Beruf? Berufung? Komponieren lernen? Bei wem? Und was?


(nmz) -
Da öffne ich mal vorsichtig noch ein Fenster. Es geht um Wege zum Komponieren, um "Ausbildung", vielleicht Fortbildung, lebenslanges Lernen und: Leben können vom Beruf.
07.08.2008 - Von Theo Geißler

Die normale Komponistin, der gängige Komponist studiert bei einem meist etwas :) älteren Kollegen/Kollegin, der ebenfalls meist eine recht komfortable Professur hat an einer Musikhochschule. Um angenommen zu werden sollte man? könnte man?? müsste man??? (natürlich jeweils abhängig vom Stil, vom Geschmack, von der "Haltung" der Meisterin/ des Meisters. Dort verbleibt man dann gewöhnlich bis zur ersten, zweiten, dritten Uraufführung im "Hochschulstudio", in Sprackelwüseln oder eben Donaueschingen bzw. Darmstadt. Das alles klingt nach Zauberlehrlings-Ausbildung anno 1904, nach Personen-Fixierung, nach Familien-Klüngel mit leicht inzestuösem Haut-Gout. Andererseits gibt es inzwischen (und das nicht nur im "leichten" Bereich) Komponistinnen und Komponisten, die nie eine Hochschule von innen gesehen haben. Naturtalente? Marketing-clevere Computer-Freaks?

Also: Kann Kreativität überhaupt akademisch befördert werden? Welche Rolle spielt das Meister-Schüler-Verhältnis? Gehört die Institution Kompositionsstudium an den geistig nicht gerade flexiblen Musikhochschulen völlig neu strukturiert? Welche Rolle spielen dabei IT und alle zeitgenössischen und für die Zukunft absehbaren veränderten Kommunikations-Strukturen, die veränderte soziale und musikalische Vorprägung möglicher "Zielgruppen? Wie - und dies ist ein Bogen zum vorherigen Thema - kann eine angemessene Entlohnung der Kreativen geregelt werden (Stichwort: Kultur-Flatrate, Mozart- oder Goethe-Groschen, was weiß ich?). Die Rolle von Events, Festivals, "Tagen", Ferienkursen, "Jugend komponiert"???

 

...und schon rauscht eine

…und schon rauscht eine Pressemeldung in unsere kleine Redaktion, die eine Menge Antworten auf viele Fragen zu beinhalten scheint:

Die Kölner Musiknacht legt dieses Jahr einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik. Auch ON Neue Musik Köln beteiligt sich mit fünf Konzerten am Programm. Das gesamte Angebot der Kölner Musiknacht wird auf einer Pressekonferenz am 26. August um 11 Uhr im Museum für Angewandte Kunst vorgestellt. Die Einladung folgt mit separatem Email.

Samstag, 13. September 2008, 10 - 19 Uhr KEINE ANGST VOR FALSCHENNEN Ungewöhnliche Methoden in der Erwachsenenbildung — Workshop

Wie macht ein Musiker sein Publikum auf Neue Musik neugierig? Wie kann eine Komponistin ihre Schüler bestmöglich motivieren? Dieser Workshop des Büros für Konzertpädagogik zeigt die große Bandbreite der Möglichkeiten, mit einer Erwachsenengruppe musikalisch zu arbeiten und anhand kreativer und aktivierender Methoden Gruppen und deren Dynamik zielgerecht zu steuern. Referenten sind Ortrud Kegel (Büro für Konzertpädagogik. Flötistin) und Jürgen Eugen Müller (Fortbildungstrainer, Ausbildungstrainer für Suggestopädie, Theaterpädagoge). Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung notwendig, Kontakt-Tel 0221-1390923; E-Mail info@konzertpaedagogik.de.

