Ein neuer Raum für Kunst

Anton Bruckner Privatuniversität


(nmz) -
Im Sommer bezog die Bruckneruniversität das in vierjähriger Bauzeit errichtete neue Universitätsgebäude, seit 1. Oktober läuft der Studienbetrieb erfolgreich im neuen Haus – auch zur Freude der rund 850 Studierenden und 220 Lehrenden, die mit einer ideal an die Bedürfnisse der Universität angepassten Ausstattung ins neue Studienjahr gestartet sind. Das neue Gebäude schafft das ideale Umfeld für vielseitige Begegnung mit Musik, Schauspiel und Tanz und ermöglicht es, alle Sparten des Hauses an einem einzigen Standort anzubieten und dadurch wertvolle Synergien zu schaffen.

Eine Universität in Bewegung

In der dynamischen Architektur des Neubaus sieht Ursula Brandstätter eine Metapher für das Selbstverständnis der Universität: „Schon der organische Grundriss verleiht dem Gebäude eine Bewegungsdynamik, die im Inneren im Foyer durch die geschwungenen Galerien gewissermaßen fortgesetzt wird. Und so verstehen auch wir uns als eine junge und dynamische Universität, die sich in Entwicklung und damit in Bewegung befindet.“ Den Bezug des Neubaus nimmt die Universität auch zum Anlass, um ihr Profil neu zu definieren und konzeptionelle Schwerpunkte zu setzen. Zum 1. Oktober wurden so zwei neue Institute gegründet – ein Institut für Komposition und Dirigieren, das dem zeitgenössischen kompositorischen Schaffen einen sichtbaren Platz einräumt, und ein Institut für Theorie und Geschichte, das sich als Keimzelle für den Aufbau künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung an der Bruckneruniversität versteht. Das neue Gebäude, in dem zum ersten Mal alle Sparten des Hauses unter einem Dach vereint sind, bietet auch den idealen Rahmen, um die kunstspartenübergreifende Arbeit zwischen Studierenden und Lehrenden weiterzuentwickeln. Der transdisziplinäre Bereich verleiht der Bruckneruniversität zunehmend ein spezifisches Profil, er wird auch strukturell unterstützt, etwa durch den geplanten Aufbau eines Opern- und Schauspielstudios in Kooperation mit dem Landestheater oder durch die Einrichtung einer neuen Kompositionsprofessur mit dem Schwerpunkt Musiktheater.

Moderne Unterrichtszimmer mit individuell anpassbarer Raumakustik

Der Neubau des Universitätsgebäudes verfügt über rund 100 Unterrichts- und Vortragsräume sowie sechs Ensemblezimmer und zehn Unterrichtssäle für die Bereiche Schauspiel, Tanz und Elementare Musikpädagogik. Die Raumakustik der Unterrichtszimmer kann durch einen speziellen Vorhang und dahinter angebrachte Holzakustikpaneele individuell auf die verschiedenen Musikinstrumente angepasst werden. Der gesamte Bau wird den höchsten Anforderungen an Akustik und Schalldämmung gerecht. Dem Schallschutz wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet, um gegenseitige Störung der verschiedenen Nutzungen auszuschließen.

Vielfältiges Veranstaltungsangebot in vier Sälen

Für das vielseitige Veranstaltungsangebot stehen im neuen Universitätsgebäude Säle für insgesamt 600 Besucher/-innen zur Verfügung: der Große Saal als Konzertsaal, der Kleine Saal für Orgel- und Kammermusik, die Studiobühne für Produktionen aus Schauspiel und Tanz sowie das Sonic Lab für Computermusik und elektroakustisch verstärkte Musik. „Die Bruckneruniversität ist ein offenes Haus, ein Haus der Begegnungen: zwischen Studierenden und Lehrenden, zwischen Künstlern und Publikum, zwischen drinnen und draußen. Ich wünsche mir für die Zukunft im neuen Haus, dass diese Begegnungen Ausgangspunkt für die Entwicklung vieler neuer kreativer Ideen sind“, so die Vision von Rektorin Ursula Brandstätter.

Weitere Informationen: www.bruckneruni.at

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