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Alle Artikel kategorisiert unter »Klaus Hübner«

Sprache und Musik gleichberechtigt – Urs Peter Schneider verbindet beides ohne Schwerpunktbildung

05.03.15 (Klaus Hübner) -
Im Laufe von zweiundfünfzig Jahren sammelt sich so einiges an, was zwischenzeitlich verstreut auf nahezu zwanzig Tonträgern gespeichert war und nun in einer 3-CD-Box wieder zugänglich gemacht wird. Der Schweizer Komponist und Improvisator, Pädagoge und Sprachgestalter Urs Peter Schneider begann 1955, im Alter von sechzehn Jahren mit dem Komponieren und schaut heute auf mehr als einhundertfünfzig Kompositionen und mehr als zweitausend Performances zurück.

Auf zwölf Saiten zum Klingen gebracht: Tschaikovskys „Jahreszeiten“ mit den Grigoryan Brothers

11.07.14 (Klaus Hübner) -
Die Geschwister Slava und Leonard Grigoryan bilden ein Gitarrenduo, das bereits seit vielen Jahren aus einem üppigen Klassikrepertoire schöpft. Auf ihrer neuen CD haben sie sich Peter Tschaikovskys Klavierzyklus „Die Jahreszeiten“ vorgenommen. Mit Erfolg.

Der zweifelnde Künstler

04.06.14 (Klaus Hübner) -
Johann Sebastian Bach ist fast fünfzehn Jahre alt, als er im März 1700 von Ohrdruf aus mit seinem Freund Georg Erdmann nach Lüneburg aufbricht. Beide wollen in der dortigen Partikularschule des Michaelisklosters, die für ihre ausgezeichnete Musikpflege bekannt war, die schulische Ausbildung fortsetzen. Für die Strecke von Ohrdruf nach Lüneburg – laut Navigationsgerät etwa 320 Straßenkilometer zu Fuß über das heutige Straßensystem – benötigten Bach und sein Freund Erdmann etwa vierzehn Tage, über Stock, Stein und zerklüftete Wege, an Wäldern vorbei und durch sie hindurch, an Bächen entlang und in Wirtshäusern nächtigend. Fast vierhundert Kilometer Beschwerlichkeit. Wo Maarten ’t Hart zweifelt (in „Bach und ich“ schreibt er: „Von Ohrdruf aus ging er – zu Fuß? – nach Lüneburg“), liefert Jens Johler in „Die Stimmung der Welt“ eine klare, haarscharf die Wirklichkeit ankratzende Wegbeschreibung.

Aus antiker Zeit hinein in die Moderne – Eleni Karaindrous „Medea“ als musiktheatralisches Klangereignis

07.05.14 (Klaus Hübner) -
Ein flüchtiger Lufthauch bebildert von Beginn an eine Musik, in deren klangesteuerter Szenerie, die an filmmusikalische Sequenzen erinnert und griechische Landschaften, kleine Täler und tiefe Felsschluchten, zerstörte antike Tempel, Statuen und alte Dörfer zeigt, die Mythen der Antike den Status der Wiederauferstehung besetzen. Scheinbar im Ungefähren verortet sich ein Klangbild und illustriert ein königliches Areal an der Ostküste des Schwarzen Meeres.

Aus der Nische in das weltweite Netz

24.10.13 (Klaus Hübner) -
Das Radio hat seit seinem Bestehen kontinuierlich und beharrlich die sich immer wieder verändernde Sprache und Musik begleitet und interpretiert sowie den akustischen Künsten eine Plattform gegeben. Das Radiogerät, die Hardware, erlebte seit seiner Erfindung viele technische Veränderungen und Neuentwicklungen. Jüngstes Ergebnis technischer Innovation ist das Internetradio, das unabhängig von terrestrischen Frequenzen, Standorten und Tageszeiten in aller Welt empfangbar ist. Sprache und Musik mit den verschiedensten stilistischen Erscheinungsformen stehen im Internet jederzeit jedem Interessierten zur Verfügung. Wie sieht es dabei mit speziellen Radiosendern für Neue und zeitgenössische Musik aus?
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