Mit Musikinstrumenten, unkonventionellen Klangerzeugern, Bewegung und abwechslungsreichen und multisensorischen Materialien wird der handlungsorientierte Umgang mit Erwachsenengruppen, ihren Prozessen, Blockaden und Motivationen geübt. Der Workshop bietet zugleich einen Einblick in die ganzheitliche Lehr- und Lernmethode SUGGESTOPÄDIE, bei der mit Hilfe von ENERGIZERN und Konzentrationsübungen der Lernprozess rhythmisiert wird. Über einen kreativ-spielerischen und gleichzeitig ergebnisorientierten Ansatz wird Lernen optimiert, werden Blockaden abgebaut sowie vorhandene Ressourcen und verborgene Talente zu Tage gefördert.
Ort: Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Kontakt: Büro für Konzertpädagogik; Tel 0221-1390923; E-Mail info@konzertpaedagogik.de ”

…ich nehm sofort Nachhilfe in SUGGESTOPÄDIE und lass mich ENERGIZERN


Ich war mal zu Besuch bei

Ich war mal zu Besuch bei einem Ehepaar, die zwei schwarze Kinder adoptiert hatten. Beim Essen sagten die Eltern ständig zu den Kindern: “Du bist zwar farbig, aber dennoch genau so viel wert wie die anderen Kinder. Du bist zwar dunkelhäutig, aber wir haben Dich dennoch lieb”, etc..
Mir taten die Kinder wahnsinnig leid, denn es war klar, dass die Eltern sie nur adoptiert hatten, um ihren tief eingewachsenen Rassismus experimentell zu überwinden.

Genauso klingt für mich: “Keine Angst vor falschen Tönen” , denn das will eigentlich heissen: “Wir finden zwar eigentlich das, was wir da spielen, schräg und beschissen, weil wir im Grunde unseres Herzens schreckliche Spiesser sind, aber im Rahmen unsere sozialpädgagoschen Workshops haben wir uns alle wahnsinnig lieb und versuchen das jetzt mal ganz toll zu finden”

O Gott!


Um mal auf den Blog

Um mal auf den Blog zurückzukommen: Keine Ahnung, was und wie der “normale Komponist” angefangen hat. Ich jedenfalls habe meinem Klavierlehrer, de Kantor Eberhard Schneider (Köln) als Achtjähriger mal ein paar selbst geschriebene Noten vorgelegt, und er hat mir gleich die Sache mit den Oktav- und Quint-Parallelen erklärt. Ich erinnere mich, dass mich das beeindruckt hat.

Das Klavierlernen ging dann aus finanziellen Gründen nicht mehr, ich habe als Jugendlicher ein paar der Stücke meiner Band a) überhaupt mal in Noten festgehalten, damit sie nicht jedesmal anders klangen, und b) um erdachte (= komponierte) Sequenzen erweitert. Mit Band und Noten war es nach dem Studium aber vorbei.

Vor knapp zehn Jahren hat mich die Erinnerung gepackt, und ich habe einfach Wolfgang Weller (http://www.wellermusik.de/), den damaligen Klavierlehrer meiner Tochter, gefragt, ob er mir Kompositionsunterricht gebe. Er hat mich gefragt, was ein Quartsextakkord sei, ich habe ihm die falsche Antwort gegeben, und so war die Basis einer fruchtbaren Zusammenarbeit gelegt. Sieben oder acht Jahre lang hat er mich unterrichtet und hören, spielen und schreiben lassen und meine zunehmend länger und vermutlich auch besser werdenden Werke korrigiert und analysiert und sich meine Analysen klassischer Werke angehört. Das Meister-Schüler-Verhältnis habe ich immer akzeptiert, auch wenn wir gleich alt waren. Es hätte mir nicht weitergeholfen, auch noch die Auffassungen anderer Lehrer zu hören und während des Lernens die Weiterentwicklung sozusagen vorwegzunehmen.

Ich (53) bin also ein Spätberufener, der mit 45 und später Beethoven, Liszt und Rachmaninov zu schätzen gelernt hat. Und ich bin ein halber Konvertit, weil ich bis dahin nur Rockmusik gehört habe. Ein “halber” aber nur, denn ich höre immer noch gerne harte Rockmusik, bevorzugt Durchkomponiertes (v.a. Led Zeppelin, Deep Purple, ELP etc.), und spiele auch selbst (leider viel zu selten) die Bassgitarre.

Wenn ich sehe, was und wie ich komponiere, entdecke ich genau den Spießer in mir, den ich immer befürchtet hatte: Sch … auf Kreativität, wenn sie sich sämtlichen Regeln verschließt. Entweder Musik klingt, Melodien führen und Harmonien sitzen (auch “schräge”), oder es ist keine Musik. Insofern klingen meine Kompositionen ein bisschen klassisch … – Das war mein Beitrag zur Suggestopädie :-)

Die “zeitgenössischen und für die Zukunft absehbaren veränderten Kommunikations-Strukturen” sind zur Verbreitung von Kompositionen wichtig. Denn zwar werden meine Werke ab und zu im Freundeskreis gespielt. Ansonsten aber kennt sie ja keiner. Der naive Versuch, einen Verleger zu finden, ist gescheitert. Macht aber nichts. Vor kurzem habe ich meine Werke auf eine Homepage gestellt, die ich relativ fleißig bewerbe Und siehe da: Es gibt sogar Interessenten. Im Moment überlege ich, wie ich die deutschen Musikschulen auf mich aufmerksam mache, ohne dass ich gegen die SPAM-Gesetzgebung verstoße. Vielleicht kann mir einer einen Rat geben?

Ab und zu bezeichne ich mich als Komponisten. Auch wenn ich keine Musikhochschule von innen gesehen habe. Es war trotzdem recht harte, Konzentration und Ausdauer verlangende Arbeit, mir die Harmonielehre und das Komponieren beizubringen. Manches Werk hat erst dann Spaß gemacht, als ich es vertont und gehört hatte. Ich vermute deshalb, dass man drei Voraussetzungen mitbringen muss, um Komponist zu werden: Man muss gehört werden wollen, man muss sich das, was man schreibt, im Ohr vorstellen können, und man muss einen ausgeprägten Sinn für Systematik haben. Bisschen viel Muss. Aber ohne das bekäme ich es nicht hin.

Um nochmal auf den Blog zurückzukommen: Mein schulischer Musikunterricht war grauenhaft: Komponistenlebensdaten, Kompositionstitel von musikalischen Strömungen lernen und alles andere, was man hätte anwenden müssen, um es schätzen zu lernen. Nichts, was mich interessiert hätte. Hätte ich als Jugendlicher einen Workshop “Jugend komponiert” oder sowas angeboten bekommen, wäre ich vermutlich hingegangen.

Egbert Manns


tja, da hatten es die

tja, da hatten es die komponierenden Kinder im Osten leichter. Dort gründete der Hallenser Komponist Hans Jürgen Wenzel schon 1976 die sog. Kinderkomponistenklasse, die es auch in Sachsen und Brandenburg gibt, zumeist an die Musikschulen angeschlossen. Das Komponieren genauso wichtig und spannend ist wie ein Instrument spielen, muss westlichen Musikerziehern erst noch beigebracht werden, denke ich. Mit Blockflöte und Congatrommeln allein ist es noch nicht getan…


Ich kenne die Werke der

Ich kenne die Werke der Kinderkomponistenklassen nicht. Manchmal denke ich, man braucht ein gewisses Alter, um Kreativität und Regeln miteinander zu verbinden, beides muss man ja erst erfahren bzw. be-griffen haben. Ist wie Klavierspielen: 15-jährige Kinder an Stücken von Rachmaninov oder Chopin, die ja auch mit dem Unterleib geschrieben worden sind, das hört sich einfach nicht an. Von Ausnahmen natürlich immer abgesehen.


