Junge Musiker mit zeitgenössischen Werken vertraut machen

Uraufführung von Martin Sadowskis „phono“ mit dem Mainzer Saxophonorchester


(nmz) -
Mitte April fand die Frühjahrs-Arbeitsphase des Mainzer Saxophonorchesters unter der Leitung von Linda Bangs im Drusussaal der Mainzer Zitadelle statt.
Ein Artikel von Christiane Maier

Steph Winzen, Saxophondozentin am Mainzer Peter-Cornelius- Konservatorium und Mitglied des DTKV Rheinland-Pfalz, organisiert bereits seit mehreren Jahren zwei Arbeitsphasen pro Jahr. Neben der renommierten amerikanischen Bariton- Saxophonistin Linda Bangs, Mitgründerin des Raschèr Saxophon Quartetts, die als Dirigentin das Saxophonorchester gemeinsam mit Steph Winzen aufgebaut hat, waren als professionelle Musikerinnen auch Denise Frey und Saira Clegg wieder in die Arbeitsphase eingebunden.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene konnten an dem zweitägigen Workshop mehrere Werke der Saxophonliteratur kennenlernen und zur Aufführung bringen. Bearbeitungen von Bachwerken, wie dem Preludio Nr. 22, Telemanns Tafelmusik sowie Griegs „Letzter Frühling“ bis hin zu modernen Werken wie Präludium und Portals von Wirth sowie dem „One Step“ von Sousa rundeten das Programm ab. Im Rahmen des Abschlusskonzertes erklang auch die Uraufführung von „phono“, eine Auftragskomposition für das Mainzer Saxophonorchester des zeitgenössischen Komponisten Martin Sadowski. Ihm ist es wichtig junge Musiker mit zeitgenössischer Musik in Berührung zu bringen, deren Dynamik, Klangfarben, Klangblöcke und Frequenzbänder erarbeiten zu lassen und das Werk dann in eine Uraufführung zu führen. Diese Herausforderung hat das junge Orchester unter seiner versierten Dirigentin Linda Bangs souverän gemeistert.

Im Herbst wird es die zweite Arbeitsphase des Jahres geben auf die sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits sehr freuen.

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