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Alle Artikel kategorisiert unter »Stephanie Carp«

Ruhrtriennale plant trotz Corona für 2020 - wieder mit Marthaler

19.03.20 (dpa) -
Bochum - Marthaler, Kentridge, Coulibaly: Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp setzt in ihrer letzten Saison auf einige Künstler, die schon vorherige Spielzeiten schmückten. Doch die Corona-Epidemie schwebt wie ein Damokles-Schwert über Proben und Festival.

Nur Musiktheater ist ihnen zu wenig

07.10.19 (Georg Beck) -
Ob es eine Krise der Ruhrtriennale ist, können wir offen lassen. Die Krise der Musiktheater-Produktionen dieser zweiten Stefanie Carp-Intendantinnenrunde jedenfalls ist mit Händen zu greifen. Allenthalben Ratlosigkeit, freilich virtuos überspielt. Ratlosigkeit über den Zustand der Welt (was man sehr gut verstehen kann), vor allem aber (was man nur schwer verstehen kann) über die Kunstform, die man sich gewählt, die einem niemand aufgezwungen hatte: Heiner Goebbels nicht, Christoph Marthaler nicht, David Marton nicht. Musiktheater, das sich auf eine eigentümliche Weise selbst fremd geworden scheint.

Zwischenzeiten bringen nicht nur Ungeheuer hervor

31.10.18 (Georg Beck) -
Bochum, im August/September. – Wo fängt die Kunst an? Mit einem Blick auf die Welt, auf den aktuellen Zustand der Gesellschaft; da genau beginnt sie, dort muss sie beginnen, sagt Stefanie Carp. Es ist das Zeitdiagnostische, das für die neuberufene, damit erste Intendantin der Ruhrtriennale wie für ihren Musikkurator Matthias Osterwold am Anfang stehen. „Eine Zwischenzeit ist angebrochen, laut, lärmend, lähmend und stag-nierend zugleich – eine diffuse Zeit.“ 33 Projekte, 120 Aufführungen, ein „Festival der Künste“, das Gegenwärtigkeit, das Wachheit, Wachsamkeit reklamiert – dies der Anspruch ihrer gemeinsamen, auf drei Jahre angelegten Programmplanung.

Wieviel Boykott darf sein? – Ruhrtriennale debattiert Freiheit der Kunst

17.08.18 (dpa) -
Eine kritische Ministerin, eine umstrittene Intendantin und zwei Israel-Boykott-Unterstützer: Das Podium der Ruhrtriennale-Diskussion um die „Freiheit der Künste“ am Samstag wird alles andere als langweilig. Moderator ist Ex-Bundestagspräsident Lammert.

Zensur – ein missbrauchter Begriff in den aktuellen „Kunstdiskursen“

16.08.18 (Martin Hufner) -
Man könnte meinen, man lebe in einem Land, in dem die Zensur zum alltäglichen Leben gehört. Gerade auch im Kulturbereich schwelt an vielen Ecken der vehemente Vorwurf, Kunst werde zensiert. Der Zensurvorwurf wird dabei auf breiter Front von Künstlerinnen, Institutionen (wie dem Deutschen Kulturrat), aber auch von Parteien (wie der AfD) erhoben. Was ist da dran? Ein Kommentar von Martin Hufner. [Update: Jetzt ergänzt um die Leserbrief-Replik von Wieland Hoban.]
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