Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Friedrich Händel«

Unübersehbar #28 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 20.11. bis zum 26.11.2020

19.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Auch da stecken immerhin ein paar unserer Gebühren drin: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann kraft seiner Infrastruktur weiterhin flexibel agieren und viele seiner geplanten Programme als Livestream anbieten. In den kommenden Tagen stehen der WDR mit seinem Funkhausorchester, der BR mit dem Sinfonieorchester und der SWR mit dem Vokalensemble bereit. Dazu Zeitgenössisches aus Leipzig und Wien sowie Barockes aus Stuttgart. Zauberhaft!

Tolomeo mit nassen Füßen – ein überzeugender Händel in Lübeck

14.10.20 (Arndt Voß) -
Georg Friedrich Händels „Tolomeo“ ist eine seltsame Opernschöpfung. In Teilen des Sujets, nicht in der Musik, wirkt sie wie ein Gegenstück zu Johann Chr. Pepuschs „The Beggar‘s Opera“, die drei Monate vorher mit ihrem Sensationserfolg bekanntlich der Barockoper den Garaus brachte. Händels Existenz war bedroht, und er versuchte, dem etwas entgegenzuhalten. Seine Strategie war wohl, auf die Vorliebe der Londoner für italienische Gesangskunst zu setzen.

Unübersehbar #22 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 9.10. bis zum 15.10.2020

08.10.20 (Dirk Wieschollek) -
Alles Oper oder was? So sah es zunächst aus für unsere 22. Ausgabe von „unübersehbar“, bis die Kollegen Hufner und Wieschollek noch je einen Tipp zum Thema Jazz und zur Gegenwartsmusik aus dem Hut zauberten. Viel Freude damit und – auch wenn das hier ein knallhartes Geschäft ist – immer schön lächeln!

Medea.Reflexionen – Martin G. Berger inszeniert eine eigene Version von Georg Friedrich Händels „Teseo“ an der Oper in Halle

04.10.20 (Joachim Lange) -
Georg-Friedrich Händels fünfaktiger „Teseo“ könnte gut und gerne auch unter normalen Bedingungen „Medea“ heißen. Besonderes aber in der Version, die Regisseur Martin G. Berger (33) jetzt von der eigentlich geplanten Inszenierung für die gecancelten Händelfestspiele auf Coronabedingungen herunter gedimmt hat. Momentan mit in Halle erlaubten 160 Zuschauern und den hinein inszenierten Abständen auf der Bühne. Und mit einer Besetzung, bei der neben dem Dirigenten am Cembalo, neun Musiker des Händelfestspielorchesters, die durch zwei in den Ranglogen ergänzt werden, diesmal reichen müssen.

Im Winde brennen die Fahnen …. – Die Hamburgische Staatsoper eröffnet (mit) molto agitato

06.09.20 (Joachim Lange) -
Frank Castorf inszeniert das erste Mal an der Hamburgischen Staatsoper! Das wäre unter normalen Bedingungen immer noch ein Aufreger. Castorf unter Anticoronabedingungen ist es auch. Zumindest heißt der Abend, den es jetzt anstelle des geplanten „Boris Godunow“ gibt, „molto agitato“, also in etwa „sehr aufgeregt“. Das war es tatsächlich. Aber anders, als die einen erhofft oder die anderen befürchtet hatten.

Unübersehbar #12 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 17.7. bis zum 23.7.2020

17.07.20 (Dirk Wieschollek) -
Es tut sich weiterhin einiges auf den Webseiten und Social-Media-Kanälen coronagebeutelter Kulturanbieter. Die zwölfte Folge unserer sommerlichen Streaming-Empfehlungen kreist um Opernstars, Tanzgrößen, barocke Meisterwerke, irritierte Städte und Menschen ohne Inhalt. Füllen Sie auf!

Händel-Tag via Internet statt Festspiele in Halle

03.06.20 (dpa) -
Halle - Stars der Barockmusik können Fans am 6. Juni bei Konzerten online erleben. An dem Tag gibt es im Internet einen «Händel-Day», wie die Organisatoren in Halle mitteilten. Hintergrund ist, dass die geplanten jährlichen Händel-Festspiele in der Geburtsstadt des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden sind.

100 Jahre Händel-Renaissance: Göttingens digitale Festspiele

26.05.20 (Roland H. Dippel) -
Einige Festivals trifft die Pandemie-bedingte Absage besonders hart. Zu ihnen zählen die Internationalen Händel Festspiele Göttingen 2020. Es sollte groß und besonders opulent gefeiert werden. Vor hundert Jahren startete im Deutschen Theater Göttingen die Händel-Renaissance unter Mitwirkung begeisterter Opern-Quereinsteiger, professioneller und semiprofessioneller Mitwirkender, Intellektueller und bürgerlicher Musik-Enthusiasten. Sie wurde nach 1920 neben Malipieros Monteverdi-Ausgabe und der Stilrichtung des musikalischen Neoklassizismus ein entscheidender Impulsgeber für die Reaktivierung Alter Musik im internationalen Repertoire des 20. Jahrhunderts.

Jahresausstellung im Händel-Haus würdigt Oskar Hagen

21.02.20 (dpa) -
Halle - Die Jahresausstellung im Händel-Haus in Halle würdigt in diesem Jahr den Musikwissenschaftler, Kunsthistoriker, Amateurmusiker und Händel-Liebhaber Oskar Hagen (1888-1957). Die Schau im Geburtshaus des Barock-Komponisten Georg Friedrich Händel sei von Samstag an bis 10. Januar 2021 zu sehen, teilte die Stiftung Händel-Haus am Freitag mit.

Kaleidoskopartig schillerndes Tableau – Händels „Alcina“ in Düsseldorf

Barockoper mit dem hauseigenen Orchester auf modernen Instrumenten? So wie jüngst im Essener Aalto-Theater bei Scarlattis „Kain und Abel oder Der erste Mord“? Oder doch mit einem Spezialensemble als Gast, das auf historischem Instrumentarium spielt? Für letztere Version hat sich die Düsseldorfer Rheinoper entschieden, um Georg Friedrich Händels „Alcina“ aus dem Jahr 1735 umzusetzen. Mit Erfolg, wie sich am Premierenabend zeigte.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: