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Alle Artikel kategorisiert unter »Uraufführung«

Uraufführung von Philippe Schoellers neuer Musikfassung zu E. A. Duponts „Das alte Gesetz“

20.02.18 (Peter P. Pachl) -
Am Anfang der Berlinale stand in den vergangenen Jahren zumeist ein Stummfilm mit großem Live-Orchester, interpretiert vom RSB unter der musikalischen Leitung von Frank Strobel. Auch in diesem Jahr gab es ein gemeinsames Filmprojekt der Deutschen Kinemathek zusammen mit Arte TV, diesmal allerdings mit kammermusikalischer Begleitung: zwölf Instrumentalisten des Orchester Jakobsplatz München (OJM) begleiteten den Film „Das alte Gesetz“ des Regisseurs E. A. Dupont – erstmals mit der neuen Musik von Philippe Schoeller.

Im Geist der Ökumene

31.01.18 (jmk) -
Mit einem außergewöhnlichen Konzert haben die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg und die Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth auf das Reformationsjahr 2017 zurückgeblickt. Unterstützt vom Raselius-Chor der Regensburger Kantorei vereinten sich die beiden Hochschulchöre im Lappersdorfer Aurelium und tags darauf in der Stadtkirche Bayreuth zu einem über 100-köpfigen Ensemble.

Hybridisierung

31.01.18 (Rainer Nonnenmann) -
Schubladen sind etwas für Aufräumer, Sammler, Systematiker. Kunst und Leben entziehen sich dagegen meist klaren Zuschreibungen und Festlegungen auf bestimmte Begriffe und Klassifikationen. Oft herrschen eher Umhertasten, Schwanken, Vagieren, Fluktuieren, Wildwuchs oder gezieltes Überschreiten von Grenzen. Schon die Romantiker experimentierten mit Verschlingungen der klassizistisch kodifizierten Formen und Gattungen: Romane enthielten Gedichte, Gedichte wurden episch, Dramen waren zum Lesen, Dichtung wurde philosophisch, Philosophie aphoristisch.

Wirbelnde Leichenteile – Uraufführung von „Frankenstein“ an der Deutschen Oper Berlin

31.01.18 (Peter P. Pachl) -
Ihre jüngst bei „Carmen“ auf wenig Zuspruch gestoßene Beschäftigung mit „Ersatz-Körperersatzteilen“ setzt die Deutsche Oper Berlin mit der Uraufführung ihrer Auftragsproduktion „Frankenstein“ fort. Der komischen, aber nicht hintergrundlos eingespielten Warnung des Intendanten Dietmar Schwarz, die nachfolgende Produktion könne manche Besucher zu sehr belasten, folgten in der Tat rasch nach Beginn der Aufführung und auch später noch einige Besucher_innen.

Die politisch-moralische Brisanz des Privaten: Uraufführung von Ella Milch-Sheriffs Oper „Die Banalität der Liebe“ in Regensburg

28.01.18 (Juan Martin Koch) -
Am Holocaust-Gedenktag wurde am Theater Regensburg Ella Milch-Sheriffs Oper „Die Banalität der Liebe“ uraufgeführt. Im Mittelpunkt des auf ihrem gleichnamigen Theaterstück basierenden Librettos von Savyon Liebrecht steht die Beziehung Hannah Arendts zu Martin Heidegger. Juan Martin Koch berichtet.

Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik 2018 – 20. Jahrgang startet am 17. Januar

11.01.18 (PM - Ultraschall) -
Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Deutschlandfunk Kultur veranstalten vom 17. bis zum 21. Januar 2018 „Ultraschall Berlin“. Das Festival für neue Musik präsentiert im 20. Jahrgang in zahlreichen Konzerten 18 Ur- und sechs Erstaufführungen.

Sorbisches National-Ensemble geht auf Weltreise

10.01.18 (dpa, Miriam Schönbach) -
Gleich zwei Uraufführungen plant das Sorbische National-Ensemble in ihren Programmen zur Vogelhochzeit in der Ober- und Niederlausitz. Während das Kinderstück eine märchenhafte Tiergeschichte erzählt, können sich die Erwachsenen auf einen Abstecher bis nach Haiwaii freuen.

Heinrich Böll aus Kindermund – „dokupoetisches Musiktheater“ von Helmut Oehring im Kölner Staatenhaus

19.12.17 (Frieder Reininghaus) -
Frieder Reininghaus hat die Uraufführung von Helmut Oehrings neuestem Musiktheaterwerk in Köln besucht. Sein Bericht greift weit zurück in die Komponistenentwicklung seit 2001. Die Sentenz: „Wer mit der Kunst zu tun hat, braucht keinen Staat“ bekommt hier einen (un-)gewollt komischen Beigeschmack.

„Don Hrabal“ – Neue Oper als Denkmal für einen toten Dichter

15.12.17 (Michael Ernst) -
All you can read oder: Eine Einladung, Bohumil Hrabal neu zu entdecken. Auch eine gute Idee, tote Dichter zu ehren: Man schreibt eine Oper. Nicht nach einem Text des Poeten, sondern nach dessen Leben und Werk. Wie wunderbar das funktionieren kann, hat jetzt der 1973 in Brno geborene Komponist Miloš Orson Štědroň mit seiner Kammeroper „Don Hrabal“ bewiesen. Uraufgeführt an der Neuen Szene des Prager Nationaltheaters, im sogenannten Kubus, wo experimentelles Herangehen und das Ausprobieren künstlerischer Vorgänge eine adäquate Heimstatt haben.

Freiheit der Kunst

29.11.17 (Rainer Nonnenmann) -
Neue Musik ist keine abgeschlossene Sondersphäre. Als Teil des „Systems Kunst“ – so Niklas Luhmann – ist sie stets ein Element unserer komplex ausdifferenzierten Gesellschaft. Frau Musica nova ist keine fensterlose Monade, lümmelt nicht in abgehobenen Wolkenkuckucksheimen, verkriecht sich vor der rauen Wirklichkeit nicht in elfenbeinerne Türme.
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