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Schulchor des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Gütersloh am 26. April 2026 beim Landeswettbewerb „Jugend singt NRW“ in Essen. Foto: © Rebekka Tempel

Schulchor des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Gütersloh am 26. April 2026 beim Landeswettbewerb „Jugend singt NRW“ in Essen. Foto: © Rebekka Tempel

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Schiefe Spieler, Kanon-Bude und Rolling Tones

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Landeswettbewerb „Jugend singt NRW“ im Gymnasium an der Wolfkuhle in Essen
Vorspann / Teaser

Am 25. und 26. April 2026 fand in Es­sen der Landeswettbewerb „Jugend singt NRW“ statt. Die Chorjugend NRW richtete das Festival in Koopera­tion mit dem Landesmusikrat NRW aus und brachte damit nach pandemiebe­dingt eingeschränkten Jahren wieder ein großes Treffen der Kinder- und Ju­gendchorszene des Landes zusammen. 

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Rund 950 Kinder und Jugendliche aus 28 Chorgruppen gestalteten das Wo­chenende in der Aula des Gymnasi­ums an der Wolfskuhle in Essen-Stee­le. Sehr lebendig zeigte sich die Viel­falt und Qualität der nordrhein-westfä­lischen Chorlandschaft. In mehreren Wertungssingen präsentierten sich Jugend-, Kinder- und Schulchöre. Von Jugendchören wie den „Schiefen Spielern Dinslaken“, „United Voices Paderborn“ oder dem Chor der evan­gelischen Singschule Detmold über Kinderchöre wie „Young Rhythm“ der Musikschule Erwitte bis hin zu zahl­reichen Schulchören aller Altersstufen reichte das Spektrum. Ergänzt wurde das Wettbewerbsprogramm am Sams­tag durch gemeinsames Singen und offene Formate wie die „Kanon-Bu­de“, bevor der Tag mit der Ergebnis­bekanntgabe am späten Nachmittag seinen Abschluss fand. 

Auch der Sonntag setzte dieses Kon­zept fort: Weitere Schulchöre, Vokal­gruppen sowie Kinder- und Jugend­chöre traten in gestaffelten Gruppen an. Ensembles wie die „Rolling Tones“ aus Krefeld, die „Sternstimmen“ aus Remscheid oder der Kammerchor des Gymnasiums Essen-Werden zeigten er­neut das hohe musikalische Niveau und die stilistische Vielfalt der Szene. Wie am Vortag bildeten gemeinschaftliche Formate und die feierliche Ergebnis­bekanntgabe den Abschluss des Wett­bewerbstages. 

Die Organisation lag in den Händen der Chorjugend NRW unter der Leitung ihrer Vorsitzenden Franziska Rauten­berg und Johanna Klotz sowie von Su­sanne Läge und Landeschorleiterin Ni­cole Jers. Die Fachjury bestand aus Nicole Jers als Vorsitzende und Lan­deschorleiterin Chorjugend NRW, Dr. Peter Sölken, Andrea von Grafenstein, Kathrin Schmitt und Prof. Gunter Ber­ger von der Philharmonie Dresden. Es moderierte kurzweilig und lebhaft Emi­ly Whigham. Workshops leiteten Juan David Garzon, Alexandra Beinecke und Benjamin Trawinski. Und eine Sing-und Klingausstellung wurde bereitge­stellt und betreut von der Deutschen Chorjugend. 

Das Organisationsteam bot einen rei­bungslosen Ablauf, der sowohl den mu­sikalischen Leistungen als auch dem Gemeinschaftserlebnis Raum gab. Zu den Gästen zählten auch Regina van Dinther, Präsidentin des Chorver­bands NRW und Vizepräsidentin des Landesmusikrats NRW, Nicole Kupitz vom Chorverband, Muchtar Al Ghu­sain, Dezernent der Stadt Essen für Ju­gend, Schule und Kultur, sowie Bürger­meisterin Julia Jacobs. So machte „Ju­gend singt NRW“ 2026 deutlich, wie le­bendig, vielfältig und leistungsfähig die Kinder- und Jugendchorszene in Nordrhein-Westfalen ist.

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