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Alle Artikel kategorisiert unter »Zoltán Nyári«

Im Zentrum Wotan und das Orchester: Eine neue „Walküre“ für Chemnitz

03.04.18 (Roland H. Dippel) -
Monique Wagemakers stellt in Frage, ob es einen spezifisch weiblichen Blick auf Wagners „Ring des Nibelungen“ geben kann. Ihre Inszenierung der „Walküre“ ist Teil des neuen Zyklus, den das Theater Chemnitz mit vier Regisseurinnen innerhalb des Kalenderjahres 2018 zum Stadtjubiläum 875 Jahre herausbringt. Die musikalische Leitung der vier Premieren teilen sich der neue Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo und der zur „Walküre“ antretende erste Kapellmeister Felix Bender. Musikalisch ist diese Produktion ein satter Wurf.

Frei nach Marschner „Der Vampyr“ als Freak-Grusical

22.03.16 (Peter P. Pachl) -
„Vampyr“-Exzerpte und neue Musik konnte bei der Premiere unser Kritiker Peter P. Pachl an der Komischen Oper Berlin ausmachen – trotzdem scheint man das Thema verfehlt zu haben.

Peinliche Frage nach der Waldorf-Schule

22.12.15 (Peter P. Pachl) -
Emmerich Kálmáns „Die Zirkusprinzessin“ an der Komischen Oper Berlin. Bei den vorweihnachtlichen Kálmán-Operetten in konzertanter bis dreiviertel-szenischer Manier pflegt die Komische Oper Berlin die eigene Operetten-Sängerriege jeweils mit einer medialen Größe aufzuwerten, sei es mit einer TV-Kommissarin oder einem Pop-Star. Für Emmerich Kálmáns „Die Zirkusprinzessin“ machte Barrie Koskie aus dem Zirkusdirektor Schlumberger eine Zirkusdirektorin und griff zu einer gleichermaßen Dschungel(camp)- wie (Praunheim-)Film-erfahrenen Diseuse.
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