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Alle Artikel kategorisiert unter »Oper Chemnitz«

„Opernrevue mit Stammtisch“: Rundfunkgala zur aktuellen Situation der 19 mitteldeutschen Musiktheater

31.05.20 (Roland H. Dippel) -
Nachhörbar in der Mediathek: Die am Samstag-Abend von angekündigten 175 Minuten auf 193 pausenlose Sendeminuten verlängerte Radiogala „Aus ferner Nähe“ wurde ein Kompendium von Ansätzen zur Bewältigung der Pandemie-Krise der Musiktheater. Über insgesamt 70 Sänger*innen, Musiker*innen, Intendant*innen und Spartenleiter*innen waren der Einladung von Generalintendant Christoph Dittrich in die Oper Chemnitz zu musikalischen Beiträgen und Gesprächen gefolgt. Über 20 Tage brauchten der Chemnitzer Betriebsdirektor Patrick Wurzel und das KBB-Team, um die Mitwirkenden für musikalische Live-Beiträge in Minibesetzung und zu Gesprächen mit Bettina Volksdorf (MDR Klassik) und Stefan Lang (Deutschlandfunk Kultur) auf der Bühne und in den Foyers zusammenzutrommeln. 19 mitteldeutsche Musiktheater waren der Einladung mit Freude gefolgt.

Böhmers und Lunds Musical „Drachenherz“ – Uraufführung in Chemnitz

04.03.19 (Roland H. Dippel) -
Dieses Jahr gelangt das Abschlussprojekt der Musical-Studenten der Berliner Universität der Künste (UdK) wie schon seit Jahren unter Leitung von Peter Lund in Kooperation mit der Neuköllner Oper zur Aufführung. Dort allerdings erst ab 13. Juni 2019, die Premiere der Uraufführung fand am 2. März diesmal in der Oper Chemnitz statt. Auf die erfolgreiche Chemnitzer Produktion von Wagners „Ring des Nibelungen“ versetzen Lund und Wolfgang Böhmer in „Drachenherz“ die Siegfried-Sage als problematisch überfrachtete coming-of-age-Story in die (ost-)deutsche Peripherie.

Der König ist immer der Mörder – „Hamlet“ von Franco Faccio in Chemnitz

06.11.18 (Michael Ernst) -
Shakespeare-Dramen sind immer schon großartige Opernvorlagen gewesen. Aber ausgerechnet sein „Hamlet“ scheint im Musiktheater sehr rar zu sein. Weil das Original zu perfekt ist? Richard Wagner war ja der Meinung, „Hamlet“ gehe den Musiker nichts an. Dabei soll es allein in den vergangenen zwei Jahrhunderten rund 40 höchst unterschiedliche Versuche gegeben haben, sich mit dem Stoff zu beschäftigen. Neben Franz Liszts Sinfonischer Dichtung und der Oper von Ambroise Thomas sind aber kaum Deutungen im Repertoire geblieben, ob es Timo Jouko Herrmann mit seiner in Dortmund herausgekommenen Version „Hamlet – Sein oder Nichtsein“ schaffen wird, daran etwas zu ändern, bleibt abzuwarten.

„Männertaten umdämmern mir den Mut.“ – „Siegfried“ in Chemnitz

24.10.18 (Roland H. Dippel) -
Nur noch fünfeinhalb Wochen sind es bis zur Premiere von „Götterdämmerung“, mit der sich Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ an der Oper Chemnitz zum 875-Jahre-Stadtjubiläum rundet. Vier Regisseurinnen widmen sich den vier Werken. Auf das Lauf- und Versandhaus Nibelheim im „Rheingold“ und eine „Walküre“ ohne Schwert und Speer zeigt Sabine Hartmannshenn in „Siegfried“ jetzt Extrembrutalitäten gegen Frauen: Intelligenter Feinschliff und flaches Fresko im ständigen Wechsel, auch musikalisch.

Erst Verdi, dann Wagner: Erste Inszenierungen von Calvo in Chemnitz

28.04.17 (dpa) -
Chemnitz - Erst ein Klassiker, dann die Vorliebe: Sein Opern-Debüt als Generalmusikdirektor in Chemnitz gibt Guillermo Garcia Calvo mit «Ein Maskenball» von Giuseppe Verdi. Das gaben die Theater Chemnitz am Freitag bei der Vorstellung des Programms für die Spielzeit 2017/2018 bekannt.

Chemnitzer Publikum darf Inszenierungsteam für Oper wählen [update]

24.02.17 (dpa) -
Chemnitz - Die Theater Chemnitz gehen für die Aufführung der Oper «Don Pasquale» von Gaetano Donizetti ungewöhnliche Wege: Das Publikum soll bestimmen, wer das Werk inszenieren wird. Wie die Theater am Donnerstag mitteilten, stellen sich am 4. März im Opernhaus drei junge Regieteams zur Wahl.

Fünf Sterne für „Pique Dame“ an der Oper Chemnitz

06.12.16 (Roland H. Dippel) -
Was die Robert-Schumann-Philharmonie unter Michael Güttler und eine wunderbare Ensembleleistung der Oper Chemnitz anstellen, begegnet auch mit Helen Malkowskys geometrisch-poetischer Regie Tschaikowskys genialer Oper auf Augenhöhe. Hintergründig, nachklingend und beglückend intensiv.

Auf dem Weg zur deutschen Oper: CD-Premiere von Otto Nicolais „Die Heimkehr des Verbannten“

10.11.16 (Peter P. Pachl) -
Der 1810 in Königsberg geborene Otto Nicolai hatte offenbar eine Vorliebe für britische Stoffe. So komponierte er als Kapellmeister am Wiener Kärntnertortheater 1837 „Rosmonda d’Inghilterra“. 1840 folgte in Turin „Il templario“. Obgleich die französische Dramenvorlage zu „Il proscritto“, Frédéric Souliés „Le proscrit“, in Grenoble spielt, ist die Handlung von Nicolais „Il proscritto“ vor dem Hintergrund der Rosenkriege in England angesiedelt. Und die bekannteste Oper dieses Komponisten, „Die lustigen Weiber von Windsor“, basiert bekanntlich auf Shakespeare.

Ausstellung und Opernpremiere mit Bühnenbild von Baselitz

26.09.13 (dpa) -
Chemnitz - Die Entwürfe des Malers Georg Baselitz für das Bühnenbild der Oper «Le Grand Macabre» von György Ligeti zeigt eine Ausstellung in den Kunstsammlungen Chemnitz. Die Schau wird vor der Premiere an diesem Samstag offiziell eröffnet und ist vom 29. September bis zum 19. Januar 2014 zu sehen.

Späte Uraufführung von Reznicek-Oper am Sonntag in Chemnitz

26.11.10 (Agentur - dapd) -
Chemnitz - In Chemnitz wird am Sonntag (28. November) die Oper «Benzin» von Emil Nikolaus von Reznicek uraufgeführt. Nach der erfolgreichen Familienoper «Pinocchios Abenteuer» ist erneut ein britisches Team für Regie, Bühnenbild und Choreografie verantwortlich.
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