Nachrichten 2017/11

Auszeichnungen, Preise, Wettbewerbe …


(nmz) -
APPLAUS 2017 – Auszeichnungen für 86 herausragende Livemusikprogramme +++ Trossinger Musikhochschule eröffnet Landeszentrum mit Festival +++ Das Jahresprogramm der Bundesakademie Trossingen 2018 liegt vor +++ Preis „Innovatives Orchester 2017“ der DOS +++ Stimme und Neue Musik +++ Brahms-Klavierwettbewerb +++ Festival rainy days 2017 +++ Mendelssohntage 2017 in Aarau +++ Bitburger Klavierwettbewerb 2018
Ein Artikel von nmz-red

Das Publikum mit Live-Programmen begeistern – APPLAUS 2017 – Auszeichnungen für 86 herausragende Livemusikprogramme

Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ würdigt die Kulturstaatsministerin Monika Grütters Clubbetreiber und Veranstalter für ihre herausragenden Livemusikprogramme. In den drei Hauptkategorien werden 86 Auszeichnungen vergeben. Die Preisträger erhalten von der Initiative Musik Fördergelder in einer Gesamthöhe von 1,8 Millionen Euro. Damit ist APPLAUS erneut der höchstdotierte Bundesmusikpreis. Ausgezeichnet werden Clubbetreiber und Veranstalter für ihre Programme aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, Hip-Hop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz.

Die feierliche Preisverleihung fand am 25. Oktober 2017 im Alten Schlachthof in Dresden statt. Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Dass der APPLAUS in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen wird, macht einmal mehr deutlich, wie wichtig diese Auszeichnung für die Musik- und Clublandschaft in Deutschland inzwischen ist. Es sind neben den großen Bühnen vor allem die vielen kleineren Clubs im ganzen Land, denen es gelingt, das Publikum mit ihren Livemusik-Programmen zu begeistern und dabei jungen, noch unbekannten Musikerinnen und Musikern eine Bühne zu bieten.“

Die APPLAUS-Programmpreise werden in drei Kategorien vergeben:

  • Kategorie I für Musikclubs mit mindestens 104 Konzerten im Jahr 2016
    23 Preisträger erhalten jeweils 40.000 Euro, insgesamt 920.000 Euro
  • Kategorie II für Musikclubs mit mindestens 52 Konzerten im Jahr 2016
    32 Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro, insgesamt 640.000 Euro.
  • Kategorie für Veranstaltungsreihen und Clubs mit mindestens 10 Veranstaltungen im Jahr 2016 – 31 Preisträger erhalten jeweils 7.500 Euro, insgesamt 232.500 Euro

Die APPLAUS-Jury hat die Preisträger aus fast 320 Bewerbungen ausgewählt. Dieter Gorny, Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative Musik, übernahm auch in diesem Jahr den Vorsitz der APPLAUS-Jury.

Mit APPLAUS werden die kleinen bis mittleren Clubs sowie Veranstalterinnen und Veranstalter nicht nur finanziell unterstützt, um ihre hochwertigen Livemusikprogramme weiterzuentwickeln. Der bundesweit ausgelobte Preis erhöht die öffentliche Aufmerksamkeit auf die strukturellen Herausforderungen von unabhängigen Musikclubs. Für Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, sind „Musikclubs wichtige Orte von Kunst und Kultur, die mit der Verleihung des Spielstättenpreises zurecht alle selbst einmal ‚auf der Bühne‘ stehen. Sie ermöglichen das Gedeihen einer reichhaltigen Musikszene, wie wir es auch in Sachsen erleben. Sie garantieren das Erleben von Kunst und damit die Teilnahme am künstlerisch-gesellschaftlichen Leben. Damit haben Musikclubs auch eine wichtige soziale Funktion für die breite Bevölkerung.“

Die Initiative Musik realisiert den Programmpreis APPLAUS bereits zum fünften Mal mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen sowie die Landeshauptstadt Dresden unterstützen die Preisverleihung. Als beratende Fachpartner wirken die Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) und die LiveMusikKommission, Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (LiveKomm), mit. Die Initiative Musik wird finanziell unterstützt von der Gesellschaft zur Verwertung von Leis­tungsschutzrechten (GVL) und der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA).

Musik, Design und Performance live – Trossinger Musikhochschule eröffnet Landeszentrum mit Festival

Mit einem einwöchigen Festival feiert die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen vom 2. bis 8. Dezember die Eröffnung ihres Landeszentrums Musik–Design–Performance. Das seit Herbst 2016 im Aufbau befindliche Zentrum war im Zuge der Strukturreform der baden-württembergischen Musikhochschulen konzipiert worden und versteht sich als „Brückenbauer zwischen der Musiktradition und einer zunehmend digitalisierten Welt“, so die Hochschule. Um den Anspruch zu unterstreichen, „Neues und Aufregendes aus der Mitte der Hochschule heraus“ zu entwickeln, ist die Festivalwoche für die Studierenden unterrichtsfrei, sodass sich alle Hochschulangehörigen an den Workshopangeboten, den Vorträgen und Diskussionsrunden beteiligen können. Für das Publikum werden tags­über Führungen und Präsentation geboten, abends finden Konzerte, Performances, offene Improvisationen und Happenings statt. Unter anderem wird am 2. Dezember das Werk „Six White Dots“ für Jongleur, Sensorbälle und 6 Gitarristen von Henry Fourès und Moving Sounds, eine Eigenkomposition der Formation „Open Source Guitars“ in Kooperation mit GMEM und IRCAM uraufgeführt. Den Abschluss bildet ein Gala-Abend am 8. Dezember. www.landeszentrum.de

Viele neue Formate – Das Jahresprogramm der Bundesakademie Trossingen 2018 liegt vor

Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen hat ihr Weiterbildungsprogramm für 2018 mit über 70 neu beginnenden Angeboten veröffentlicht. Premiere hat darin der berufsbegleitende Lehrgang Popgesang, der in Kooperation mit zahlreichen Bundesverbänden und der Hochschule Osnabrück entwickelt wurde. Ebenfalls im Genre Pop wurde das Format „Die Band!!“ konzipiert, ein Coaching zu Sound/Recording, professionellem Producing, Arrangement und Probenarbeit für bestehende Bands sowie einzelne Musiker/-innen. Erstmalig findet auch das Seminar „Türen öffnen“ statt, eine Qualifizierung für Lehrkräfte der Elementaren Musikpädagogik in der Arbeit mit Tagesmüttern und Tagesvätern. Dies sei ein völlig neues Arbeitsfeld, das die Bundes­akademie erschließe, heißt es in deren Mitteilung. In der Seminarreihe „Arbeitsfeld Musikunterricht“ steht ein neues Modul zu den vielfältigen Aspekten des Lehrens und Lernens zur Auswahl: „Unterrichtshospitation als gruppendynamischer Prozess“.

Zum ersten Mal wurde überdies in Kooperation mit der Gordon Gesellschaft eine aufeinander aufbauende Reihe entwickelt. Sie besteht aus einem Basisseminar und einer zweiphasigen berufsbegleitenden Fortbildung zum Thema „Gordon´s Music Learning Theory“.

Auch zahlreiche Neuauflagen finden sich im Programm: Von Seminaren zu Musik und Medien über Blasorches­terkurse bis hin zur Qualifizierungen von Musikschulleitungen und vieles mehr. Weitere Informationen unter www.bundesakademie-trossingen.de

Preis „Innovatives Orchester 2017“ der DOS – Konzerthausorchester Berlin gewinnt, Sonderpreis für das Staatsorchester Mainz

