Schweizerin gewinnt bei Internationalem Telemann-Wettbewerb


20.03.17 -
Magdeburg - Die 28 Jahre alte Mezzosopranistin Geneviève Tschumi hat beim Internationalen Telemann-Wettbewerb in Magdeburg den Preis der Mitteldeutschen Barockmusik gewonnen. Die Schweizerin setzte sich am Samstag in der dritten und abschließenden Wettbewerbsrunde unter sechs Sängerinnen durch, wie die Internationale Telemann-Gesellschaft mitteilte.
20.03.2017 - Von dpa, KIZ

Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert. Die Jury würdigte das anspruchsvolle und vielfältige Programm des Wettbewerbs, das die außerordentliche Qualität der Kompositionen Telemanns unterstrichen habe. Für Sonntag ist ein Preisträgerkonzert geplant.

Der Wettbewerb hatte vor einer Woche mit 35 Teilnehmern begonnen. Erstmals waren nicht Instrumente gefragt, sondern der Gesang. Nach solistischen und kammermusikalischen Darbietungen mussten sich die Kandidatinnen am Samstag auch im Umgang mit einem Orchester beweisen. Vorgetragen wurden beispielsweise Arien und Szenen aus Opern des in Magdeburg geborenen Barockkomponisten Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Der Telemann-Wettbewerb wird alle zwei Jahre ausgetragen. Der Wettbewerb ist in diesem Jahr eingebettet in das Telemann-Jahr, in dem der 250. Todestag des Komponisten begangen wird.

 

aus der Pressemeldung der Internationalen Telemann-Gesellschaft:

Der 1. Preis - Preis der Mitteldeutschen Barockmusik wurde die Mezzosopranistin Geneviève Tschumi (Schweiz) ausgezeichnet. Sie erhielt auch den vom Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung Magdeburg ausgelobten Sonderpreis eines Konzerts bei den Magdeburger Telemann-Festtagen 2018 und den vom Bach-Archiv Leipzig ausgelobten Sonderpreis eines Konzertes beim Bachfest Leipzig 2018.

Der 2. Preis ging an die Mezzosopranistin Marian Dijkhuizen (Niederlande). Sie erhielt auch den von der Melante- Stiftung Magdeburg zur Verfügung gestellten Sonderpreis eines Konzertes im Rahmen der Reihe „Sonntagsmusik“ in Magdeburg.

Der 3. Preis ging an die Sopranistin Johanna Knauth (Deutschland).

Den vom Rotary Club Magdeburg und der Melante-Stiftung ausgelobte Sonderpreis für die beste Aufführung stilgerechter eigener Verzierungen sprach die Jury Sopranistin Viola Blache (Deutschland) zu. Sie erhielt zudem den von der Stadtsparkasse Magdeburg gestifteten Publikumspreis.

Die Mezzosopranistin Julienne Mbodjé (Deutschland) konnte den Bärenreiter Urtext-Preis entgegennehmen. Bernadette Beckermann wurde mit einem Diplom geehrt.

Erstmals in der Geschichte des Internationalen Telemann-Wettbewerbs wurde die mit Spannung erwartete Finalrunde ausschließlich von Frauen bestritten.

Der inspirierende und frische Umgang mit dem Vokalwerk Georg Philipp Telemanns war zuvor in drei öffentlichen Wettbewerbsrunden im Magdeburger Gesellschaftshaus zu erleben. …

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