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Semperoper Dresden

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Semperoper mit 10 Premieren in der neuen Saison

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«Stell dir vor, du bist Teil des Spiels»: Unter diesen Leitgedanken stellt die Semperoper ihre neue Spielzeit vor. Das renommierte Opernhaus möchte ein Panorama musikalischen Erzählens bieten.

Die Semperoper Dresden möchte in der neuen Spielzeit das Publikum auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Musik und des Tanzes mitnehmen. Intendantin Nora Schmid kündigte zehn Premieren an. «Unser Opernhaus ist ein Ort gedanklicher Möglichkeiten und sinnlicher Wahrnehmungen», sagte sie. Unter dem Leitgedanken «Stell dir vor, du bist Teil des Spiels» lade man dazu ein, Positionen und Erwartungen zu hinterfragen und die Kraft großer Musik und bewegender Geschichten gemeinsam zu erleben.

Verdis «Maskenball» eröffnet den Premierenreigen

Als erste Neuinszenierung kommt im Oktober Giuseppe Verdis «Maskenball» («Un ballo in maschera») unter Leitung von Daniele Gatti und in der Regie von Angela Denoke auf die Bühne. Bis zum Jahresende folgen auf der kleinen Spielstätte Semper Zwei «Die wunderbaren Jahre» von Torsten Rasch und auf der großen Bühne der dreiteilige Ballettabend «Different Grounds» und «Die lustige Witwe» von Franz Lehár.

«Rienzi» von Wagner setzt den Schlusspunkt

Die erste Premiere 2027 ist im März «The Greek Passion» von Bohuslav Martin?. Als Auftragswerk der Semperoper kommt im April das Stück «Pech, Marie!» von Jens Joneleit (Semper Zwei) heraus. Ebenfalls im April hat die Oper «Leonora» des Italieners Ferdinando Paër Premiere. Choreograf Kinshun Chan setzt als Uraufführung die Geschichte von «Cinderella» in Szene. Im Juni wird mit «Subotnik» des australischen Komponisten Samuel Penderbayne (Semper Zwei) und Richard Wagners «Rienzi» der Schlusspunkt gesetzt.

Reichhaltiges Repertoire

Etwa 300 Mal soll sich der Vorhang in der Semperoper für eine Vorstellung heben. Neben den Neuinszenierungen sind gut zwei Dutzend Stücke im Repertoire. Im Mai 2027 feiert die Bühne Semper Zwei ihren 10. Geburtstag, was ordentlich gefeiert werden soll.

Semperoper kann weiter auf hohe Auslastung verweisen

Sorgen um leere Plätze im Saal hat die Semperoper kaum. Im Januar dieses Jahres lag die Auslastung bei 97,4 Prozent. Nach den Worten von Wolfgang Rothe, Kaufmännischer Direktor der Sächsischen Staatsoper, strömten in der vergangenen Saison rund 582.000 Besucher in den Semperbau, 37.000 mehr als in der Spielzeit zuvor.

Der Kartenvorverkauf für die Saison 2026/2027 beginnt am 25. März online. Abonnenten haben schon am 10. März Zugriff auf die begehrten Tickets. Die Sächsische Staatskapelle stellt ihre Saison an diesem Donnerstag separat vor.

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