Der in diesem Jahr erstmals vergebene und mit 10.000 Euro dotierte Preis „Innovatives Orchester 2017“ der Deutschen Orchester-Stiftung geht an das Konzerthausorchester Berlin. Eine hochkarätige Jury wählte den Preisträger aus insgesamt 33 Bewerbungen aus: „Mit dem Konzerthausorchester Berlin zeichnen wir einen Klangkörper aus, der sich stark über die Verbundenheit mit seiner Heimatstadt Berlin definiert. Die Musikerinnen und Musiker wollen das Orchester für alle Berliner sein und vielfältige Zugänge zur klassischen Musik sowie eine breite kulturelle Teilhabe ermöglichen“, so die Jury. Das Orchester setzt diesen Anspruch mit einer Vielzahl von Formaten um, sei es in den „Mozart-Matineen“ mit Kinderbetreuung, „Espresso-Konzerten“ zur Mittagszeit oder den „Mittendrin“-Konzerten mit seinem Chefdirigenten Iván Fischer.

Mit spontanen Aktionen wie „Dirigier uns“ mitten auf dem Gendarmenmarkt oder mit „Wunschkonzerten aus 100 Werken“ wagt das Orchester Neues und lässt sein Publikum vielfältig teilhaben. Auch die Education-Aktivitäten beeindrucken – wie etwa die Schulpatenschaft mit der Temple Grandin Schule, einem sonderpädagogischen Förderzentrum, für die ein „Konzert für junge Menschen mit Autismus und ihre Familien“ konzipiert wurde. Im Bereich digitale Kommunikation wurden mit dem Projekt „#klangberlins“ neue Maßstäbe bei der Vermittlung klassischer Musik im digitalen Raum gesetzt. Die 13-teilige Webvideo-Serie „#klangberlins“, in der das Konzerthausorchester Berlin-typische Momente vertont, sorgte im Netz mit über drei Millionen Views auf Facebook und YouTube weltweit für Furore.

Der mit 2.500 Euro dotierte Sonderpreis geht an das Staatsorchester Mainz für das Projekt „Patenkindkonzerte“. Mit diesem Sonderpreis würdigt die Jury die Konzeption eines herausragenden Einzelprojekts, das Kinder und deren Eltern sehr früh an einen Klangkörper bindet und damit beispielhaft ist. Im Jahr 2014 bot das Staatsorchester Mainz allen in diesem Jahr in Mainz geborenen Kindern eine Patenschaft des Orchesters an. Ein Drittel des gesamten Geburtsjahrganges der Landeshauptstadt, 1.100 Kinder, wurde von den Eltern als Patenkind angemeldet. Alle Kinder werden sechs Jahre lang musikalisch begleitet und können mindestens einmal im Jahr ein altersgerechtes Konzert erleben. Im Jahr 2020 wird das Projekt mit einem großen Orches­terkonzert in Anwesenheit aller Patenkinder abgeschlossen. 

Mitglieder der Jury waren: Peter Ruzicka, Geschäftsführender Intendant Orchesterfestspiele Salzburg, Susanne Litzel, stellvertretende Vorsitzende Kuratorium der Deutschen Orchester-Stiftung, Geschäftsführende Gesellschafterin Klaus Herding GmbH Bocholt, Christian Tewinkel, Privatdozentin für Musikwissenschaft, Universität der Künste Berlin, Lecturer in musicology, Barenboim-Said Akademie Berlin, Hans Reinhard Biere, Kuratoriumsmitglied Deutsche Orchester-Stiftung, Vorsitzender des Gesamtvorstands der DOV und Geiger im WDR Sinfonieorchester, Alexander Meraviglia-Crivelli, Generalsekretär des Gustav Mahler Jugendorchesters, Dr. Stefan Rosu, Intendant Philharmonie Zuidnederland

Stimme und Neue Musik

Wo liegen die stimmlichen Grenzen bei der Umsetzung neuer Musik? Um diese Frage geht es beim Symposium „Stimme und Neue Musik“, zu dem die Chorakademie des WDR Rundfunkchores am 7. Januar 2018 in die Hochschule für Musik in Mainz einlädt. In einer Gesprächsrunde diskutieren unter anderem die Sängerin Salome Kammer, der Komponist Nicolaus A. Huber und Robert Blank, Chorleiter des WDR Rundfunkchores, das Thema „Stimmliche Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen in der Neuen Musik“. Im Anschluss geben Mitglieder der Chorakademie des WDR Rundfunkchores e.V., Studierende der Hochschule für Musik Mainz und Mitglieder des WDR-Rundfunkchores ein kleines Konzert mit Werken von Beat Furrer und Arne Gieshoff.

