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Alle Artikel kategorisiert unter »René Pape«

Szenisch wenig Schlüssiges, aber das in weihevoller Breite: „Parsifal“ als Premiere der „Festtage der Staatsoper“ im Berliner Schillertheater

29.03.15 (Peter P. Pachl) -
Wagners letztes Bühnenwerk arbeitet mit dem Wechsel von Innen- und Außenräumen, die sich nach der szenischen Vorgabe des Autors im ersten und dritten Aufzug durch sichtbare Wandeldekorationen auseinander ergeben. Die jüngste Inszenierung an der Staatsoper am Schillertheater wählte statt dessen zwei bis auf die Farbgebung identische Innenräume.

Opern-Tanztheater – Sasha Waltz inszenierte „Tannhäuser“ an der Berliner Staatsoper

13.04.14 (Peter P. Pachl) -
Die Neuinszenierung des „Tannhäuser“ an der Staatsoper Berlin katapultiert sich in die Reihe der spannendsten und zwingendsten jüngsten Wagner-Interpretationen. Die Inszenierung der Choreographin Sasha Waltz, in der tief lotenden, allerdings extrem gedehnten Interpretation von Daniel Barenboim, spaltet das Publikum der Staatsoper im Schillertheater. Was manche Besucher „widerlich“ finden, ist insbesondere die intensive Deutung des Ortes der „höllischen Lust“, die für eine der musikalisch kühnsten Szenen des Musiktheaters im 19. Jahrhundert hier bei den Venusberg-Choreographien von Bejart bis Neumeier anknüpft.

Fulminanter Auftakt für das Richard Strauss Jahr an der Semperoper Dresden: Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle triumphieren mit „Elektra“

20.01.14 (Joachim Lange) -
Die Semperoper in Dresden bleibt nach dem überstandenen Wagner-Jahr mit ihrer „Elektra“ Premiere gleich im Jubiläumsmodus. Denn an der Elbe ist mit dem aktuellen, vor 150 Jahren geborenen Komponisten Richard Strauss gleich der zweite Hausgott an der Reihe. Und da mit Christian Thielemann seit kurzem ein Dirigent an der Spitze der Sächsischen Staatskapelle, also des nach wie vor besten Strauss-Orchesters der Welt, steht und dem Haus, das im vorigen Jahrhundert auf die Uraufführungen von Strauss-Opern geradezu abonniert war, obendrein eine absolute Top-Besetzung gelungen ist, beginnt dieses Jubeljahr musikalisch und sängerisch auf dem höchsten, live vorstellbaren Niveau!

Brünnhilde schläft unter tropfenden Infrarotlampen: „Die Walküre“ an der Berliner Staatsoper

18.04.11 (Peter P. Pachl) -
Das 1901 in Berlin gegründete musikalisch-literarische Kabarett „Überbrettl“ von Ernst von Wolzogen, dem Halbbruder des Bayreuther Gralshüters und Herausgebers der Bayreuther Blätter, Hans von Wolzogen, brachte als eine seiner künstlerischen Innovationen farbige Schattenspiele mit Live-Gesang. Daran erinnern einhundertzehn Jahre später Schattenaktionen der Wälsungen hinter sich magisch öffnenden Schiebewänden in Hundings Hütte. In der „Walküre“-Inszenierung des belgischen bildenden Künstlers Guy Cassiers, für die Regie und zur Hälfte (mit Enrico Bagnoli) für das Bühnenbild verantwortlich, ist darauf u. a. als farbiges Lichtspiel ein offener Kamin á la „Schöner Wohnen“ zu bestaunen.

Höhenflug zwischen Berlin und New York - René Pape gibt Wotan-Debüt an Berliner Staatsoper

Berlin - Wenn der deutsche Star-Bassist René Pape mal wieder in seinem Heimatland vorbeischaut, dann geschieht das stets unter großer Aufmerksamkeit des Publikums. Der 46-jährige Dresdner, der an der Metropolitan Opera in New York inzwischen seine zweite musikalische Heimat gefunden hat, gibt am Sonntag (17. April) sein Berliner Rollendebüt als Göttervater Wotan in Richard Wagners «Walküre» an der Berliner Staatsoper.
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