Da ich selbst in der

Da ich selbst in der Kinderkomponistenklaase war, kann ich sagen, dass es große Unterschiede zwischen den Werken (ersten Gehversuchen) der Kleinen und den schon ernsthafteren der Jugendlichen Schüler gibt. Die Klasse bereitet ja auch, sofern gewünscht, konkret auf ein Kompositionsstudium vor. Es gibt also durchaus einfach den spielerischen Teil, der einfach so komponiert und diejenigen, die mehr wollen, studieren zum Beispiel. Immerhin hat die Klasse einige Persönlichkeiten mit hervorgebracht, die sich durchaus etabliert haben, z.B. Annette Schlünz, Sebastian Stier oder auch den Dirigenten Roland Kluttig.
Die Klasse bietet die Chance, mit Profimusikern unverbindlich und in entspannter Atmosphäre zusammenzuarbeiten und die Resultate dann in einem Konzert einer mehr oder weniger großen Öffentlichkeit vorzustellen. Das ist eine sehr selten gewordene Praxis und bietet jungen Leuten die Gelegenheit, früh sehr wichtige Erfahrungen im Schreiben für konkrete Besetzungen, im Einstudieren der Werke mit den Ensembles und in der Konfrontation mit dem Publikum zu sammeln. Dabei wird man stets von einem Lehrer kompetent unterstüzt und betreut.
Das bedeutet nicht, dass man das Komponieren dort erlernen kann. Die Anlagen muss man schon selbst mitbringen. Man kann sich hier austoben. Darum geht es.
Es geht auch nicht darum, Kreativität mit Regeln zu verbinden. Das macht sowieso jeder auf seine eigenen Weise, bzw. stellt jeder seine eigenen Regeln irgendwann auf. Es gibt ja keine allgemeinen Regeln des Komponierens heute. Wer das denkt und danach handelt, ist meiner Meinung nach schon ein Stück weit verloren. Es kann nicht darum gehen, up to date sein zu wollen. Das ist eben nicht genug, zumal es ohnehin eine nicht mehr übersehbare Anzahl von Personalstilen gibt. Es existiert also nicht DAS Komponieren. Es existieren DIE Komponisten, gute, schlechte, interessante, nicht interessante, welche mit Botschaft, welche ohne, und alle Grauabstufungen zwischen diesen Schwarz-Weiß-Polen, die noch dazu jeder Rezipient anders setzt. Fazit: Komponieren ist meiner Meinung nach weder erlern- noch studierbar. Man kann Tonsatz, Instrumentation usw. lernen und üben, aber nicht das Zusammenführen in einer Komposition. Das lernt man Wek für Werk, Erfahrung für Erfahrung selbst, wobei negative ebenso wichtig wie positive, Fortschritte mindestens so wichtig wie Rückschritte sind. Und man muss unbedingt wach durch die Welt gehen und sehr viel andere Musik hören, sich vielseitig bilden und an Dingen reiben können. Wenn es Lehrerpersönlichkeiten gitb, die einen dabei an die Hand nehmen und einem Wege und mögliche Richtungen zeigen, umso besser, denn wenn es nur des Lehrers Problemlösungsansatz gibt, ist man wohl an einen weniger Kompetenten Vertreter gelangt. Studieren heißt ausprobieren unter dem etwas schützenden Dach der Hochschule. Das ist eine wertvolle Chance. Das heißt noch lange nicht, dass man nach dem Studium, bei wem auch immer, weiß, WIE ES geht. Im Gegenteil.


Zitat: "Es gibt ja keine

Zitat: “Es gibt ja keine allgemeinen Regeln des Komponierens heute. Wer das denkt und danach handelt, ist meiner Meinung nach schon ein Stück weit verloren. Es kann nicht darum gehen, up to date sein zu wollen. Das ist eben nicht genug, zumal es ohnehin eine nicht mehr übersehbare Anzahl von Personalstilen gibt.”

Danke für die Einsichtgabe, sehr nett. Bin aber mit dem Zitierten nicht einverstanden. Manches hört sich in der Tat an, als gebe es keine Regeln. Aber können wir dahinter nicht einfach mal die Unwilligkeit vermuten, sich darauf einzulassen, dass jemand anderes das Stück auch hören will und verstehen will? Wri wiessn, ssad usner Gehrin imanstde sit, Defromireset zu sutrkurtieren, sonst hätten Sie das nicht lesen können, aber Obsoiter zi singo7tlth iu sdfdf ksutslion, das kann es weder fassen noch will es - und damit auch ich - das fassen. Wenn wir also Zuhörer wollen, müssen wir ihnen die Chance geben, unsere Stücke zu verstehen (In der primitivsten Weise: Kadenz für Kadenz). Oder wir pfeifen auf Zuhörer und Zuschüsse - und beschweren uns anschließend . . .

