Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Semperoper Dresden«

Deutsche Erstausgabe in Dresden: Die „Nachtausgabe“ von Peter Ronnefeld

08.10.14 (Michael Ernst) -
Eine Opernpremiere ohne Programmheft. Zur deutschen Erstaufführung von Peter Ronnefelds Oper „Nachtausgabe“ an der Dresdner Semperoper gibt es eine gedruckte „Nachtausgabe!“ Fliegende Blätter mit originellen Texten und Fotos.

Verdi-Oper in einer verschachtelten Welt – Simon Boccanegra in Dresden

01.06.14 (Michael Ernst) -
Genua ist überall. Das Genua des 14. Jahrhunderts, als Simone Boccanegra zum ersten Dogen des Stadtstaats gewählt wurde, war zerrissen genug. Giuseppe Verdi sah die konfliktreiche Zeit, in der sich Plebejer und Patrizier gegenüberstanden, in seinem Jahrhundert gespiegelt. Vom mörderischen G8-Gipfel 2001 wusste er damals noch nicht. Auch nichts von Majdan, Tahrir und Taksim. Parallelen sind dennoch evident in der Dresdner Neuinszenierung von „Simon Boccanegra“.

Ein Intendant, der nicht geht – nmz-Korrespondent Joachim Lange im Gespräch mit Serge Dorny

27.03.14 (Joachim Lange) -
Die Semperoper in Dresden ist ein Haus mit einer grandiosen Tradition. Weber und Wagner arbeiteten hier. Es ist das Theater mit den meisten Richard Strauss Opern auf seinem Uraufführungskonto. In den späten Jahren der DDR wurde das im Krieg zerstörte Haus wieder aufgebaut und schnell zum Touristenmagneten. Schaut man aus dem Wandelgang vor dem ersten Rang nach draußen, sieht man den schönsten Opernvorplatz der Welt! Elbe-Flutschäden hat man in einem imponierenden Kraftakt schnell wieder beseitigt. Die in dieses Haus gehörende Sächsische Staatskapelle ist ein Orchester, das man immer noch mit vollem Recht mit seinem alten Kosenamen „Wunderharfe“ benennen darf. Und wenn Christian Thielemann den „Rosenkavalier“ oder „Elektra“ dirigiert, dann hat das etwas von einem spätromantischen Hochamt. Dieses Orchester ist das Strauss-Orchester schlechthin.

Keine Helden, nur Verlierer – „Così fan tutte“ an der Semperoper Dresden

23.03.14 (Michael Ernst) -
Die Dresdner Semperoper hat es schwer. Sie gilt vielen Leuten als Touristenoper, wird von unvorbereiteten Gästen immer mal wieder als Brauhaus gedeutet, ist und bleibt vorerst ein Haus ohne Hüter. Nun startet sie einen Mozart-Da-Ponte-Zyklus. Schon vor der Premiere ein vielversprechender Auftakt. Das macht es der Oper nicht leichter.

Oper-Poker – Ein Scherbenhaufen an der Semperoper Dresden

25.02.14 (Michael Ernst) -
Pokern an Opern? Mit dem Androhen einer Kündigung sollte man vorsichtig sein. Das gilt generell, denn sie könnte ja angenommen werden. Vor dem eigenen Amtsantritt ist solch eine Drohung aber ganz dünnes Eis, wie das jüngste Kapitel Semperopern-Geschichte beweist. Man hätte sich gerne lautlos und in gegenseitigem Einvernehmen von Serge Dorny getrennt. Das sei aber nach seinem letzten Auftritt, „auf den ich hier nicht näher eingehen will“, nicht mehr möglich gewesen, ließ Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer am Dienstag die zahlreich erschienen Pressevertreter wissen.

Noch vor der Brautnacht: Ende einer Ehe – Serge Dorny wird doch nicht Intendant der Semperoper in Dresden

21.02.14 (Michael Ernst) -
„Wenn man während der Verlobungszeit mitbekommt, dass etwas nicht stimmt, ist es besser, die Ehe nicht einzugehen.“ Ein kurzes Fazit zur sofortigen Kündigung von Serge Dorny, der zur kommenden Spielzeit das Amt des Intendanten an der Sächsischen Staatsoper übernehmen sollte.

Fulminanter Auftakt für das Richard Strauss Jahr an der Semperoper Dresden: Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle triumphieren mit „Elektra“

20.01.14 (Joachim Lange) -
Die Semperoper in Dresden bleibt nach dem überstandenen Wagner-Jahr mit ihrer „Elektra“ Premiere gleich im Jubiläumsmodus. Denn an der Elbe ist mit dem aktuellen, vor 150 Jahren geborenen Komponisten Richard Strauss gleich der zweite Hausgott an der Reihe. Und da mit Christian Thielemann seit kurzem ein Dirigent an der Spitze der Sächsischen Staatskapelle, also des nach wie vor besten Strauss-Orchesters der Welt, steht und dem Haus, das im vorigen Jahrhundert auf die Uraufführungen von Strauss-Opern geradezu abonniert war, obendrein eine absolute Top-Besetzung gelungen ist, beginnt dieses Jubeljahr musikalisch und sängerisch auf dem höchsten, live vorstellbaren Niveau!

Endlich bestätigt: Serge Dorny wird 2014 Intendant der Sächsischen Staatsoper

17.09.13 (Michael Ernst) -
Fast auf den Tag genau zwei Monate, nachdem nmz-online dies angekündigt hatte, wurde der aus Belgien stammende Serge Dorny am 17. September als künftiger Intendant der Sächsischen Staatsoper ernannt. Ab kommender Spielzeit ist er in Dresden, wo er zunächst einen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnete.

Bald kein Gerücht mehr: Wer wird der neue Semperopern-Intendant? Favorit ist Serge Dorny

18.07.13 (Michael Ernst) -
Der große Tanker Semperoper liegt führungslos an der Elbe. Kein Kapitän ist in Sicht – und inzwischen gehen die ersten Führungspersonen von Bord. Dabei braucht so ein riesiger Pott gerade jetzt ein gutes Team von Ersten Offizieren, damit er nicht auf Schlingerkurs gerät. Ist da wirklich kein Käpt'n in Sicht?

Dresden nach der Flut: „Der Fliegende Holländer“, am Uraufführungsort gestrandet

20.06.13 (Michael Ernst) -
Senta ist anders. Anders als andere Mädchen. Und anders als der geheimnisvolle Holländer. Zu diesem Fremden fühlt sie sich hingezogen, von allen anderen will sie sich abnabeln. Aber wahrscheinlich träumt sie das alles, träumt sogar sich selbst. Da sieht sie sich als kleines Mädchen, als junge Frau; zum Schluss ist die Vergangenheit ausgeträumt, sie blickt in eine ziellose Zukunft. „Senta“ hätte man diese Oper nennen sollen. Aber es ist „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner am Uraufführungsort Dresden.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: