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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikjournalismus«

Was ist nur aus Dir geworden?

30.11.20 () -
Maria Gnann +++ Marie König +++ Fabian Schäfer +++ Christopher Warmuth

Musikjournalismus? Jetzt! Gerade!

30.11.20 (Holger Noltze) -
Gern erinnere ich mich an die vielen guten Wünsche zum Start der Musikjournalismus-Studiengänge in Dortmund vor zehn Jahren. Ich hatte zur Antrittsvorlesung (etwas über Mozart und die Medien) ein kleines, aber fein besetztes Symposium unter der etwas verschwurbelt formulierten Themensetzung, warum und zu welchem Ende man Musikjournalismus studieren solle, zusammengebracht: eine Reihe hochmögender, prominenter, zweifelsfrei kompetenter Kollegen. Zusammensaß also eine mit allen Wassern des Betriebs gewaschene Herrenrunde, und alle wünschten dem Projekt „Musikjournalismus in Dortmund“ alles Gute. Aber, ich weiß es noch genau: jeder, wirklich jeder verband seine Glückwünsche mit mehr oder weniger deutlichen Zweifeln. Erstens: Ob man das sachverständige, klug vermittelnde, womöglich inspirierende Schreiben, Reden, Handeln über Musik (als Kunst) denn überhaupt lehren, überhaupt lernen könne. Und zweitens: Ob der „Markt“, die „Welt“ derlei überhaupt noch brauche. Wünschenswert, ja, aber realistisch? – Als alle gegangen waren, blieb ich nachdenklich zurück. Was hatten wir uns da vorgenommen?

Advokaten des Inhalts mit solidem Sachverstand

18.11.20 (Juan Martin Koch) -
Zum Wintersemester 2010/2011 startete der Studiengang Musikjournalismus der Technischen Universität Dortmund eine Kooperation des Instituts für Musik und Musikwissenschaft und des Instituts für Journalistik. Mit Holger Noltze, der seit 2005 als Professor für „Musik und Medien/Musikjournalismus“ in Dortmund lehrt, sprach Juan Martin Koch.

Musikkritiker und Zeitungsinserat

23.10.20 (Paul Marsop) -
[…] Schneidet doch einmal aus einer größeren angesehenen Tageszeitung die in einem Musikwintermonat der Gegenwart gedruckten Konzert- sowie Opernkritiken aus und geht sie hintereinander durch: auf der Hand liegt, daß der Musikredakteur und seine Helfer mit völlig belanglosen Auslassungen über die Notenfabrikate wiederkäuender Komponisten jeglicher Farbe und Herkunft, mit unausgesetztem Breittreten an gleicher Stelle tausendmal besprochener Loewe-Abende und Beethoven-Reproduktionen, mit Aufzählung läppischer Wunderkindereien trotz aller Papierknappheit eine Unzahl Spalten füllen. Notgedrungen, auf Befehl.

Einer glänzenden Zukunft entgegen

02.07.20 () -
Wenn es um Innovation geht, um das Beschreiten ungewöhnlicher Wege, um visionäre Entwicklungen, so zählt die Hochschule für Musik Karlsruhe schon seit Jahren zu den führenden Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Der ehemaligen Rektorin Fany Solter ist mit der Gründung des Instituts LernRadio im Jahre 1995 hierbei ein Coup gelungen, der beispielgebend ist und seinesgleichen sucht.

Sommer, Sonne, Schlosspark – und Musik!

30.03.20 (Floria Geißler) -
Vom 31. Juli bis 04. August ist auf Schloss Weikersheim der Name der jungen Initiative der JMD „mu:v – Musik verbindet“ wieder Programm. Im Rahmen des mu:v-Camps 2020 treffen hier 100+ junge Leute zwischen 16 und 26 Jahren aufeinander, um ihre Begeisterung für die Musik zu teilen und über ihren musikalischen Tellerrand hinauszuschauen.

Guten Tag!

28.02.20 (Gordon Kampe) -
Neulich, in der Pause eines angesagten Nerd-Festivals im Südwesten der Republik, lief mir eine Großkritikerin über den Weg. Ich mümmelte an einer Brezel und wagte das Unfassbare – ich sagte: „Guten Tag, Frau...“ Sie schaute irritiert auf meine Brezel, erwiderte „Ja“ – und entschwand wichtig. Mir wollte die Entgegnung „Ja“ auf die Grußformel „Guten Tag“ nicht sofort einleuchten, aber immerhin: Es war die erste Silbe Aufmerksamkeit ever und ich bleibe optimistisch.

Supercomputer analysiert riesigen SWR-Musikbestand

24.10.19 (dpa) -
Aus zwei Millionen Audiodateien besteht der Musikbestand des Südwestrundfunks (SWR) – ein Computer des Höchstleistungsrechenzentrums der Universität Stuttgart (HLRS) soll nun helfen, diese Datenmengen zu analysieren. Er soll ähnlich klingende Musiktitel automatisch erkennen und so die Suche nach passender Hintergrundmusik für Fernseh- und Internet-Beiträge erleichtern. „Der Supercomputer der Uni Stuttgart eröffnet dem SWR enorme Möglichkeiten“, sagte SWR-Intendant Kai Gniffke bei der Vorstellung der Kooperation am Donnerstag in Stuttgart.

4’33’’ oder: Vom FormatDiktat

24.03.19 (Wolf Loeckle) -
Zeit mag dehnbar sein, frei nach dem Motto „...und von da an zog sich’s“. Dem entgegen zu wirken, stellen sich feingliedrig wirksame Struktur­elemente zur Verfügung. Das gilt für Fahrpläne wie für Sendelaufpläne zum Beispiel. Einer dem Stadium der Volldigitalisierung entgegen eilenden Gegenwart dürfte das kaum Probleme bringen. Der Algorithmus wird’s schon richten, im Zeitalter des Wisch und Weg. In einem werbegenerierten Programm haben die werbefreien Segmente das Umfeld so zu beackern, dass die „Commercials“ ihre so genannte Botschaft erfolgreich an den Mann, an die Frau bringen. Soweit so alt. Auch die Begriffe Format­radio und Formatdiktat sind trotz immenser Wirkungskraft von gestern. Die Trimedialisten vom immer noch jungen dritten Jahrtausend begreifen sich medien- und grenzüberschreitend uneingeschränkt auf der Seite des Fortschritts.

Ausdifferenzierung führt zu Auflösungsprozessen

23.03.19 (Martin Hufner) -
Das Thema „Musikjournalismus“ als Ins­titution der Auseinandersetzung mit Musik ist alt. Die Kontroversen dazu reißen nicht ab. Die Bedeutsamkeit musikjournalistischer Tätigkeit reicht von präpotenter Scharfrichterinnenmentalität bis hin zur Bedeutungslosigkeit solcher Äußerungen. In dieser Spannweite spielen sich solche musikalischen Diskursfragen nicht erst seit gestern ab. Da ist es vielleicht hilfreich, ein paar Schritte zurückzutreten und das Spielfeld des Musikjournalismus überhaupt erst einmal in seinen Dimensionen neu aufzufalten.
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