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Alle Artikel kategorisiert unter »Semperoper Dresden«

Lieber einen Prinz für Kinder als Blaublut bejubeln: Uraufführung der Kinderoper „Prinz Bussel“ an der Dresdner Semperoper

28.04.13 (Michael Ernst) -
Sage niemand, Dresdens Semperoper gebe sich nicht modern. Soeben hat sie sogar eine echte Uraufführung gestemmt – ein Auftragswerk der Jungen Szene ausdrücklich für Kinder! Nur schade, dass sie damit kaum überregional ausstrahlen wird. Dennoch bemerkenswert, wie dieses lustige Kleinod namens „Prinz Bussel“ nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern mit großer Ernsthaftigkeit gestemmt worden ist.

Die Liebe ist ein Kind der Freiheit: Puccinis „Manon Lescaut“ an der Dresdner Semperoper

05.03.13 (Michael Ernst) -
Es ist Wagner-Jahr. Christian Thielemann, momentan der deutsche Wagner-Dirigent per se, leitet seit dieser Spielzeit die von Wagner einst als „Wunderharfe“ apostrophierte Sächsische Staatskapelle. In Dresden ist Richard Wagner Hofkapellmeister gewesen, Thielemann gilt sozusagen als dessen Amtsnachfolger am Pult der Kapelle. Und was dirigiert er als erste Opernpremiere an der Elbe? Keinen Wagner, sondern Puccinis „Manon Lescaut“.

Alles aus Holz – Andreas Kriegenburg inszeniert Händels „Orlando“ an der Dresdner Semperoper

29.01.13 (Michael Ernst) -
Sein ganz persönliches Wagner-Jahr hat er schon hinter sich. Die Münchner „Ring“-Inszenierung von Andreas Kriegenburg mag durchaus als vorzeitige Gratulationskarte für den deutschesten Opernjubilar von 2013 gelten. Als Quartett spannend. In einem Doppelspiel debütiert der Regisseur ausgerechnet in Dresden vollkommen frei von Richard Wagner: Vor Sartres „Fliegen“ am Staatsschauspiel gab es am letzten Januar-Sonntag Händels „Orlando“ in der Semperoper.

Griechische Tragödie, mitten in Dresden: Michael Schulz inszeniert Mozarts „Idomeneo“ an der Semperoper

04.12.12 (Michael Ernst) -
An Griechenland kann man sich dieser Tage sehr leicht verheben. Vermeintliche Krisenretter machen es vor, scheindemokratisch; verstricken die Europäer in immer mehr Schulden und sich in immer mehr Schuld. Da wäre es doch an der Zeit, mal in die Antike zu schauen. Wie hat man es damals mit Schuld und Sühne gehalten? An der Dresdner Semperoper hat Regisseur Michael Schulz einen Versuch gewagt.

Bildgewaltiges politisches Theater: Hans-Werner Henzes „We come to the River“ an der Dresdner Semperoper

14.09.12 (Michael Ernst) -
Das hat sich die Sächsische Staatsoper Dresden selbst eingebrockt: Kaum macht sie ernst mit ihrer einjährigen Hans-Werner-Henze-Hommage und startet die Spielzeit mit dessen Oper „Wir erreichen den Fluss“, da erheben sich auch schon erste Besucher und fliehen zurück ins heile Hotel. Wer länger ausgehalten hat, sah sich mit einem kraftvollen Zeitstück konfrontiert.

Bestürzung in Sachsen: Dresdner Semperoper-Intendantin Ulrike Hessler nach schwerer Krankheit gestorben [update]

30.07.12 (Agentur - dapd) -
Nach schwerer Krankheit ist die Intendantin der Dresdner Semperoper, Ulrike Hessler, gestorben. Das teilte das sächsische Kunstministerium am Montag in Dresden mit. Demnach starb sie am Morgen in München. Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) reagierte mit Bestürzung auf den Tod der 57-Jährigen. Hessler wurde in Kassel geboren.

Gauck: Kunst lässt die Menschen hochherzig werden

12.06.12 (Agentur - dapd) -
Dresden - Joachim Gauck hat beim Benefizkonzert des Bundespräsidenten in Dresden die gesellschaftliche Bedeutung von Musik und Kunst hervorgehoben. Große Kunst weite den Blick und könne die Herzen erfüllen, sagte Gauck am Sonntag (10.6.) in der Semperoper. Kunst könne die Menschen hochherzig werden lassen. "Wer hochherzig ist, nimmt auch die anderen in den Blick. Die, die Hilfe brauchen", betonte das Staatsoberhaupt.

Semperoper-Intendantin lässt wegen Erkrankung Amt vorläufig ruhen

03.05.12 (Agentur - dapd) -
Dresden - Die Intendantin der Semperoper Dresden, Ulrike Hessler, wird voraussichtlich bis Ende der laufenden Spielzeit wegen einer Erkrankung ihr Amt ruhen lassen. Nach der sofortigen Operation eines bösartigen Tumors im Januar 2011 habe die Krankheit "einen wechselhaften Verlauf" genommen, teilte das Opernhaus am Donnerstag in Dresden mit.

Durchdeklinierte Liebesvielfalt: Jan Philipp Gloger inszeniert Händels „Alcina“ an der Semperoper

01.11.11 (Michael Ernst) -
Wann wird der Mann zum Mann? An der Dresdner Semperoper wird die alte Sangesfrage so beantwortet: Wenn er eine Krawatte trägt. Bis dahin ist er willenloses Lustobjekt. Jedenfalls auf der Liebeszauberinsel von Alcina. Das verführerische Weib lässt die bei ihr gestrandeten Mannsbilder zu Viechern werden. Eine Enklave der Libertinage. Bis die wahre Liebe Einzug hält. Und der Mann wieder zum Mann wird. Mit allen Pflichten und – Krawattenzwang.

Durchlebtes Kunstwerk mit Aussage: Karl Amadeus Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“ an der Dresdner Semperoper

22.10.11 (Michael Kube) -
1934/35 unter dem Eindruck des sich in allen Bereichen des politischen und gesellschaftlichen Lebens bedrohlich ausbreitenden Nationalsozialismus entstanden, stellt Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“ heute noch als Parabel ein zeitlos mahnendes Kunstwerk dar. Eine ganz auf den Kern zentrierte Inszenierung gelangte am 22. Oktober 2011 in Dresdens Kammeroper „Semper 2“ auf die Bühne.
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