Jahresausstellung im Händel-Haus würdigt Oskar Hagen


21.02.20 -
Halle - Die Jahresausstellung im Händel-Haus in Halle würdigt in diesem Jahr den Musikwissenschaftler, Kunsthistoriker, Amateurmusiker und Händel-Liebhaber Oskar Hagen (1888-1957). Die Schau im Geburtshaus des Barock-Komponisten Georg Friedrich Händel sei von Samstag an bis 10. Januar 2021 zu sehen, teilte die Stiftung Händel-Haus am Freitag mit.
21.02.2020 - Von dpa, KIZ

Ihr Titel laute «Meine Seele sieht im Hören - Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik.» Hagen sei derjenige gewesen, der Händels Opernschaffen nach fast 180 Jahren Vergessenheit wieder ins Bewusstsein der Menschen gerückt habe. Seine Faszination für Händel sei darin begründet, dass er von 1913 bis 1918 in Halle tätig war. Händels Musik habe er in Seminaren kennengelernt. In Hagen wuchs die Idee, die Opern Händels wieder zurück auf die Bühne zu bringen. Er war Gründer der Händel-Festspiele in Göttingen
vor 100 Jahren. 1920 habe Hagen ein Experiment gewagt: In Göttingen gab er den Angaben zufolge gemeinsam mit einem Laienorchester die Händel-Oper «Rodelinda» zum Besten - mit Erfolg.

Ein weiterer Ausstellungsteil widme sich dem Austausch zwischen Musik und Bildender Kunst. Gezeigt würden historische Bühnenbilder, Grafiken, Gemälde, Notendrucke und Musikinstrumente.

Händel wurde am 23. Februar 1685 in Halle geboren. Den Hauptteil seines Lebens und seines kompositorischen Schaffens verbrachte er in London, wo er 1759 starb.

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