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Alle Artikel kategorisiert unter »Film«

Stoff für magische Momente 

27.09.22 (Michael Scheiner ) -
In der Regensburger Kulturdatenbank sind 16 Chöre aufgeführt. Vermutlich kann aber davon ausgegangen werden, dass in der Welterbestadt an der Donau mehr als 30 Chöre aktiv sind. Genug auf jeden Fall, um einen Kinosaal mehrmals zu füllen.

Tonspuren des 20. Jahrhunderts

27.09.22 (Viktor Rotthaler) -
Am 13. September ist ein Mann freiwillig aus dem Leben geschieden, der mit seinem Werk die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts künstlerisch entscheidend mitgeprägt hat: Jean-Luc Godard. Über sechs Jahrzehnte lang inszenierte er Klassiker des modernen Kinos: von seinem Debütfilm „Außer Atem“ bis zu seinem letzten Filmessay „Bildbuch“. Innovativ war seine Vorstellung von „Sound & Vision“, das Inszenieren der Tonspur. Und so verstand er sich als Künstler vor allen Dingen als „Compositeur“. JLG, dieses Kürzel stand für einen Solitär des europäischen Kinos.

Er schrieb die James-Bond-Melodie: Komponist Monty Norman gestorben

12.07.22 (dpa) -
Der britische Sänger, Texter und Filmkomponist Monty Norman, der die berühmte Titelmelodie für die James-Bond-Filme geschrieben hat, ist tot. Das wurde auf der offiziellen Website des Musikers bekannt gegeben. Norman sei am Montag nach kurzer Krankheit gestorben, hieß es dort. Auch der Sender BBC berichtete unter Berufung auf Normans Familie. Monty Norman wurde 94 Jahre alt.

Theos Kurz-Schluss – Wie ich endgültig all meine Hoffnungen, jemals wieder im cineastischen Bereich tätig zu werden, abschrieb

25.05.22 (Theo Geißler) -
Es war schon die dritte Redaktion (diesmal der Miesenbacher Weltspiegel), aus der ich binnen zweier Tage rausflog: Schuld war nicht nur das allgemeine Schrumpfen aller Druckprodukte (nicht nur aus Papiermangel). Vielmehr hatten die elektronischen Medien jene langsame und ressourcenfressende Form von angeblich informativer Berichterstattung auf Papier „umweltschonend“ verdrängt und dabei den Stromverbrauch ums Tausendfache gesteigert, sondern auch noch milliardenfache Blödguckerinnen und Blödgucker produziert. [Vorab aus „Politik & Kultur“ 2022/06]

Die Wagnerianer sind überall

17.11.21 (Juan Martin Koch) -
Die meisten Wagnerianer seien offene Menschen, heißt es einmal zu Beginn des Films, es gebe aber auch die anderen: die Wagner-Fanatiker. Der Musikjournalist und Filmemacher Axel Brüggemann versucht mit seiner Dokumentation „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“ das Phänomen Wagner aus dem Blickwinkel der ersten Gruppe zu umreißen.

Macht oder Andacht?

08.08.21 (Wolfgang Molkow) -
Zum Instrument des Jahres haben die Landesmusikräte 2021 die Orgel bestimmt. Schon seit 2017 sind Orgelmusik und Orgelbau durch die UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Von einem besonderen Platz aus betrachtet nmz-Autor Wolfgang Molkow die „Königin der Instrumente“ – vom Kinosessel aus:

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

Ein bisschen kommt es einem so vor, wie eine französische Version von „Good Will Hunting“: Ein armer sozial benachteiligter Junge ist musisch hochbegabt. Sein Talent wird früh von einem gutmütigen alten Lehrer erkannt und gefördert. Als dieser plötzlich verstirbt, hinterlässt er dem Jungen sein altes Klavier.

Das Drei-Meter-Brett und andere Mutproben

30.06.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Hölle, das sind die anderen“ – haben wir nicht alle irgendwann in der Schulzeit Jean-Paul Sartres Satz zitiert und für die ganze Wahrheit gehalten? Speziell bezüglich Klassenkameraden und noch mehr „…dINNEN“, diesen Biestern! Genau das ist das Kernthema von Gordon Kampes Kinderoper, deren Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper in den Dezember verschoben werden musste – und jetzt eben unseren Kritiker Wolf-Dieter Peter an den PC holte.

Kein Kino ohne Klavierspieler

29.06.19 (Leserbrief) -
Der Artikel „Pianomania“ von Wolfgang Molkow (nmz 6/19) ist ein ausgezeichnet fundierter Beitrag über das kaum untersuchte Zusammenwirken Piano und Film. Herzlichen Dank dafür.

„Und wer ist Maria?“

17.05.18 (Katharina Granzin) -
Was für ein Glück, dass der Film und vor allem die Schallplatte schon erfunden waren, als Maria Callas ihre große Zeit hatte. Nur so konnte es passieren, dass im Jahr 2013 ein junger französischer Fotograf, der bis dahin mit der Welt der Oper rein gar nichts zu tun gehabt hatte, erstmals die Callas singen hörte und Feuer fing. Tom Volf versenkte sich auf YouTube in alle Mitschnitte, derer er habhaft werden konnte, begann, Recherchen anzustellen und allmählich ein Callas-Archiv anzulegen. Unter anderem suchte er Ferruccio und Bruna auf, die als Hausangestellte die Sängerin treu durch 25 Jahre ihres Lebens begleitet hatten, und führte lange Gespräche mit ihnen.
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