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Alle Artikel kategorisiert unter »Filmmusik«

Rückblende: Vor 100 Jahren

23.05.20 (H. Platzbecker) -
Vor 100 Jahren beschrieb in der Neuen Musik-Zeitung Autor Prof. H. Platzbecker ein Konzert, bei dem ein Orchester nach einem abgefilmten Dirigat spielte. Er fragt sich unter anderem: „Was hat die Staatskapelle bewogen, alle Pietät hintanzusetzen und dieses Filmkonzert zu veranstalten?“ und endet mahnend: „Niemals dürfen aber solche Vorführungen sensationslüsternen Laien zugänglich gemacht werden, wie im Dresdener Opernhause.“

Der Dritte Mann wird 70

17.10.19 (Viktor Rotthaler) -
Vor genau 70 Jahren, am 2. September 1949, fand in London die Weltpremiere von „The Third Man“ statt. Am 6. Januar 1950 folgte die deutsche Erstaufführung in Berlin. Rechtzeitig zu diesem Jubiläum veröffentlicht nun Studiocanal den Klassiker mit viel Bonusmaterial (auch zur Filmmusik) noch einmal. Carol Reeds Meisterwerk ist der ultimative Wien-Film der Nachkriegszeit, gedreht „on location“. Wien war damals geteilt in vier Zonen.

Von Doppelgängern und Heilsjägern

09.04.17 (Viktor Rotthaler) -
Während in Deutschland die großen Firmen das Geschäft mit Klassikern auf DVD inzwischen fast ganz eingestellt haben, kümmern sich inzwischen immer mehr kleinere Firmen um die Filmgeschichte. Zu den Pionieren gehört die „Edition Filmmuseum“, die inzwischen fast 100 Titel veröffentlicht hat. Vor allen Dingen das Filmmuseum München und das Österreichische Filmmuseum präsentieren in dieser famosen Reihe ihre restaurierten Archivschätze. In der letzten Zeit ist wieder einmal ein kleines Paket mit Stummfilmklassikern erschienen: Hanns Heinz Ewers‘ „Der Student von Prag“, Manfred Noas „Helena“ und Josef von Sternbergs „The Salvation Hunters“.

Staunen vor der Bilderwelt – Wunderbares aus Münchens Mitte

16.03.16 (Wolf Loeckle) -
„Der Schatz“ von Georg Wilhelm Pabst mit Musik von Max Deutsch live im Jüdischen Zentrum München als ein Stummfilm-Schatz. Wolf Loeckle füht über den Film hinaus ins Mark von Münchens aktuellem Kultur- und Geistesleben.

Mehr 1921 als 2016 – Fritz Langs Film „Der müde Tod“ mit Musik von Cornelius Schwehr

13.02.16 (Peter P. Pachl) -
Die Mixtur von filmischer Wiederentdeckung mit neuer Musik und Live-Orchester geht auf. Das filmische Großereignis „Der müde Tod“, am zweiten Tag der Berlinale Classics, soll nach nur drei Minuten ausverkauft gewesen sein. Fritz Langs Film aus dem Jahre 1921 zählt nicht zu seinen berühmtesten Arbeiten, aber doch zu den cineastischen Geheimtipps.

Von Düsseldorf über Paris, Texas nach Havanna

22.07.15 (Viktor Rotthaler) -
Kino war für Wim Wenders, der am 14. August seinen 70. feiert, immer schon ein „Akt des Sehens“ und die Kunst des Hörens gewesen. Schon den Titel seines ersten Spielfilms hatte er sich Ende der Sixties von einem Lovin‘-Spoonful-Song geklaut: „Summer in the City“. Im Titel eines seiner ersten Kurzfilme hatte der gebürtige Düsseldorfer sogar gleich zwei Songs aus zwei komplett verschiedenen musikalischen Welten miteinander kombiniert: „Alabama: 2000 Light Years“. John Coltranes Lamento über ein rassistisches Attentat in einer Kirche in Birmingham mixte Wenders mit den psychedelischen Klängen der Rolling Stones. Ein erstes Road Movie: „Der Held scheint seiner nervösen Unruhe nur Herr zu werden, wenn er Musik hört und/oder Auto fährt.“ (Stefan Kolditz)

Mein Gorilla hat ’ne Villa im Zoo

04.06.14 (Viktor Rotthaler) -
Mit der so genannten „Entjudung“ der UFA verlor die deutsche Film-und-Schlagerindustrie 1933 fast alle ihre Talente: Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann oder Walter Jurmann, dessen „Veronika, der Lenz ist da“ damals aus allen Koffergrammophonen erklang. Über die Zwischenstation Paris sind alle drei Mitte der dreißiger Jahre in Hollywood gelandet. Ihren rührigen Witwen und Töchtern ist es zu verdanken, dass ihre Namen in Deutschland noch nicht ganz vergessen sind. Ein neues Buch von Eberhard Görner („Walter Jurmann“, Henschel Verlag) erinnert nun an den gebürtigen Walter Jurmann, der 1971 während eines Urlaubs in Europa in Budapest gestorben ist.

Soundtracks 2014/02

10.02.14 (Viktor Rotthaler) -
The Wolf Of Wallstreet +++ Mandela – Long Walk To Freedom

Polnischer Filmkomponist Wojciech Kilar gestorben

29.12.13 (dpa) -
Der polnische Filmkomponist Wojciech Kilar ist tot. Er starb am Sonntag nach langer Krankheit im oberschlesischen Katowice im Alter von 81 Jahren. Das berichtete die Agentur PAP unter Berufung auf den polnischen Komponistenverband. Kilar schrieb die Musik für über 160 Filme.

Kolumne

Musik muss erlebt, gesehen, zumindest gehört werden. Auch wenn ich selbst von der schreibenden Zunft bin, gebe ich das gerne zu: Worte sind immer nur ein Hilfsmittel, um auf Musik hinzuführen. Ein Film kann das Erlebnis Musik viel besser vermitteln. Deshalb geht der Tonkünstlerverband Bayern nun unter die Filmproduzenten.
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