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Nachrichten 2026/02

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10 Millionen für „Übermorgen“ / „akustika Nürnberg“ & SOMM
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10 Millionen für „Übermorgen“  +++ „akustika Nürnberg“ & SOMM

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10 Millionen für „Übermorgen“ 

Gute Aussichten für die Zukunft von Kulturinstitutionen: die Kulturstiftung des Bundes stellt weitere zehn Millionen für ihr Förderprogramm „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ zur Verfügung. Ab 2027 wird der Betrag aus dem Etat der Stiftung frei gegeben – dies hat der Stiftungsrat kürzlich entschieden. Ziel der zweiten Förderphase ist es, dass Kulturinstitutionen gemeinsam mit Kulturpolitik und Verwaltung mutige Zukunftsmodelle umsetzen. Ab Herbst 2026 können Anträge gestellt werden, von denen bis zu 20 zur Förderung ausgewählt werden. Gefördert werden visionäre Transformationsvorhaben, die bestehende Arbeitsweisen grundlegend hinterfragen und weiterentwickeln – etwa durch neue Führungs- und Organisationsformen, innovative Finanzierungsmodelle, spartenübergreifende Kooperationen oder eine stärkere Öffnung hin zur Stadtgesellschaft. Die Projekte haben Modellcharakter und werden ihre Erfahrungen an andere Einrichtungen weitergeben. Die Förderung läuft von 2027 bis 2030 und dient ausdrücklich der Finanzierung eines nachhaltigen, mutigen Transformationsprozesses.

„akustika Nürnberg“ & SOMM

Die Messe für Musik „akustika Nürnberg“ (24. bis 26. April 2026) und die SOMM – Socie­ty Of Music Merchants e.V., Europas führender Branchenverband für Musikins­trumente und Musikequipment, haben den Start einer strategischen Kooperation vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den B2B-Bereich der akustika gezielt auszubauen, ohne den bestehenden B2C-Kern der Messe aus dem Blick zu verlieren.

Die akustika hat sich in den vergangenen Jahren als Publikumsmesse für akustische Musikinstrumente etabliert. Mit der zukünftigen Kooperation wird die Messe um strukturierte Fach-, Netzwerk- und Wissensformate ergänzt, die insbesondere Industrie, Fachhandel und weitere Branchenakteure ansprechen. Die Weiterentwicklung erfolgt schrittweise, marktnah und im Einklang mit dem bestehenden Messekonzept.

Auch seitens der AFAG, Veranstalterin der akustika, wird die Zusammenarbeit als konsequenter nächster Schritt gesehen. Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem den Aufbau weiterer B2B-orientierter Formate, gezielte Networking-Angebote sowie die inhaltliche Begleitung der Messeentwicklung. Perspektivisch soll die akustika damit ihre Rolle als zentrale Plattform für akustische Musikinstrumente in Europa weiter stärken.

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