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Alle Artikel kategorisiert unter »Andreas Hauff«

Eine ganze Welt in 75 Minuten – Isabelle Faust und Anu Komsi mit György Kurtágs „Kafka-Fragmenten“ beim Rheingau-Musik-Festival

06.09.16 (Andreas Hauff) -
Auch das 29. Rheingau-Musik-Festival war ein Erfolg – wirtschaftlich gesehen. Nicht ohne Stolz durfte Intendant Michael Herrmann nach 152 Konzerten eine hervorragende Auslastung von 91 % und in der Finanzierung einen stolzen Eigenanteil von 99,69 % durch Eintrittsgelder und Sponsoren verbuchen. Schwerer zu fassen ist der künstlerische Ertrag.

Frankfurt: Uraufführung von Michael Langemanns Operette „Anna Toll oder Die Liebe der Treue“

15.07.16 (Andreas Hauff) -
Nicht „Saison-Ausklang“, sondern „Oper Finale“ nennt sich traditionsgemäß die letzte programmatische Etappe der Spielzeit an der Oper Frankfurt. Neben Alban Bergs „Wozzeck“ und einem Symposium zum Musiktheater der Zweiten Wiener Schule im Großen Haus am Willy-Brandt-Platz bildet eine Uraufführung den dritten Schwerpunkt: Der Komponist Michael Langemann (Jg. 1983) hat eine Operette „Anna Toll oder Die Liebe der Treue“ geschrieben. Im Bockenheimer Depot wird sie gekoppelt mit einer Bühnenfassung von Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“.

Die Duisburger Plattform „Young Directors“ eröffnet mit Musiktheater-Raritäten

10.06.16 (Andreas Hauff) -
Mit der Überzeugung, es gehöre zu den wichtigsten Aufgaben eines Intendanten, junge Talente zu fördern, steht Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein, sicher nicht allein. Aber nicht jedes Theater ist bereit, den Nachwuchskräften neben dem Studio auch die große Opernbühne zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der neuen Regie-Plattform „Young Directors“ hatten die beiden Regieassistenten Philipp Westerbarkei und Tibor Torell nun zusammen das Duisburger Opernhaus für einen Einakter-Abend zur Verfügung.

Aspekte des Körperlichen

06.06.16 (Andreas Hauff) -
Lange stand vor allem die Frage nach dem musikalischen Material und das „Neu-Alt-Problem“ im Zentrum der Auseinandersetzung mit Neuer Musik. Dieser Feststellung des Komponisten Nicolaus A. Huber im Programmheft der 70. Frühjahrstagung dürfte kaum jemand widersprechen. Inzwischen aber, so Tagungsleiter Jörn Peter Hiekel in seinem Einführungsvortrag, hätten neue Entwicklungen in den Kulturwissenschaften, insbesondere die performative Wende in der Theaterwissenschaft, geholfen, Musik nicht mehr nur als „Text“ zu begreifen. Gerade der lange versäumte Blick auf das Körperliche helfe, die Vielfalt der Musik der letzten Jahrzehnte in den Blick zu bekommen.

Wiesbadener Maifestspiele. Nachdenkliches zu Pfingsten. „Vom Ende der Zeit“ mit dem Merlin-Ensemble Wien, und Helmut Oehrings „Agota?“

19.05.16 (Andreas Hauff) -
Unfreundlich, von der kalten Seite, zeigte sich „Pfingsten, das liebliche Fest,“ in diesem Jahr. Zu den Wiesbadener Maifestspielen brachte das Merlin Ensemble Wien auch gleich ein Programm mit, das in die dunkelste Zeit des Jahres gepasst hätte. Das Gastspiel „Vom Ende der Zeit“ im Foyer des Staatstheaters hinterließ einen markanten Eindruck. Auch Helmut Oehrings Musiktheater „Agota?“ verstand zu fesseln.

Musikalische Grundfarben und die Rückkehr der Gespenster

08.05.16 (Andreas Hauff) -
Die Wiesbadener Maifestspiele eröffnen mit Bernd Alois Zimmermanns „Soldaten“. Andreas Hauff findet Zimmermanns Oper als „tatsächlich in die Jahre gekommen“, aber er ist keineswegs enttäuscht.

Zornige Reflexionen, gut dosiert

03.05.16 (Andreas Hauff) -
Trotz des Gastspiels von Nina Hagen im Magdeburger Opernhaus kam der Rekord von 18.400 Besuchern beim 24. Kurt-Weill-Fest in Dessau-Roßlau überraschend, denn das Motto „Krenek, Weill und die Moderne“ sah zunächst nicht nach einem Publikumsmagneten aus. In Kooperation mit der Ernst-Krenek-Privatstiftung in Krems (Nieder­österreich) nahm das Festival neben seinem Namenspatron auch dessen gleichaltrigen Kollegen Krenek in den Blick. Artist-in-Residence war der Wiener Geiger, Hochschullehrer und Krenek-Experte Ernst Kovacic. Er spielte (unter anderem) die beiden schon 1925 in Dessau erst- beziehungsweise uraufgeführten Violinkonzerte beider Komponisten und führte damit in eine spannende Zeitepoche, in der junge Leute, Mitt- und Endzwanziger (!), markante Spuren im Musikleben hinterließen.

Akustische und künstlerische Bedingungen

31.03.16 (Andreas Hauff) -
Wieder haben das Universitätsklinikum Leipzig, der Arbeitskreis für Musik in der Jugend (amj) und die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy zum Symposium zur Kinder- und Jugendstimme eingeladen. Über 500 Ärzte, Logopäden und Musiktherapeuten, Sänger und Gesangspädagogen, Schulmusiker und Erzieher, in der Mehrzahl weiblich, treffen sich im ehrwürdigen Hauptgebäude der Musikhochschule in der Grassistraße erneut zu einer kompakten interdisziplinären Tagung, die ihresgleichen sucht. Dass die Veranstalter bei diesem 14. Leipziger Symposium etwa 100 Anmeldungen eine Absage erteilen mussten, zeigt die Aktualität des diesjährigen Schwerpunktthemas: „Die Stimme im pädagogischen Alltag“.

„Der Kongress tanzt“ – natürlich in Wien. Die Operettenfassung des Erfolgsfilms an der Volksoper

25.03.16 (Andreas Hauff) -
Ein großer Erfolg war 1931 Erik Charells UFA -Film „Der Kongress tanzt“ mit den Star-Darstellern Lilian Harvey und Willy Fritsch. Die Musik im modernen, weltläufigen Operetten-Stil der Weimarer Jahre stammte von Werner Richard Heymann. Obwohl das NS-System 1937 den Film verbot, haben sich die beiden Schlager „Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder“ und „Das muss ein Stück vom Himmel sein“ lange im kollektiven Gedächtnis der Deutschen gehalten.

Mainz: Musiktheater „Zweieinander“ für Drei- bis Fünfjährige

11.12.15 (Andreas Hauff) -
Ein Musiktheater-Projekt für die Kleinsten eröffnet die „Tamáss“-Reihe am Mainzer Staatstheater. Andreas Hauff hat es sich angesehen und ließ sich beeindrucken.
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