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Alle Artikel kategorisiert unter »Luc Bondy«

Claus Peymann ätzt gegen seinen Nachfolger

30.12.16 (dpa) -
Claus Peymann (79), derzeit noch Direktor des Berliner Ensemble (BE), ätzt gegen seinen Nachfolger Oliver Reese (52). „Reese ist Repräsentant einer Generation von gescheiten, gut informierten, aber handzahmen Verwaltern“, sagte Peymann der „Bild“-Zeitung (Freitag). „Ich war immer der Meinung, dass das BE von einem Künstler erster Kategorie geführt werden muss“, meinte der Theatermacher. „Ich hatte Luc Bondy, der ja nun leider tot ist, und Leander Haußmann vorgeschlagen. Aber es gab nicht mal ein Treffen mit ihnen.“

Die Leichtigkeit des Skandals – Philippe Boesmans „Reigen“ an der Oper Stuttgart

26.04.16 (Georg Rudiger) -
Ein Skandalstück ist Arthur Schnitzlers 1920 in Berlin uraufgeführte Komödie „Reigen“, die zehn sexuelle Begegnungen von Mann und Frau beschreibt, schon lange nicht mehr. Sex außerhalb der Ehe ist in Deutschland längst kein Aufreger mehr, sondern gesellschaftliche Normalität. Dennoch hat Schnitzlers ernüchternde Sicht auf die Liebe in Zeiten des Online-Datings nichts an Aktualität verloren. Dies ist am Stuttgarter Opernhaus zu erleben, wo nun 23 Jahre nach ihrer Brüsseler Uraufführung Philippe Boesmans gleichnamige Oper (Libretto: Luc Bondy) anlässlich des 80. Geburtstags des belgischen Komponisten Premiere hatte.

Schweizer Theaterregisseur Luc Bondy ist tot [update]

28.11.15 (dpa) -
Der Schweizer Theaterregisseur Luc Bondy ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Das bestätigte am Samstag eine Sprecherin des Pariser Odeon-Theaters, das Bondy zuletzt leitete. Über die Umstände seines Todes machte sie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur keine näheren Angaben. Der Regisseur hatte an wichtigen deutschsprachigen Bühnen gewirkt, darunter an der Berliner Schaubühne und dem Wiener Burgtheater.

Mit der Kunst gegen den Tod: Marc-André Dalbavies „Charlotte Salomon“ bei den Salzburger Festspielen

08.08.14 (Joachim Lange) -
Das Anliegen ist festspielwürdig, die Ausführung ist es auch. Im Programm des laufenden Salzburger Festspieljahrgangs korrespondiert die dem verstorbenen Salzburgerneuerer Gerard Mortier gewidmete Uraufführung der Oper „Charlotte Salomon“ in der Felsenreitschule inhaltlich am ehesten mit den "Letzten Tage der Menschheit" im Landestheater. Zumindest in dem Versuch, den Festspielglamour mit einem Schuss Erinnerungs-Ernsthaftigkeit anzureichern.

Wiener Festwochen: Hinterhäusers Programm für «Herz und Hirn»

16.12.13 (dpa) -
Der österreichische Kulturmanager Markus Hinterhäuser (54) startet mit einem vollen Programm in seine Intendanz bei den Wiener Festwochen. Als Highlight wird die Inszenierung der Mozart-Oper «Così fan tutte» von Oscar-Preisträger Michael Haneke erwartet, die im Februar in Madrid erstmals gezeigt wurde. Ebenfalls zu sehen ist die Uraufführung einer Neufassung von Georg Friedrich Haas' Oper «Bluthaus» nach einer Inszenierung von Peter Mussbach. Ab 2017 leitet Hinterhäuser die Salzburger Festspiele.

Emotionale Wahrhaftigkeit – Thomas Hengelbrock dirigiert Mozarts „Idomeneo“ in Paris

04.03.09 (Peter Krause) -
Selbst die findigsten Operndramaturgen verstehen nicht wirklich, worum es in Mozarts „Idomeneo“ eigentlich geht, und auch prominente Regisseure, so etwa Hans Neuenfels in Berlin, wagen sich kaum an die schwer fassbare Geschichte, inszenieren lieber bildkräftige Metaebenen statt den Protagonisten des Stücks zu vertrauen. Im Palais Garnier der Opera National de Paris hat Intendant Gerard Mortier indes zwei Künstler zusammengeführt, die es vermögen, Mozarts angeblich so verworrene und altmodisch barocke Opera seria ganz aus dem Geiste der Musik heraus zu entwickeln.
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