Fortbildungen


(nmz) -
Ein Artikel von vbs

LAG Pop

„Von der Idee zur Aufnahme“
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten
Termin: 31.3.2022, 9:30 – 16:00 Uhr
Ort: Riemenschneider-Gymnasium Würzburg
FIBS-Nummer: E587-0/22/2
Anmeldeschluss: 24.3.2022
Leitung: Günther Hartmann, Markus Asböck, Georg Alkofer, Markus Hager und Bastian Walcher
Jede Musiklehrkraft kennt die Situation, wenn Schüler*innen fragen: „Können wir nicht mal einen eigenen Song machen!“ Schüleraktivierung, Arbeit im Team und die Förderung der Kreativität sind grundlegende Ziele des aktuellen Musikunterrichts aller Schularten. Viele Lehrerkolleg*innen denken sich aber sicherlich: „Gerne, aber wie? Was brauche ich für eine technische Ausstattung? Welche Instrumente können eingesetzt werden? Wie arbeitet man mit Kindern und Jugendlichen ohne instrumentale (Vor-)Erfahrungen?“

Die Fortbildung richtet sich an Musiklehrkräfte aller Schularten, die den Mut haben, Ideen von Schülern (oder auch eigene) musikalisch umzusetzen und diese mittels Mischpult und leicht verständlicher, kostenloser Software aufzunehmen. Sie liefert Tipps und Anregungen, um auch mit heterogen vorgebildeten Gruppen Ideen gewinnbringend für alle Beteiligten umzusetzen. Es werden Elemente wie Songwriting und Klassenmusizieren mit Popmusikinstrumentarium (und was es sonst noch im Musiksaal gibt) praktisch umgesetzt.

LAG Volksmusik
„Wer sprechen kann, kann auch Sprechgesang!“
Zielgruppe: Lehrkräfte an MS, RS, GY
Termin: Montag, 9. Mai 2022, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Gymnasium Schrobenhausen
FIBS-Nummer: E425-0/22/4
Anmeldeschluss: 3.5.2022
Referentin: RiA
Innerhalb weniger Stunden erlebt und erlernt man, wie Sprache zur Musik wird und wie man mit nur wenigen Gleichgesinnten einen spontanen Stegreif-Rap-Chor aufzieht. Von der Bronx, den Berliner Plattenbau-Ghettos und dem Dorf-Underground in die Klassenzimmer. Nach zwei Jahren social distancing gibt`s die dringend benötigte Motivations- und Inspirationsdusche eines fröhlichen Miteinanders, für neue kreative Wege mit Musik, der eigenen Sprache und dem individuellen Ausdruck seiner selbst.

Anhand von Gruppenarbeiten werden unter RiAs Anleitung Rap-Texte von ausgewählten Mundart-Künstlern analysiert und die Basics des Storytellings vermittelt. Außerdem wird der kreative Umgang mit den eigenen Worten spielerisch „herausgekitzelt“ und ein eigener Flow (Akzentuierung, Rhythmik, Vortragsgeschwindigkeit des eigenen Textes) erarbeitet. Das Alles ist verpackt in viel Spaß und Action.

„Wo geh ma hi?“ – Tradition und Moderne im Blickfeld zukünftiger Volksmusikvermittlung
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten
Termin: Montag, 20. Juni 2022, 14:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik des Bezirkes Oberbayern in Bruckmühl
FIBS-Nummer: E425-0/22/5
Anmeldeschluss: 15.6.2022
Referent: Volksmusikpfleger Leonhard Meixner
Volksmusik ist in. Im Spannungsfeld zwischen überliefertem Liedgut und neuen Einflüssen machen sich viele junge Musiker*innen und Sänger*innen daran, neue Wege zu beschreiten. Dadurch sind in den letzten Jahren viele neue Gruppen und Projekte entstanden, die traditionelle Volksmusik mit verschiedensten musikalischen Elementen aus der ganzen Welt verbinden. Doch diese Entwicklung missfällt auch manchem aus der Volksmusikszene. Wie also damit umgehen? Volksmusik und überlieferte regionale Musikkultur entwickelt sich ganz selbstverständlich weiter, beeinflusst von zeitlichen, personellen, gesellschaftlichen, medialen und sozialen Aspekten.

Zu diesem Thema entstehen gerade in Bruckmühl im Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik neue Konzepte und Bildungsangebote für die Vermittlung von Volksmusik und Volksgesang. Als Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern sieht Leonhard Meixner seine Aufgabe besonders darin, überliefertes Liedgut zu erhalten, Traditionen und Bräuche zu bewahren und zu pflegen und trotzdem den Ansprüchen unserer modernen und globalen Gesellschaft gerecht zu werden.
Wie die Themen „Volksmusik“ und „Tradition“ in der Schule thematisiert werden können, möchte Leonhard Meixner mit den Teilnehmern diskutieren und dabei eigene Ansätze vorstellen.

 

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