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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikschule Bochum«

Jeder Mensch ist musikalisch

10.01.20 (Irmgard Merkt) -
Vor drei Jahren, Ende Oktober 2016, wurde in Bochum das Anneliese Brost Musikforum Ruhr eröffnet. Architektonisch in mehrfacher Hinsicht ausgezeichnet ist die Trias von ehemaliger St.-Marien-Kirche als würdigem Foyer im Zentrum mit Öffnung zum großem Konzertsaal rechts und zum kleineren Multifunktionsaal links. Das Gebäudeensemble ist nicht nur Heimat der Bochumer Symphoniker, sondern auch der Musikschule Bochum: Die Mehrfachnutzung war Vorbedingung für die Genehmigung durch den Rat der Stadt.

Aus der Not eine Tugend gemacht

01.05.17 (vdm) -
Die Musikschule Bochum beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie man die Möglichkeiten der Musik für die Integration zugewanderter Menschen einsetzen kann. (s. auch nmz 4/16) Erstmalig nutzte sie den „Kulturrucksack“: eine kulturelle Initiative des Landes NRW für 10–14jährige Kinder. Es geht dabei nicht nur um Musik, sondern auch um die anderen kulturellen Erscheinungsformen, aber vor allem geht es um den Erstkontakt mit kultureller Aktivität.

Neue Heimstätte für Proben und Konzerte

02.04.17 (vdm) -
Die ganze Welt konnte im Januar die spektakuläre Eröffnung der Hamburger Elbphilhamonie medial miterleben. Ebenso spektakulär wie der Bau, war bekanntermaßen seine Vorgeschichte mit endlosen Zeitverzögerungen und immensen Kostensteigerungen. Etwas regionaler begrenzt, war die Aufmerksamkeit, die im Oktober 2016 der Eröffnung des neuen Bochumer Konzerthauses, dem „Anneliese Brost Musikforum Ruhr“, zuteil wurde. Vielleicht war das öffentliche Interesse auch deshalb geringer, weil Bau- und Kostenplanung im Großen und Ganzen eingehalten wurden? Zweieinhalb Jahre Bauzeit und 37 Millionen Euro sind eben nichts, worüber man sich aufregen könnte. Neben Geldern vom Land und von der EU wurde das Haus wesentlich durch Bürgerbeteiligung finanziert. Insgesamt kamen rund 14 Millionen Euro von privaten Spendern. Das allein ist schon eine Sensation. (siehe auch S. 17f)

Von der Trommelgruppe zur Sprachförderung

31.03.16 (Manfred Grunenberg) -
Musikschule und Flüchtlinge – das ist keine Verbindung, die sich auf den ers-ten Blick aufdrängt. Der regelmäßige, kontinuierliche Unterricht über Jahre hinweg, die jahrhundertelange Tradition der Meister-Schüler-Ideologie, hochprofessionelle Lehrkräfte – diese Qualitäten haben den Musikschulen einen gediegenen Ruf eingebracht. Für die musikalische Arbeit mit Geflüchteten sind sie aber keine hinreichende Basis. Gefordert sind hingegen andere Qualitäten: Offenheit in den Formen, Flexibilität in der Verwaltung, breite Kooperation mit Sozialeinrichtungen und spontanen Hilfsinitiativen.
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