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Alle Artikel kategorisiert unter »Musiktheater im Revier«

Theatergeburtstag in Gelsenkirchen mit Janaceks „Die Sache Makropulos“

Das Gelsenkirchener „Musiktheater im Revier“ feiert Jubiläum. Vor sechzig Jahren wurde das Haus am Kennedyplatz eröffnet und zog dank seiner außergewöhnlichen Gestaltung nicht weniger Aufmerksamkeit auf sich als der drei Jahre zuvor in Münster fertiggestellte erste Theaterneubau in der Nachkriegszeit. Das im Wesentlichen auf das Konzept des Architekten Werner Ruhnau zurückgehende Gelsenkirchener Haus lebt von seinem offenen, gläsernen Foyer und damit einer direkten Sichtachse zur Stadt. Legendär sind auch die Foyers mit ihren tiefblauen Schwämmen aus Gips, die von Yves Klein gestaltet wurden.

Im Express-Zug dem Untergang entgegen – „Rheingold“ am Musiktheater im Revier

Christoph Schulte im Walde hat für uns die Premiere von Richard Wagners „Rheingold“ am MiR in Gelsenkirchen besucht. Er erlebt ein hervorragendes Musikerinnenensemble aus dem dann noch Cornel Frey in der Rolle des Loge herauszustechen vermag. Die Inszenierung von Martin Schulz funktioniert, aber hat interpretatorisch „nichts Neues“ zu sagen, meint unser Kritiker.

Klare Botschaft, starke Emotionen: Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ in Gelsenkirchen

Der Auftrag, „dass niemals vergessen werde“, was sich mitten im 20. Jahrhundert, inmitten einer Gesellschaft, die sich auf ihre hohe Kultur etwas einbildete – dieser Auftrag sich zu erinnern ist die wesentliche Botschaft, die in der Literatur, in der bildenden Kunst und gerade auch in der Musik nach dem Zivilisationsbruch Auschwitz steckt. Mit Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ steht nun im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier ein Werk auf dem Spielplan, das auf besonders eindrucksvolle Weise die Erinnerung an die Gräuel der Nazis und den millionenfachen Tod von Menschen wachhalten kann.

Schulz bleibt Generalintendant am Musiktheater im Revier

26.05.14 (dpa) -
Gelsenkirchen - Der Generalintendant des Musiktheaters im Revier, Michael Schulz, hat seinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Das teilte das Musiktheater in Gelsenkirchen mit. Auch der Vertrag mit Bridget Breiner, der Direktorin des Balletts im Revier, sei verlängert worden.

Sperrig, aber gerade so ganz richtig: Viktor Ullmanns „Kaiser von Atlantis“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

09.04.13 (Georg Beck) -
Unbekümmert kommt der Beifall. Kaum würde man am munteren Gekreische speziell für die tapferen Akteure des MIR-Jugend-Orchesters vermuten, dass hier soeben eines der bedrückendsten Dokumente des jüngeren Musiktheaters über die Bühne gegangen ist.

Lass die Kids mal machen: Sydney Corbetts „UBU“ – eine musikalische Groteske fürs Jugend-Orchester des Theaters Gelsenkirchen

17.04.12 (Georg Beck) -
Bei den Proben regierte noch der Zweifel. Irgendwie mochte selbst Komponist Sydney Corbett nicht glauben, dass das „Wagnis“, das er mit diesem Auftragswerk eingegangen war, von Erfolg gekrönt sein würde. Denn immerhin: Für die Hauptbeteiligten, für den Gelsenkirchner Kinderchor wie fürs MIR-Jugend-Orchester, das seit vier Jahren am Gelsenkirchner Musiktheater im Revier installiert ist, war diese 80-Minuten-Produktion die erste Begegnung überhaupt mit zeitgenössischer Musik.

Puder auf Charaktermasken: Isaac Albéniz’ Oper „Merlin“ am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier

11.10.11 (Georg Beck) -
Dass große weltgeschichtliche Tatsachen und Personen sich immer zweimal ereignen, das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce, ist zwar eine ältere, aber noch immer durchaus treffende Philosophen-Einsicht, von der wir jetzt, vor dem Hintergrund dieser Erfahrung sagen können: Sicher gilt sie nicht nur für die hehre Weltgeschichte, sondern auch für die der Oper im allgemeinen, für die jüngste Produktion am MIR, am Gelsenkirchner Musiktheater im Revier im besonderen.

Wir Kinder von RTL: „Feeds. Hören TV“ – Johannes Kreidler ruft in Gelsenkirchen das Ende der Postmoderne aus

21.09.10 (Georg Beck) -
Gut nur, dass Carla Henius das nicht erlebt hat. Die Bühne des Kleinen Hauses am MIR hergerichtet als Talkshowstudio mit den Versatzstücken der Late Night. Sesselchen, Beistelltisch fürs Wasserglas, am Rand postiert – die „Band“. Sieben Musiker der Neuen Philharmonie Westfalen im weißen Smoking. Herzlich Willkommen zu „Feeds. Hören TV“.

Blumen im Wind: „Voices“ von Hans Werner Henze, choreografiert am Musiktheater Gelsenkirchen

11.05.10 (Georg Beck) -
„Ungerechtigkeit in der Gesellschaft ist im Moment richtig schreiend.“ Mit dem Liederzyklus „Voices“ von Hans Werner Henze hat Bernd Schindowski, Ballettchef am Gelsenkirchner Musiktheater, einen Klassiker der politischen Kunstmusik wiederentdeckt. Eine berührende Produktion im Henze-Projekt der Kulturhauptstadt Ruhr2010.

Anspruchsvoll sei das Werk, aber bitte mit Abstand

06.02.10 (Georg Beck) -
Monteverdi, Mozart, Feldman – auf jedem Opernspielplan wäre solch ein Dreiklang Programm und Zierde. Am Musiktheater im Revier (MIR), das sein großes Haus damit nach längerer Umbaupause wiedereröffnet hat, ist es zugleich ein Versprechen: Das anspruchsvolle Werk alter und neuer Zeit soll hier eine Heimstatt haben. Nur, zu welchen Konditionen?
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