Ein Tonwerk huscht durch die Zeit, ich kann es als Gesamtes nicht so komfortabel in kurzer Zeit mit ausgewählten Fokussierungen betrachten wie ein Gemälde, also muss es mit Folgen strukturiert werden, damit ich es als Zusammenhängendes begreifen kann. Die Regeln dafür hätte ich gerne akzeptiert und angewandt, damit ich als Hörer nicht “ein Stück weit verloren” bin.

Es “stellt jeder seine eigenen Regeln irgendwann auf” geht eben nicht, weil es keine “eigenen” Regeln gibt, die Regeln ergeben sich aus der Beziehung des Werks zum Zuhörer, sie unterliegen also nicht der Disposition. Es stellt bloß jeder irgendwann fest, welche Wirkung auf den Zuhörer ihm oder ihr wichtig ist, und baut darauf seinen Stil, Instrumentierung, Medium etc. auf.

Insofern ist es eben doch wichtig, dass ein Komponist weiß, WIE ES geht. Da ist genügend Raum für Personal-, ES- und sonstige Stile. “Studieren heißt ausprobieren unter dem etwas schützenden Dach der Hochschule”, das ist genau der Punkt (falls ich das als Musiknichtstudent sagen darf) aber was wollen wir denn mehr ausprobieren als die Wirkung und die diese hervor rufenden Anwendungsmöglichkeiten von Musik, mit anderen Worten: als deren Regeln? Ob jemand diese Regeln dann anwendet oder darauf sch …, darin unterscheidet sich dann der Komponist vom Geräuscher. Den Komponisten kann ich interessant oder langweilig, gut oder schlecht oder wie auch immer finden. Den Geräuscher stelle ich einfach ab.

Egbert Manns


Einen sehr guten Einstieg

Einen sehr guten Einstieg in’s Komponieren - wenn man das so sehen möchte - ist es in meinen Augen, Kindern schon ab sehr jungem Alter (von Anfang an?) Musikinstrumente zur Verfügung zu stellen, damit sie spielerisch daran ausprobieren können, ebenso, wie sie es mit anderen ihrer Spielsachen eben auch tun. Gut ist es sicher ebenso, wenn sie im Elternhaus und in der näheren Umgebung Bekanntschaft mit viel und unterschiedlichster Musik sowohl aktiv als auch rezeptiv machen können und so entdecken dürfen, welcher Stil ihnen am ehesten zusagt, oder ob es eine Mischung der aufgenommenen Stile wird, die sozusagen vielleicht wiederum ihren Stil ausmacht …
Hat ein Kind dann eine entsprechende Neigung, wird es schon beginnen über spielerisches improvisieren, sich damit auseinanderzusetzen. Ob es später zu einem Komponisten wird, dass zeigt dann eine Entwicklung über die kommenden Jahre, wobei Eltern aber auch damit klarkommen können sollten, wenn sich ihr Kind für ganz andere Dinge interessiert und eben mit der Musik nicht so viel am Hut hat, wie sie selber …


Kreativität beginnt auf dem Papier

Ist IT die Schmiede der künstlerischen Kreativität? Entdecken wir in einem PC, oder in einem Robotter neue Ansätze für Änderungen oder Kunst? Kann Musik durch den Einsatz von Technik revolutioniert werden? Meiner Meinung nach ist tatsächlich auch die Technik ein wichtiger Bestandteil der neuen Musik, ein neuer Kreativitätsspender ist sie sicherlich nicht. Genauso wie die Trompete oder die Gitarre arbeitswerkzeugt eines Musiker sind, ist dies auch der PC. Texte, Melodien und neue Kompositionen entstehen nur in den Köpfen der Meister und in den Gefühlen, die sie ausdrücken! Darum sollte auch der enge Kontakt zwischen Meister und Lehrling gehalten werden. Tradition geht über Innovation. Kreativität ist das eine, Handwerk das andere.


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