Kultur als Faktor in der Konkurrenz der Standorte

Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert „heim.spiele“ des Ensemble Modern


(nmz) -
Ende 2006 wurde als Ergebnis der Mediation Kulturregion Frankfurt-Rhein-Main beschlossen, die regionale wie auch die nationale und internationale Kultur in der Rhein-Main-Region zu stärken. Unter Einbeziehung von Land, Kreisen, Städten und Wirtschaft soll dadurch die Bewahrung tradierter und die Entwicklung neuer Kultur ermöglicht und auf diesem Wege die Lebensqualität in der Region weiter verbessert werden.
Ein Artikel von nmz-red

Im Bereich Musik fördert der Kulturfonds aktuell die „heim.spiele“ des Ensemble Modern.
Vom 3. Dezember 2016 bis 5. Januar 2017 präsentiert das Ensemble Modern in seiner Heimatstadt Frankfurt mehr als 20 Konzertveranstaltungen an verschiedenen Spielstätten.

Die Kammeroper „Der goldene Drache“ nach dem gleichnamigen Theaterstück von Roland Schimmelpfennig ist im Bockenheimer Depot zu erleben. Mit ihrer bildkräftigen Musik lässt sie die Parallelwelten von Einheimischen und Immigranten in einem Asia-Imbiss einander berühren. „Spectacle Spaces“, ein Abend mit einer hochkarätig besetzten Gruppe internationaler Stars des Varietés und der Artistik, konfrontiert Musik von Mauricio Kagel und Martin Matalon mit spektakulärer moderner Zirkuskunst.

In mehreren Konzerten ehrt das Ensemble Modern zudem die beiden Komponisten Steve Reich und Hans Zender, die 2016 ihren 80. Geburtstag feiern. Steve Reichs Erfolgsstück „Music for 18 Musicians“ ist ein Mikrokosmus aus rhythmischen repetitiven Klängen, der einen faszinierenden Sog beim Publikum auszulösen vermag. Seine Video-Oper „The Cave“ vergegenwärtigt in vielfältigen Videosequenzen die fast 4000 Jahre alte biblische Geschichte von Abraham. Im Frankfurt LAB wird Hans Zenders Oper „Don Quijote de la Mancha“ erstaufgeführt. Hans Zender steht zudem im Zentrum eines Gesprächskonzerts in der Reihe „Happy New Ears“ der Oper Frankfurt.

www.ensemble-modern.com/

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