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Alle Artikel kategorisiert unter »Oper Nürnberg«

Mix aus Klassik und Moderne - Nürnberger Oper stellt Spielzeit 2018/19 vor

18.05.18 (dpa) -
Nürnberg - «Madama Butterfly», «Lohengrin» und «Anna Nicole»: Mit einem Mix aus Klassikern und modernen Stücken startet der neue Intendant des Nürnberger Staatstheaters und Chef der Opern-Sparte, Jens-Daniel Herzog, in seine erste Spielzeit. «Wir wollen das Publikum unterhalten - auch mit schwierigen Stoffen», sagte Herzog bei der Vorstellung des Programms für 2018/2019.

Die Oper Nürnberg bietet eine „Norma“ im Nirgendwo

14.05.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Kooperation im künstlerischen Bereich ist etwas Begrüßenswertes. Peter Theiler, Intendant des Staatstheaters Nürnberg, pflegt diese insbesondere mit französischen Bühnen. Vincenzo Bellinis „Norma“ spielt nun außerdem im von Römern besetzten Gallien – da liest sich die Übernahme der Produktion eines französischen Teams für die Bühnen von Saint-Etienne und des Pariser Champs-Élysée auf dem Papier gut.

Banaler und brutaler Geschlechterkampf – Laura Scozzi modernisiert Rossinis „Italienerin in Algier“

22.01.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Hinzuengagiert: eine traumschöne Erotik-Tänzerin, die sich auch mal nackt zeigt; ein hoch trainiertes Tänzerpaar, das brutale Stunt-Liebes-Kämpfe vorführt; sechs Tänzerinnen als Escort-Girls in Reizunterwäsche – damit siedelte Regisseurin Scozzi Rossinis Dramma giocoso in der Welt von Berlusconi und Peter Hartz an.

Viel Bemühung ums Erschrecken – „Leonoren-Projekt“ von Musikhochschule und Oper Nürnberg

08.06.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Beethovens revolutionäres Engagement, sein damaliges Ringen um die musiktheatralische Anklage staatlichen Terrors und das Fortdauern derartigen Horrors bis heute – das hat die Oper wie die Musikhochschule Nürnberg motiviert, mit einer Collage aus Beethovens „Leonore 1805“, deutschen und internationalen Opfer- sowie Brücken-Texten der Dramaturgie in die „THW-Halle“ des NS-Dokumentationszentrum zu gehen.

Assoziatives statt Aussage – Nur Szymanowskis grandiose Musik und ihre Interpreten überzeugen in Nürnbergs „Król Roger“

15.03.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Nachdem ihm Hausbariton Mikolaj Zalasinski lange genug vom musikdramatischen Reichtum der Oper seines unterschätzten Landsmanns Karol Szymanowski vorgeschwärmt hatte, tat Nürnbergs wagemutiger Intendant Peter Theiler das Richtige: er holte mit dem musikalischen Direktor der Warschauer Oper, mit Jacek Kaspszyk einen zentralen „Könner“ für das Werk und das Singen in polnischer Sprache.

Söder drängt bei Sanierung von Nürnberger Oper zur Eile

08.10.14 (dpa) -
Nürnberg - In der Debatte um die dringend nötige Sanierung des Nürnberger Opernhauses und den geplanten neuen Konzertsaal hat Finanzminister Markus Söder (CSU) zur Eile gemahnt. «Dieses oder nächstes Jahr» müsse eine Entscheidung gefällt werden, sagte Söder am Mittwoch in Nürnberg. «Wir können nicht ewig darüber reden. Jetzt muss man langsam in eine Phase kommen, wo man was anpackt.»

Blutige Bilder oder hier gilt’s der Kunst –Giacomo Meyerbeers „Hugenotten“ an der Oper Nürnberg

17.06.14 (Joachim Lange) -
Was über Giacomo Meyerbeers „Hugenotten" drüber steht, das ist auch wirklich drin. Les Huguenots sind wahrhaftig eine Grand opéra. Ganz großes Opernkino. Ein Musterexemplar jener speziellen französischen Spielart von Opernwahnsinn, die hierzulande eigentlich nur mit Wagner vergleichbar ist. Da braucht es schon Selbstvertrauen ins französische Idiom bei den Sängern und im Graben. Und Mut, sich szenisch einem Historienpanorama zu stellen, das schnell zum bluttriefenden Schinken werden kann.
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