Von Weber – Webern – Webber!


(nmz) -

Die Nachricht kam überraschend: Ab 2003 öffnet sich ”Jugend musiziert“ der Sparte „Musical“! Auf seiner jüngs- ten Sitzung am 9. November in Potsdam beschloss der Erweiterte Hauptausschuss ”Jugend musiziert“, mit der Einführung der Kategorie Musical im Rahmen des Wettbewerbs ”Jugend musiziert“ 2003 den Kreis der so genannten „klassischen Musik“ zu verlassen. Ist das eine Sensation? Nein, es ist schlicht und einfach die wettbewerbsorientierte Fortsetzung des an Musikschulen und Hochschulen ohnehin längst etablierten Fachs „Musical“. Dort gehört das Fach Musical seit einigen Jahren zum festen Lehrkanon, so ist es nur konsequent, dass auch ”Jugend musiziert“ potenziellen Bewerbern die Möglichkeit bietet, sich im Rahmen des mehrstufigen Wettbewerbs ein Bild über den eigenen Leis-tungsstand zu verschaffen.


Die Nachricht kam überraschend: Ab 2003 öffnet sich ”Jugend musiziert“ der Sparte „Musical“! Auf seiner jüngs- ten Sitzung am 9. November in Potsdam beschloss der Erweiterte Hauptausschuss ”Jugend musiziert“, mit der Einführung der Kategorie Musical im Rahmen des Wettbewerbs ”Jugend musiziert“ 2003 den Kreis der so genannten „klassischen Musik“ zu verlassen. Ist das eine Sensation? Nein, es ist schlicht und einfach die wettbewerbsorientierte Fortsetzung des an Musikschulen und Hochschulen ohnehin längst etablierten Fachs „Musical“. Dort gehört das Fach Musical seit einigen Jahren zum festen Lehrkanon, so ist es nur konsequent, dass auch ”Jugend musiziert“ potenziellen Bewerbern die Möglichkeit bietet, sich im Rahmen des mehrstufigen Wettbewerbs ein Bild über den eigenen Leis-tungsstand zu verschaffen.Das Beispiel Nordrhein-Westfalen hatte den Erweiterten Hauptausschuss, das politische Gremium von ”Jugend musiziert“, durchaus ermutigt. Dort startete gewissermaßen die Pilotphase im Regional- und Landeswettbewerb 2001 – mit solchem Erfolg, dass Musical nun im Wettbewerbsjahr 2002 erneut angeboten wird. Bei der Einführung dieser neuen Kategorie ging es den Mitgliedern des Erweiterten Hauptausschusses vor allem um den Aspekt des gemeinsamen Erwartungshorizontes: Sind die Wege, die in der Musical-Ausbildung beschritten werden, in irgendeiner Weise miteinander vergleichbar und lassen sich daraus Bewertungskriterien ableiten, die einer Juryarbeit zugrunde gelegt werden können?
Entscheidungshilfe bot die Delegation aus Nordrhein-Westfalen auch hier, indem man von Teilnehmern und deren „Performance“ auf der Basis einer soliden Gesangs-, beziehungsweise Tanzausbildung berichtete. So wird die Jury die Sparten Tanzen, Singen, Sprechen ihrer Beurteilung zugrunde legen und „Jugend musiziert“ leistet gute Dienste in zweierlei Richtungen: Die Arbeit der bundesdeutschen Musikschulen in Sachen Musical wird durch den bedeutendsten Wettbewerb für musikalische Nachwuchsförderung anerkannt, und nicht zuletzt profitieren auch die Hochschulen: wer sich für Musical bewirbt und einen Bundespreis „Jugend musiziert“ in der Tasche hat, der ist bekanntermaßen gut!

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