Brahms-Klavierwettbewerb

Ende September wurden die Gewinner des neu gegründeten, durch die Hochschule für Musik Detmold in Kooperation mit der Julius Blüthner Pianofortefabrik und der Alfred-Reinhold-Stiftung ausgerichteten Brahms-Klavierwettbewerbs Detmold ermittelt. Die Jury der Finalrunde kam zu dem Entschluss, zwei erste Preise zu vergeben. Diese gingen an die rumänische Pianistin Adela Liculescu (24) sowie an die Ukrainerin Anna Ulaieva (32). Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Der dritte Preis ging an den jungen Münchner Pianisten Vincent Neeb (19). Ferner wurde ein Sonderpreis für die beste Brahms-Interpretation im Finale in Höhe von 2.500 Euro, verbunden mit einem Konzert in Leipzig, an Anna Ulaieva vergeben.
Neben den Preisgeldern in Höhe von insgesamt 10.000 Euro, wurden zahlreiche Anschlussengagements für die Preisträger in Aussicht gestellt: Adela Liculescu wird mit dem Detmolder Kammerorches­ter 2018 im historischen Kaisersaal in Schloss Corvey auftreten. Anna Ulaieva gastiert erstmalig in Europas ältestem freistehenden Konzertsaal – der Bagno-Konzertgalerie Steinfurt. Vincent Neeb darf sich über einen Solo-Abend im Festsaal von Schloss Moritzburg in Detmolds Partnerstadt Zeitz freuen. Hinzu kommt die Möglichkeit für Adela Liculescu, eine eigene CD durch das Detmolder Erich-Thienhaus-Institut produzieren zu lassen. Die weitere Durchführung des Wettbewerbs ist im zweijährigen Turnus vorgesehen.

Die drei Wettbewerbsplatzierten brachten einen enormen künstlerischen Erfahrungsschatz mit: Adela Liculescu, die an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studiert, trat bereits als Solistin in der Berliner Philharmonie sowie im Münchner Gasteig auf. Vincent Neeb, der neben einem Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater München auch Mathematik studiert, konzertierte u.a. bereits mit den Münchner Symphonikern. Stationen von Anna Ulaievas bisheriger Karriere waren Auftritte mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Ukrainischen Nationalorchester. Die Pianistin studiert derzeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Alle drei gewannen bereits im Vorfeld etliche Preise.

Insgesamt 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Altersklasse von 19 bis 32 Jahren waren nach einer Videovorauswahl bei dem neuen durch die Hochschule für Musik Detmold in Kooperation mit der Julius Blüthner Pianofortefabrik und der Alfred-Reinhold-Stiftung ausgerichteten Wettbewerb angetreten. „Der künstlerische Auftrag des Wettbewerbs war die Auseinandersetzung mit dem Werke Brahms in seinem historischen Kontext“, bilanziert Jacob Leuschner. Außerdem ging es bei der Ausrichtung um die Würdigung der Beziehung zwischen Johannes Brahms und Detmold, der von 1857 bis 1859 einige Monate in der Residenzstadt lebte. Der Wettbewerb soll ab sofort im Zweijahresrhythmus ausgerichtet werden.

Festival rainy days 2017

Neuer Musik wird immer wieder nachgesagt, sich Gefühlen zu verweigern. Vom 6. bis 19. November 2017 erkundet das luxemburgische Festival rainy days die emotionalen Landschaften zeitgenössischer Musik und macht das Gegenteil spürbar. Konzerte, Installationen, Performances, Gespräche und eine Konferenz ermöglichen zu entdecken, auf wie viele Arten und Weisen die heutige Musik Emotionen ausdrücken, hervorrufen, verwandeln, ausnutzen oder vermeiden kann, um zu berühren, zu bewegen oder auf Distanz zu halten. Zum ersten Mal bietet rainy days auch eine Konferenz zum Festivalthema „how does it feel?“ Ebenfalls erstmals präsentiert es in Kooperation mit neimënster und United Instruments of Lucilin das Abschlusskonzert der Luxembourg Composition Academy.

