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Alle Artikel kategorisiert unter »Film«

Die Wagnerianer sind überall

17.11.21 (Juan Martin Koch) -
Die meisten Wagnerianer seien offene Menschen, heißt es einmal zu Beginn des Films, es gebe aber auch die anderen: die Wagner-Fanatiker. Der Musikjournalist und Filmemacher Axel Brüggemann versucht mit seiner Dokumentation „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“ das Phänomen Wagner aus dem Blickwinkel der ersten Gruppe zu umreißen.

Macht oder Andacht?

08.08.21 (Wolfgang Molkow) -
Zum Instrument des Jahres haben die Landesmusikräte 2021 die Orgel bestimmt. Schon seit 2017 sind Orgelmusik und Orgelbau durch die UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Von einem besonderen Platz aus betrachtet nmz-Autor Wolfgang Molkow die „Königin der Instrumente“ – vom Kinosessel aus:

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

Ein bisschen kommt es einem so vor, wie eine französische Version von „Good Will Hunting“: Ein armer sozial benachteiligter Junge ist musisch hochbegabt. Sein Talent wird früh von einem gutmütigen alten Lehrer erkannt und gefördert. Als dieser plötzlich verstirbt, hinterlässt er dem Jungen sein altes Klavier.

Das Drei-Meter-Brett und andere Mutproben

30.06.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Hölle, das sind die anderen“ – haben wir nicht alle irgendwann in der Schulzeit Jean-Paul Sartres Satz zitiert und für die ganze Wahrheit gehalten? Speziell bezüglich Klassenkameraden und noch mehr „…dINNEN“, diesen Biestern! Genau das ist das Kernthema von Gordon Kampes Kinderoper, deren Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper in den Dezember verschoben werden musste – und jetzt eben unseren Kritiker Wolf-Dieter Peter an den PC holte.

Kein Kino ohne Klavierspieler

29.06.19 (Leserbrief) -
Der Artikel „Pianomania“ von Wolfgang Molkow (nmz 6/19) ist ein ausgezeichnet fundierter Beitrag über das kaum untersuchte Zusammenwirken Piano und Film. Herzlichen Dank dafür.

„Und wer ist Maria?“

17.05.18 (Katharina Granzin) -
Was für ein Glück, dass der Film und vor allem die Schallplatte schon erfunden waren, als Maria Callas ihre große Zeit hatte. Nur so konnte es passieren, dass im Jahr 2013 ein junger französischer Fotograf, der bis dahin mit der Welt der Oper rein gar nichts zu tun gehabt hatte, erstmals die Callas singen hörte und Feuer fing. Tom Volf versenkte sich auf YouTube in alle Mitschnitte, derer er habhaft werden konnte, begann, Recherchen anzustellen und allmählich ein Callas-Archiv anzulegen. Unter anderem suchte er Ferruccio und Bruna auf, die als Hausangestellte die Sängerin treu durch 25 Jahre ihres Lebens begleitet hatten, und führte lange Gespräche mit ihnen.

Demnächst im Kino: „Bach in Brazil“ mit Edgar Selge: Barocke Musik statt Frust im Knast

10.03.16 (dpa, Ulrike Cordes) -
Ansgar Ahlers' „Bach in Brazil“ erzählt von der Lebenskraft, die Musik bei Alt und Jung wecken kann. Mit einem sehenswerten Edgar Selge und liebenswerten Jungdarstellern.

Kino-Tipp 2014/09

31.08.14 (Ursula Gaisa) -
Kofelgschroa. Frei. Sein. Wollen / Ein Film von Barbara Weber
 / Deutschland 2014 ,91 Minuten

Kolumne

Musik muss erlebt, gesehen, zumindest gehört werden. Auch wenn ich selbst von der schreibenden Zunft bin, gebe ich das gerne zu: Worte sind immer nur ein Hilfsmittel, um auf Musik hinzuführen. Ein Film kann das Erlebnis Musik viel besser vermitteln. Deshalb geht der Tonkünstlerverband Bayern nun unter die Filmproduzenten.

Was ist fotogener als seine Musik?

08.12.13 (Viktor Rotthaler) -
Am Ende des Wagner-Jahres soll an dieser Stelle noch ausführlich ein Buch vorgestellt werden, das ein bisher immer vernachlässigtes Thema behandelt: Wagner und das Kino. Bereits zu seinem 100. Geburtstag ist ein Biopic entstanden, das gerade auch bei Universum als DVD erschienen ist: „Richard Wagner“, inszeniert von Carl Froehlich, der später auch eine andere Ikone der Nazis in Szene setzen durfte, Zarah Leander. Verkörpert wurde dieser Film-Wagner von einem Mann, der als der „Vater“ der Filmmusik gilt: Giuseppe Becce, der natürlich auch gleich den Score schrieb, mit Wagner-Motiven verziert.
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