-Bayreuth geprägt wurde. Dort arbeitet der Hausherr der Komischen Oper demnächst – und die Wiederaufnahme seiner zunächst im Rahmen des Monteverdi-Marathons vorgestellten letzten Oper des Urvaters der Opernbühne, „Die Krönung der Poppea“ war 2012 – so Regisseur Barrie Kosky – „noch nicht fertig für meinen Geschmack“.
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