Mit dabei sind unter anderem Adapter, EXAUDI, JACK Quartet, Klangforum Wien, Noise Watchers, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Remix Ensemble Casa da Musica, United Instruments of Lucilin. Uraufführungen und neue Werke von Wojtek Blecharz, Iván Boumans, Rick Burkhardt, Chaya Czernowin, Catherine Kontz, Catherine Lamb, Claude Lenners, Genoël von Lilienstern, Enno Poppe, Philippe Manoury, Robin Minard, Wolfgang Mitterer, Yoshiaki Onishi, Hannes Seidl, S.L.A.T.U.R. und Simon Steen-Andersen sind zu erleben. Weitere Informationen unter www.rainydays.lu

Mendelssohntage 2017 in Aarau

Das Musikfestival „Mendelssohntage“ in Aarau findet dieses Jahr vom 1. bis 5. November zum dritten Mal statt. Jedes Jahr gibt es dazu einen anderen Wettbewerb. Im ersten Jahr war es ein Orgelwettbewerb, im zweiten Jahr ein Improvisationswettbewerb, und 2017 wurde ein Kompositionswettbewerb zum Thema „Reformation“ ausgeschrieben. Die Einsendungen kamen aus Japan, England, Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unter der prominenten Jury von Dieter Ammann (Luzern), Isabel Mundry (München) und Heinz Holliger (Basel) wurde ein Gewinner gekürt: es ist Victor Coltea (Schweiz) – sein Werk wird im Rahmen des Schlusskonzertes am 5. November in der Stadtkirche uraufgeführt. Der zweite Preis ging an: Hiroshi Nakamura (Japan).

Das Festival ist eine Koproduktion des Orchesters argovia philharmonic, der Stadtkirche Aarau, der Reformierten Landeskirche Aargau, der Mendelssohngesellschaft Leipzig und des Stadtmuseums Aarau.
Das Konzept beinhaltet einen Mix aus bekannten Künstlern und ausgezeichneten Laienmusikern, die gemeinsam das Programm gestalten: unter anderem werden Chorwerke Mendessohns und J.S. Bachs das Fes-tival in der Stadtkirche Aarau eröffnen. Am Freitagabend laden Bassbariton Klaus Mertens und der Gewandhausorganist Michael Schönheit zu einem Telemann’schen Abend ein.

Im Orgelkonzert am Samstag präsentiert Michael Schönheit seine Kunst auf der Orgel der Aarauer Stadtkirche. Außerdem stehen ein Kinderkonzert, eine Ausstellung im Stadtmuseum Aarau auf dem Programm. www.mendelssohntage.ch

Bitburger Klavierwettbewerb 2018

Der Bitburger Klavierwettbewerb für Kinder und Jugendliche wird seit 2002 im Kulturhaus Beda in Bitburg ausgetragen. Er findet alle zwei Jahre statt und richtet sich an Teilnehmer, die zum Zeitpunkt der Anmeldung in keiner musikalischen Berufsausbildung stehen. Eine international besetzte Fachjury bewertet die Vorträge nach dem 25-Punkte-System. Sachpreise und die Möglichkeit eines Konzertauftrittes im Grenzraum Deutschland-Luxemburg warten auf die Gewinnerinnen und Gewinner. 2018 findet der Wettbewerb am 28. und 29. April statt, das Eröffnungskonzert am 27. April, 19 Uhr und das Preisträgerkonzert am 27. Mai, 16 Uhr. Infos/Anmeldung: Kulturamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Herbert Fandel, Tel. 06561/15-22 20, www.musikschule-eifelkreis.de Anmeldeschluss ist der 22. März.2018.

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