Personalia 2021/11

Präsidium des DMR gewählt, Karl-Sczuka-Preis, Podcastpartnerin Irene Kurka, Neue Professoren in Nürnberg


(nmz) -
Präsidium des Deutschen Musikrates +++ Karl-Sczuka-Preis 2020/2021 +++ nmz-Podcastpartnerin Irene Kurka +++ Neue Professoren in Nürnberg
Ein Artikel von nmz

Das Präsidium des Deutschen Musikrates wurde neu gewählt

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates hat bei ihrer Versammlung am 23. Oktober 2021 in Berlin Prof. Martin Maria Krüger als Präsidenten des Deutschen Musikrates wiedergewählt. Zudem wurden Jens Cording, Prof. Udo Dahmen und Prof. Dr. Ulrike Liedtke als Vizepräsident*innen gewählt. Unser Bild zeigt alle neu gewählten Präsidiumsmitglieder (v.li.n.re.): Jean-Marc Vogt, Prof. Dr. Birgit Jank, Silke D’Inka, Dr. Charlotte Seither, Prof. Ulrich Rademacher, Lena Krause, Nina Ruckhaber, Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Jens Cording, KMD Christian Finke, Prof. Udo Dahmen, Dr. Sandra Wirth, Prof. Martin Maria Krüger, Prof. Dieter Gorny, Dr. Stefan Donath, Prof. Dr. Dörte Schmidt. Einen ausführlichen Text zum Thema lesen Sie auf Seite 1 dieser neuen musikzeitung. Foto: DMR

Karl-Sczuka-Preise 2020 und 2021 in Donaueschingen vergeben

Pandemiebedingt verlieh der SWR die Karl-Sczuka-Preise für Hörspiel als Radiokunst für die Jahre 2020 und 2021 in einer gemeinsamen Veranstaltung auf den Donaueschinger Musiktagen 2021. Die Auszeichnungen gingen an die schwedische Klangkünstlerin, Komponistin und Performerin Hanna Hartman für ihr Hörstück „Fog Factory“ (Karl-Sczuka-Preis 2021), die den Preis bereits zum zweiten Mal erhält, sowie an den französischen Komponisten und Klangkünstler Frédéric Acquaviva für sein Werk „ANTIPODES for voices and dead electronics“ (Karl-Sczuka-Preis 2020). Die Auszeichnung ist jeweils mit einem Preisgeld von 12.500 Euro verbunden. Erstmals wurde in diesem Jahr das „Karl-Sczuka-Recherchestipendium in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut“ in Höhe von 5.000 Euro dem Komponisten Hannes Seidl zugesprochen. Die Übergabe der Preise erfolgte durch SWR Intendant Kai Gniffke im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2021. Der seit 1955 verliehene Karl-Sczuka-Preis gilt als wichtigster Preis fürs Hörspiel als Radiokunst und wird jährlich vom Südwestrundfunk ausgeschrieben. Zu den Preisträger*innen zählen unter anderem Heiner Goebbels, Mauricio Kagel, Friederike Mayröcker und Caroline Wilkins.

nmz-Podcastpartnerin Irene Kurka

Die aktuellen Podcasts und die Vorschau auf November: Irene Kurka ist Sopranistin der Gegenwartsmusik. Seit April 2018 betreibt sie ihren Podcast unter dem Titel „neue musik leben“. Sie widmet sich darin einzelnen Themen oder Personen aus dem Bereich der neuen Musik.

Die Podcast-Folgen im November:

  • Folge 150: Wie ich meine Herzens­projekte kuratiere, Solofolge mit Irene Kurka
  • Folge 151: Interview mit Theo Geißler, Verleger, zum 70. Geburtstag der neuen musikzeitung  
  • Folge 152: Interview with Alwynne Pritchard, singer, performer, composer (in english)

Die November-Vorschau:

  • 9.11.: Interview mit Robert HP Platz, Komponist, Dirigent
  • 23.11.: Musik und Sport, ein Vergleich, Solofolge mit Irene Kurka

www.irenekurka.de/podcast.html

Neue Professoren in Nürnberg

Zwei neuberufene Professoren haben an der Hochschule für Musik Nürnberg ihre Lehrtätigkeit aufgenommen: Nikolay Borchev (Gesang) und Johannes Otter (Horn). Der aus der Schweiz stammende Hornist Johannes Otter war vor seiner Dozentur an der Hochschule der Künste Bern zwei Jahre als Assistent in der Detmolder Hornklasse von Prof. Norbert Stertz tätig. Nach Stationen bei Orchestern in Duisburg, Hannover und Berlin ist er nun Wechselhornist in Teilzeit bei der NDR Radiophilharmonie. Auch die zeitgenössische Musik ist ihm ein großes Anliegen und er sammelte Erfahrungen bei der Ensemble Modern-Akademie und dem Luzern Festival Academy Orchestra. Zudem ist er als gefragter Lehrer immer wieder auf Meisterkursen anzutreffen.

Der Bariton Nikolay Borchev wurde in Weißrussland geboren und studierte Gesang am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, anschließend an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Er gewann mehrere Preise bei internationalen Gesangswettbewerben und kam als sehr junger Sänger für einige Jahre ins Ensemble der Bay­erischen Staatsoper, bevor er für zwei Spielzeiten fest an die Wiener Staatsoper wechselte. Er sang unter anderem am Royal Opera House Covent Garden, in der Carnegie Hall New York, an der Opéra Comique Paris, an der Staatsoper Hamburg, an der Staatsoper Berlin, der Oper Frankfurt, an der Ópera de Bilbao, am Palau de les Arts Valencia, am Theater an der Wien und am Staatstheater Stuttgart.

 

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