Kolumne

Tonkünstlerverband Bayern goes Hollywood


(nmz) -
Musik muss erlebt, gesehen, zumindest gehört werden. Auch wenn ich selbst von der schreibenden Zunft bin, gebe ich das gerne zu: Worte sind immer nur ein Hilfsmittel, um auf Musik hinzuführen. Ein Film kann das Erlebnis Musik viel besser vermitteln. Deshalb geht der Tonkünstlerverband Bayern nun unter die Filmproduzenten.
Ein Artikel von Dr. Franzpeter Messmer

Musik muss erlebt, gesehen, zumindest gehört werden. Auch wenn ich selbst von der schreibenden Zunft bin, gebe ich das gerne zu: Worte sind immer nur ein Hilfsmittel, um auf Musik hinzuführen. Ein Film kann das Erlebnis Musik viel besser vermitteln. Deshalb geht der Tonkünstlerverband Bayern nun unter die Filmproduzenten. In der Kooperation mit dem Studiengang Musikjournalismus der Hochschule für Musik und Theater München und der nmz sollen in den nächsten Jahren Filme über den Tonkünstlerverband und seine Projekte entstehen. Prof. Dr. Frizz Lauterbach, dem Leiter des Studiengangs, und nmz-Chefredakteur Andreas Kolb danke ich sehr, dass sie dieses Projekt tatkräftig unterstützen.

Ein erster Film wurde bereits gedreht. Er handelt ganz aktuell über den neuen Band „Musik für Schlagzeug“ in der Editionsreihe „Neue Töne“ und das Schlagzeugfestival am 19. und 20. Oktober in München. Der hochbegabte junge Schlagzeuger Christian Benning, „Jugend musiziert“-Preisträger und Jungstudent an der Musikhochschule, infiziert das Publikum mit seiner Begeisterung für das Schlagzeug. Projektleiter Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer lädt zu dem Abenteuer, Neue Musik zu entdecken, ein. Der Schlagzeugvirtuose Prof. Dr. Dr. Peter Sadlo und der Rahmentrommelspieler Murat Coskun führen in die faszinierende und globale Welt des Schlagzeugs ein, und selbstverständlich erklingen Ausschnitte aus dem Konzert.
Die Filme werden auf einem speziell für den Tonkünstlerverband Bayern eingerichteten Youtube Kanal ins Web gestellt. Sie sind bewusst knackig und kurz gehalten und versuchen lebendig, jugendlich und ästhetisch ansprechend auf den Punkt zu bringen, worum es dem Tonkünstlerverband Bayern geht.

Geplant sind zunächst zwei Filme pro Jahr. Wenn sich dieses Projekt bewährt, kann es ausgeweitet werden. Zu überlegen ist zum Beispiel, ob sich hier nicht auch Solisten, Ensembles und Komponisten unter den Mitgliedern vorstellen können. Mir ist klar, bis Hollywood ist es noch ein unendlich weiter Weg. Aber jeder muss einmal klein anfangen.

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