Eine Operation der Künste – Mozarts Zauberflöte


12.03.19 -
„Studierende aller Hochschulen vereinigt euch!“ Unter diesem Motto haben sich im vergangenen Sommer fünf Freunde aus Berlin, Frankfurt und Rostock zusammengefunden, um ihre Vision einer studentisch organisierten und inszenierten, fahrenden Opernproduktion zu verwirklichen. Jetzt steht das gemeinsame Projekt von Studierenden aus über 10 deutschsprachigen Musikhochschulen vor der Premiere in Frankfurt am Main.
12.03.2019 - Von PM, KIZ

Inzwischen besteht das Ensemble aus 15 Gesangssolist*innen, 25 Orchestermusiker*innen, 15 Chorsänger*innen, einer Regisseurin und vielen weiteren Studierenden aus über 10 Musikhochschulen aus ganz Deutschland.

„Wir haben uns für Die Zauberflöte entschieden, da sie in deutscher Sprache verfasst wurde und aktuelle gesellschaftliche Themen behandelt: Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen, soziale Freiheiten – wie Gleichheit vor dem Gesetz, Toleranz, Meinungsfreiheit, Geschwisterlichkeit, moralische Konflikte, undurchsichtige Machtverteilungen in der Politik sowie oktroyierte Macht- und Stärkeverteilung zwischen den Geschlechtern“, erklärt Simon Scriba, Student der Universität der Künste Berlin und künstlerischer Leiter des Projekts.
 
Aus der Idee ist eine Oper geworden, die den Anspruch verfolgt, den traditionellen Opernbetrieb zu hinterfragen und neu zu denken. Chor und Solist*innen haben mit der Arbeit unter der Leitung von Simon Scriba und der Regie von Maike Schuster (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) bereits begonnen. Seit dem 11. März wohnt und probt das junge Ensemble in der Nähe von Berlin und wächst zusammen.
Nach der Premiere im Joseph-Joachim-Saal der Berliner Universität der Künste kommt das Ensemble mit seiner Produktion für eine weitere Aufführung nach Frankfurt an die HfMDK.
 
„Es ist riesige Herausforderung, so viele Aufgaben auf einmal zu haben – ich spiele als Cellist im Orchester, kümmere mich um die Besetzung, stehe der Regisseurin zur Seite und betreue Reise und Unterbringung – gleichzeitig macht es aber auch wahnsinnig viel Spaß und ist unglaublich spannend“, ergänzt Emil Riedel, der an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) studiert und vor allem für die Koordination der Vorstellung vor Ort verantwortlich ist.
„Eine Operation der Künste – Mozarts Zauberflöte“ ist am Sonntag, den 24. März um 18 Uhr im Großen Saal der HfMDK Frankfurt zu erleben.
  

Eine Operation der Künste – Mozarts Zauberflöte
Ein gemeinsames Projekt von Studierenden aus über 10 deutschsprachigen Musikhochschulen
Künstlerische Leitung: Simon Scriba
Regie: Maike Schuster
 
Sonntag, 24. März  18 Uhr
Großer Saal der HfMDK
Eschersheimer Landstr. 29-39, 60322 Frankfurt am Main
Eintritt: 15 Euro (ermäßigt 10 Euro), Karten an der Abendkasse

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