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Alle Artikel kategorisiert unter »Youtube«

BGH: Internet-Plattformen können bei Urheberrechtsverstößen haften

02.06.22 (dpa) -
Karlsruhe - Internet-Plattformen wie Youtube können wegen Urheberrechtsverletzungen unter bestimmten Umständen künftig auch in Deutschland auf Schadenersatz verklagt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe änderte mit mehreren am Donnerstag verkündeten Urteilen seine bisherige Rechtsprechung, wonach die Anbieter nicht als Täter hafteten, wenn Nutzer und Nutzerinnen mit hochgeladenen Inhalten gegen Urheberrecht verstoßen.

Tratsch & Trash: Kretschmann wird bei Online-Opern auch mal ein Porno vorgeschlagen

29.05.22 (dpa) -
Stuttgart – Mit künstlicher Intelligenz (KI) hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Privaten schon überraschende Erfahrungen gemacht. „Das Tolle ist ja und auch das Beängstigende: Diese Maschine kennt uns ja nach kurzer Zeit“, sagte der 74-Jährige am Samstag bei einer Debatte über KI und Ethik auf dem Katholikentag in Stuttgart. Er schaue sich zum Beispiel gerne Opern auf der Videoplattform Youtube an. „Und der weiß inzwischen schon, was mir besser gefällt und wo mein Geschmack liegt“, erzählte Kretschmann. „Und dann ist er noch so raffiniert, weil er wahrscheinlich rausgefunden hat, dass ich ein Mann bin, denn ab und zu kommt ein Porno dazwischen. Und ich denke, was ist jetzt das?“

Haftung von Internet-Plattformen stellt BGH vor komplizierte Fragen

24.02.22 (dpa) -
Karlsruhe - Mehrere Schadenersatz-Klagen gegen Internet-Plattformen wegen Urheberrechtsverletzungen haben am Donnerstag den Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt. Einmal geht der Produzent Frank Peterson gegen Youtube vor, weil Nutzer dort immer wieder unerlaubt Videos mit Musik der Sängerin Sarah Brightman eingestellt hatten. In den anderen Fällen klagen Verlage, Musik- und Filmunternehmen und die Verwertungsgesellschaft Gema gegen den Dienst Uploaded der Schweizer Cyando AG.

EuGH stärkt YouTubes Position im Fall von Urheberrechtsverletzungen

22.06.21 (dpa) -
Luxemburg - Der Europäische Gerichtshof hat in einem Urteil die Position von Plattformbetreibern wie YouTube gestärkt. Sie sind grundsätzlich nicht dafür verantwortlich, wenn Nutzerinnen und Nutzer rechtlich geschützte Inhalte hochladen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Richterspruch hervorgeht. Die Anbieter müssen demnach aber gegen die Inhalte vorgehen, sobald sie darauf aufmerksam werden.

Youtube schüttet 4 Milliarden Dollar an Musikindustrie aus

03.06.21 (dpa) -
San Bruno - Youtube hat in den vergangenen 12 Monaten mehr als 4 Milliarden Dollar an die Musikindustrie gezahlt. Das geht aus einem Blogeintrag von Lyor Cohen, dem obersten Musikmanager des Streaming-Videodienstes, hervor, der am Mittwoch (Ortszeit) in San Bruno (Kalifornien) veröffentlicht wurde.

Kompliziertes Recht: Muss ich bei selbstgedrehten Musikvideos zahlen?

21.02.21 (Christoph Dernbach, dpa) -
Berlin - Die «Jerusalema-Challenge» sollte in der Corona-Krise eigentlich die Stimmung aufhellen. Doch viele Teilnehmer des Tanzwettbewerbs bekamen stattdessen eine Rechnung ins Haus. Muss man tatsächlich für Videos auf YouTube, Instagram oder TikTok extra Gebühren bezahlen?

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek rät zu kritischer Nutzung von Youtube-Lernvideos

05.06.19 (dpa) -
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) rät Lehrern, Eltern und Schülern zu einer gesunden Skepsis bei der Nutzung von Youtube-Videos. Hintergrund ist eine am Dienstag veröffentlichte Studie, in der fast die Hälfte aller jungen Youtube-Nutzer zwischen 12 und 19 angaben, ihnen sei die Videoplattform wichtig oder sehr wichtig für Schule, Hausaufgaben und Nachhilfe. Karliczek sagte der Deutschen Presse-Agentur, Lehrer, Eltern und Schüler müssten immer hinterfragen, ob die Informationen in den Videos tatsächlich zutreffend sind.

nmz news update_190604: Rückblick und Zukunft | Classical:NEXT in Rotterdam | Premieren in Frankfurt (Szymanowski) und Dessau (Dvořák) | Musik im Radio | News

04.06.19 (mh) -
Unsere Musiklandschaft ist an sich gar nicht so übel. Ab und zu hilft da ein Blick in die Vergangenheit. Wir erinnern an Felicitas Kukuck, Opernuraufführungen von Paul Hindemith im Jahr 1921 und schwenken über zu Zukunft der Staatsoper unter den Linden, der Bedeutung von YouTube für Jugendliche, bevor wir uns von Philipp Krechlak über Classical:NEXT in Rotterdam und Moritz Eggert über den Stand gesellschaftsästhetischer Fragen ins rechte Licht setzen lassen. Premieren in Dessau (Dvořáks „Katja und der Teufel“ – eine Glanzleistung) und Karol Szymanowskis „Król Roger“ an der Oper Frankfurt (alles zu symbolistisch) machen den Schluss.

Transparente, geregelte Bedingungen

30.03.19 (Tobias Könemann) -
Bis zuletzt war unklar gewesen, ob eine Mehrheit für eine Erneuerung des 20 Jahre alten Urheberrechts zustande kommen würde. Reformgegner und Befürworter hatten protestiert, demonstriert und Lobbyarbeit in ihrem jeweiligen Sinne betrieben. Nun hat das Europäische Parlament am 26. März die Richtlinie über das Urheberrecht im Digitalen Binnenmarkt verabschiedet und damit die Rechtssprechung an digitale Geschäftsmodelle angepasst. Tobias Könemann blickt auf die maximal aufgeheizte Debatte zurück:

Das „Ende des freien Internets“?

02.03.19 (Martin Hufner) -
Das Europäische Parlament, die EU-Kommission und der Europäische Rat haben sich im Februar auf einen finalen Entwurf zur EU-Richtlinie für das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt geeinigt. Damit die Richtlinie noch vor der Europawahl im Mai in Kraft treten kann, müssen die Mitgliedsstaaten und das Parlament den ausgehandelten Kompromiss bis voraussichtlich Mitte April final bestätigen. Ob es so kommt, ist wahrscheinlich, aber nicht gewiss.
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