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Alle Artikel kategorisiert unter »Irmgard Merkt«

Jeder Mensch ist musikalisch

10.01.20 (Irmgard Merkt) -
Vor drei Jahren, Ende Oktober 2016, wurde in Bochum das Anneliese Brost Musikforum Ruhr eröffnet. Architektonisch in mehrfacher Hinsicht ausgezeichnet ist die Trias von ehemaliger St.-Marien-Kirche als würdigem Foyer im Zentrum mit Öffnung zum großem Konzertsaal rechts und zum kleineren Multifunktionsaal links. Das Gebäudeensemble ist nicht nur Heimat der Bochumer Symphoniker, sondern auch der Musikschule Bochum: Die Mehrfachnutzung war Vorbedingung für die Genehmigung durch den Rat der Stadt.

Künstlerische Hochschulen und Inklusion

30.11.19 (Irmgard Merkt) -
Artikel 30, Absatz 2 der UN-Behindertenrechtskonvention hat es in sich: „Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, ihr kreatives, künstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen, nicht nur für sich selbst, sondern auch zur Bereicherung der Gesellschaft.“

Blick zurück und nach vorn

01.11.19 (Irmgard Merkt) -
Kommen Förderpreise eigentlich auch in die Pubertät oder in die Jahre? Wie geht das Wachstum des Preises einer kleinen Stiftung mit großem Herz? 2004 gründete das Dortmunder Ehepaar Sonnemann eine Stiftung und nannte sie nach ihrer Tochter Miriam, ihrer Tochter mit Downsyndrom, die 1999 im Alter von 21 Jahren sehr plötzlich und unerwartet verstarb.

Viel Spaß und viel Ernsthaftigkeit

28.05.19 (Irmgard Merkt) -
Mit der U3 vom Hauptbahnhof zehn Minuten in Richtung Barmbek – das ist Ankommen in Hamburg. Elbphilharmonie, Landungsbrücken, St. Pauli. Eine Station weiter, Haltestelle Feldstraße, ist der Ausstieg nicht nur zum Hamburger Dom, dem „größten Volksfest des Nordens“, sondern auch zum Medienbunker. 1942 bis 1944 von Zwangsarbeitern als Flakturm IV zur Luftabwehr und als Luftschutzbunker für die Bevölkerung gebaut, ist der 40 Meter hohe Riese heute ein Kultur- und Medienzentrum, in dem unter anderem Musikgeschäfte, der Hamburger Musikclub Uebel & Gefährlich und im ersten Stockwerk der „resonanzraum“ ansässig sind. Der resonanzraum, mehrfach für Architektur und Programm ausgezeichnet, ist nicht nur Heimat des Ensembles Resonanz, sondern auch Veranstaltungsort für Tagungen und Konzerte wie die Veranstaltung „Soundform“ am 21./22. März 2019.

Musik. Vielfalt. Integration. Inklusion

27.09.18 (Irmgard Merkt) -
Die Punkte zwischen den Wörtern sind ein bisschen modisch, aber nur ein bisschen. Sie trennen Begriffe, die nicht zufällig in einer Reihe stehen, Begriffe, die zusammengehören. Sie sig­nalisieren, dass es für jede Musiklehrerin, für jeden Musiklehrer im Grunde notwendig, in jedem Fall aber hilfreich ist, zunächst einmal für sich selbst diese Begriffe samt den dazugehörigen Emotionen zu klären, um schließlich zu einem Entwurf dessen zu gelangen, was im Unterricht geschehen soll.

