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Alle Artikel kategorisiert unter »Albrecht Dümling«

Klang, Bild und Bewegung in befruchtender Interaktion

11.03.11 (Albrecht Dümling) -
Der Soziologe und Musikwissenschaftler Matthias Osterwold, 1983 Mitbegründer von Freunde Guter Musik Berlin e.V., einer Organisation zur Förderung experimenteller Musik und Musikperformance, ist seit April 2001 Künstlerischer Leiter von MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik bei den Berliner Festspielen. Mit ihm sprach unser Mitarbeiter Albrecht Dümling.

Falte um Falte, in Beziehungen gesetzt

02.11.10 (Albrecht Dümling) -
Mit seinem bislang anspruchsvollsten Programm umkreiste das diesjährige Musikfest Berlin das Schaffen eines einzigen Komponisten: Pierre Boulez. Direkt von Luzern, wo er anlässlich seines 85. Geburtstags ausgiebig gefeiert worden war, kam der immer noch vitale Künstler nach Berlin. Hier war er seit den Festwochen von 1957, bei denen er sein Durchbruchswerk „Le Marteau sans maître“ präsentierte, regelmäßig zu Gast gewesen, als Komponist wie als Dirigent der Philharmoniker und der Staatskapelle. Obwohl Daniel Barenboim hier schon mehrfach kleine Boulez-Festivals durchführte, hat es in der deutschen Hauptstadt noch nie – wie jetzt – 17 Boulez-Aufführungen innerhalb weniger Tage gegeben.

Man muss das Neue einführen auf Basis der Tradition - Winrich Hopp über seine Ideen für Berlin und München

16.09.10 (Albrecht Dümling) -
Der Musikwissenschaftler Winrich Hopp, der mit einer Arbeit über Karlheinz Stockhausen promovierte, ist seit 2006 Künstlerischer Leiter des musikfest berlin der Berliner Festspiele. 2011 übernimmt er die Leitung der musica viva des Bayerischen Rundfunks, wo er bis 2002 als Dramaturg tätig war. Mit Hopp sprach für die nmz unser Mitarbeiter Albrecht Dümling.

Mit neuen regionalen Akzenten: das 11. Festival Young Euro Classic in Berlin

24.08.10 (Albrecht Dümling) -
Politiker haben nicht das letzte Wort, oft aber die Musik. So Frank-Walter Steinmeier in seiner Einleitung als Pate eines Konzerts „Schalom Berlin. Musikalische Begegnung Israel – Deutschland“. Was kann die Musik politisch-gesellschaftlich leisten? Diese Frage wurde beim diesjährigen Festival Young Euro Classic immer wieder gestellt.

Engagement für verkannte Klaviermusik

16.06.10 (Albrecht Dümling) -
Anfang Juni 1970 in Moskau. Beim Tschai­kowsky-Wettbewerb geht ein 19-jähriger Pianist ins Rennen, der noch nie an einer internationalen Ausscheidung teilnahm. Dieser junge Mann, Cyprien Katsaris, überrascht die Jury durch seinen Wagemut. Den ersten Durchgang, in dem jeder Kandidat eines der Präludien und Fugen aus dem „Wohltemperierten Klavier“, eine Mozart- oder Haydn-Sonate, je eine Etüde von Chopin, Liszt und Rachmaninow sowie ein Stück aus Tschaikowskys „Jahreszeiten“-Zyklus spielen muss, beginnt er nicht, wie angekündigt, mit Bach.

Zwischen Wellen, Weltraum und Wüstenlandschaften

05.05.10 (Albrecht Dümling) -
„Wir können ohne Utopie nicht leben“, erklärte im Jahre 2000 bei der Verleihung des Ernst-Bloch-Preises der Historiker Eric Hobsbawm, der das 20. Jahrhundert als Zeitalter der Katastrophen beschrieben hatte. Nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus ist in der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus allerdings Pragmatismus gefragt. Visionen haben es schwer. Wieweit sie in der Kunst noch weiterexistieren fragte die diesjährige MaerzMusik, das Festival für aktuelle Musik Berlin, unter dem dialektischen Motto „Utopie [verloren]“. Matthias Osterwold, der künstlerische Leiter, hatte dazu Kompositionen und Produktionen ausgewählt, in welchen politische, technische, spielpraktische und rein musikalische Momente des Utopischen anklingen. Ein lesenswertes Programmheft beleuchtete die ästhetischen und philosophischen Hintergründe.

Aufgabe von nationalem Zuschnitt

03.05.10 (Albrecht Dümling) -
Der polnische Historiker Joseph Wulf, der 1963 seine Dokumentation „Musik im Dritten Reich“ veröffentlicht hatte, schrieb am 20. April 1964, dem 75. Geburtstag Adolf Hitlers, an Fred K. Prieberg: „Ich war der erste, der als Außenseiter an dieses Thema heranging. Falls Ihnen dort etwas fehlt, so schlage ich Ihnen vor, einen Ergänzungsband zu schreiben und zu veröffentlichen.“ Der deutsche Musikwissenschaftler, 1928 in Berlin geboren, griff diese Anregung auf.

Der Sing-Anstifter: Gottfried Wolters zum 100. Geburtstag

08.04.10 (Albrecht Dümling) -
Gottfried Wolters hatte die Gabe, andere Menschen für das Singen zu begeistern und auch die Zuhörer zu aktivieren. In der Festschrift zu seinem siebzigsten Geburtstag finden sich Zeugnisse großer, nicht selten schwärmerischer Dankbarkeit. Die Rede ist von seiner Musiziergesinnung, seiner unbändigen Vitalität und einer fast legendären Ausstrahlung als mitreißender „Vollblutmusiker“.

In seinem Bereich ein Pionier: Zum Tod des Musikforschers Fred K. Prieberg

30.03.10 (Albrecht Dümling) -
Der polnische Historiker Joseph Wulf, der 1963 seine Dokumentation „Musik im Dritten Reich“ veröffentlicht hatte, schrieb am 20. April 1964, dem 75. Geburtstag Adolf Hitlers, an Fred K. Prieberg: „Ich war der erste, der als Außenseiter an dieses Thema heranging. Falls Ihnen dort etwas fehlt, so schlage ich Ihnen vor, einen Ergänzungsband zu veröffentlichen und zu veröffentlichen.“ Der deutsche Musikwissenschaftler, 1928 in Berlin geboren, griff diese Anregung auf.

Der Musik im NS-Staat auf der Spur: Musikforscher Fred K. Prieberg verstorben

30.03.10 (Albrecht Dümling) -
Sein 1982 erschienenes Buch „Musik im NS-Staat“ war eine Pionierarbeit und ist bis heute ein Standardwerk. Auf eigene Initiative und gegen Widerstände aus der akademischen Musikwissenschaft, die seine Arbeit teilweise als „Nestbeschmutzung“ abtat, hat Fred K. Prieberg die kritische Erforschung des Musiklebens im Nationalsozialismus zu seinem Schwerpunkt gemacht.
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