Dritte Tagung des Netzwerks Kultur und Inklusion

31.01.18 (Irmgard Merkt) -
Bewusstseinsbildung ist das Thema des Artikels 8 der UN-Behindertenrechtskonvention. Damit verknüpft ist die Verpflichtung der Unterzeichnerstaaten, „um in der gesamten Gesellschaft, einschließlich auf der Ebene der Familien, das Bewusstsein für Menschen mit Behinderungen zu schärfen und die Achtung ihrer Rechte und ihrer Würde zu fördern“ (Art. 8 a). Noch etwas abstrakt formuliert ist mit diesem Auftrag die Durchführung von Maßnahmen verbunden, die „eine positive Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen“ fördern (Art. 8 c). Sehr konkret wird es dann wenig später „Zu den diesbezüglichen Maßnahmen gehört „die Aufforderung an alle Medienorgane, Menschen mit Behinderungen in einer dem Zweck dieses Übereinkommens entsprechenden Weise darzustellen“ (Art. 8 Abs. 2c).

Informations- und Vernetzungplattform

29.08.17 (Irmgard Merkt) -
Im Juni 2016 hat das Bundeskabinett den NAP 2.0, die zweite Auflage des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Bundesrepublik beschlossen. Dieser Aktionsplan umfasst, orientiert an den Artikeln der UN-BRK insgesamt 175 bundesweit ausgerichtete Maßnahmen in 13 Handlungsfeldern. Eines dieser Felder ist das Handlungsfeld Kultur, Sport und Freizeit – bezogen auf Artikel 30 der UN-BRK. An der Weiterentwicklung des NAP 1.0 von 2011 waren zahlreiche Akteure der Zivilgesellschaft; im Bereich der Kultur war dies unter anderem auch das Netzwerk Kultur und Inklusion.

Ach, wir kennen uns wenig

30.09.15 (Irmgard Merkt) -
„Ach! wir kennen uns wenig“. Wohl wahr, Herr Hölderlin. Ach, wir lernen wer wir sind. Wohl wahr, Frau Merkel. Wir, die Bürger eines der reichsten Länder der Erde, wir, die guten, hässlichen, klugen, dumpfbackigen, sozialen, asozialen, weltoffenen, rassistischen, rationalen und emotionalen, herzlosen, empathischen, gedankenreichen und kulturlosen Gesellen, wir, die Deutschen. Beim Thema Flüchtlinge finden wir uns in diesen Tagen wieder in Strudeln von Informationen und Emotionen, von gutem und schlechtem Gewissen, von Unsicherheit, Ablehnung, Hass, Misstrauen, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft. Wie den kühlen Kopf zurückgewinnen?

Hindernisse für Inklusion liegen nicht in der Musik

27.12.14 (Irmgard Merkt) -
Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention – seit 2009 geltendes Recht in der Bundesrepublik – spricht nicht nur von gleichberechtigter und gemeinsamer Beschulung von Kindern mit Behinderung, sondern auch von Maßnahmen zur Ausbildung derjenigen, die in pädagogischen Kontexten arbeiten: „Um zur Verwirklichung dieses Rechts beizutragen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen zur Einstellung von Lehrkräften, einschließlich solcher mit Behinderungen, die in Gebärdensprache oder Brailleschrift ausgebildet sind, und zur Schulung von Fachkräften sowie Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf allen Ebenen des Bildungswesens. Diese Schulung schließt die Schärfung des Bewusstseins für Behinderungen und die Verwendung geeigneter ergänzender und alternativer Formen, Mittel und Formate der Kommunikation sowie pädagogische Verfahren und Materialien zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen ein.“ (Art. 24 Abs. 2.4)

Verwegen und gelassen – genau so geht Inklusion! Die Verleihung des Förderpreises InTakt 2011 in Dortmund

01.12.11 (Irmgard Merkt) -
Es war nicht 12 Uhr mittags und auch nicht Mitternacht: Das Rathaus Dortmund war am 22.Oktober 2011 ab 17 Uhr ein Ort der speziellen musikalischen Begegnung. Experimentelles von Monochord, Keyboard und Klangschale wurde abgelöst vom Marching and Walk Act einer New Orleans Brass-Band. Das Besondere, oder besser gesagt, das Normale daran waren Musikerinnen und Musiker mit Behinderung.
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