Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Szene«

Die besondere Oper

01.02.08 () -

Von Luigi Cherubinis knapp 30 Opern ist „Médée“ die bekannteste, doch „Der Wasserträger“ von 1800 war Cherubinis erfolgreichste Oper und wurde zum musikhistorischen Wegweiser. „Fragt ihr mich, welche Oper ich gut finde, so nenne ich euch den ,Wasserträger‘, denn hier ist das Sujet so vollkommen, dass man es ohne Musik als ein bloßes Stück geben könnte, und man es mit Freuden sehen würde“, urteilte Goethe über Cherubinis Werk. Beethovens einzige Oper „Fidelio“ wäre ohne den „Wasserträger“ nicht denkbar, bereits in der Ouvertüre ist die musikalische Verwandtschaft mit Beethovens fünf Jahre später entstandenem Meisterwerk deutlich zu hören.

Carte blanche für Renaud Capuçon

01.02.08 (Andreas Kolb) -

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist das Engadin lebendig wie nie – die ganze Welt läuft Ski, rodelt, schießt Eisstöcke und geht shoppen. Nur kulturell ist das Engadin in der Zeit zwischen den Jahren fast eine Wüste. Ein Zustand, den die Tessiner Privatkundenbank BSI, ehemalige Banca della Svizzera Italiana, definitiv beenden will. Vor drei Jahren gründete man das BSI Winter Festival unter der künstlerischen Leitung von Renaud Capuçon.

Auf der Suche nach einer neuen Kunstform

01.02.08 (Albrecht Dümling) -

„Gluck. Gluck. Gluck.“ So prangte es auf großen Plakaten vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt und an anderen Orten in der Stadt. Nicht ein neues Getränk wurde hier beworben, sondern ein Zyklus dreier Opern Christoph Willibald Glucks in „konzertanten Aufführungen mit Szene“. Kenner des Berliner Musiklebens erinnerte es an das Projekt „Gluck-Gluck-Gluck“ der Neuköllner Oper, jenes kleinen, entdeckungsfreudigen Hauses, das im Herbst 1994 unter diesem Titel drei weniger bekannte Vaudeville-Komödien Glucks an einem Abend zusammenfasste. Mit „Gluck. Gluck. Gluck.“ wollten Lothar Zagrosek und das Konzerthausorchester nun mit drei großen Werken den Opernreformer Gluck ins rechte Licht rücken.

Musik als befreite Wahrnehmungskunst

01.02.08 (Ekkehard Ochs) -

Nomen est omen! Nicht von ungefähr hat die Hochschule für Musik und Theater Rostock (HMT) ihr Festival für Neue Musik so sinnbildhaft wie praxisorientiert „Brücken“ genannt. Es geht ihr um Zugangsmöglichkeiten zur Tonkunst unserer Zeitgenossen, und das gleichermaßen für Zuhörer wie Interpreten. Stolz ist man deshalb hier sowohl auf einen im Lehrplan für jeden Studierenden (!) als Pflichtfach verankerten Grundkurs zur Neuen Musik als auch auf jene Initiative, die als „Brücken“-Festival für Neue Musik in Mecklenburg-Vorpommern nun schon seit Jahren an dieser Einrichtung etabliert ist.

Wege durch den europäischen Förderdschungel

01.02.08 (Gerd Eicker) -

Zum ersten Mal in der 34-jährigen Geschichte der europäischen Musikschulunion (EMU) trafen sich in Prato (Toskana) Anfang Oktober für drei Tage Geschäftsführer/-innen und Mitarbeiter/-innen von 13 nationalen Musikschulverbänden. Aus Österreich, Belgien, England, Estland, Finnland, Deutschland, Italien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Slowakei, Slowenien und der Schweiz nahmen insgesamt 24 Personen an dieser Tagung teil.

Auf Bildungsreise im Schloss

01.02.08 (Hannah Kentouche) -

Hannah Kentouche und Martha Vogel vom Jugendorchester der Musik- und Kunstschule Jena nahmen im Jahr 2007 am Seminar „Mitverantwortung im Jugendorchester“ teil. Insgesamt elf Jugendorchestermitglieder hatten sich zum Seminar angemeldet und reisten insgesamt für drei Wochenenden nach Weikersheim. Großzügig unterstützt wurde das Seminar von der Hertie-Stiftung. In Weikersheim arbeiteten die Teilnehmer mit jeweils unterschiedlichen Dozenten. Hier ein Bericht der beiden Musikerinnen:

Gefühlssturm im U-Bahnhof

01.02.08 (Georg Beck) -

Für die Schlagzeilen sorgten andere. Charme hatten sie alle. Unter den zum NRW-Theaterfestival „Impulse“ eingeladenen Produktionen der freien Szene gefiel auch die einzige Musiktheater-Produktion dieses Festival-Jahrgangs. Obwohl bereits im Herbst 2005 in den Berliner Sophiensälen uraufgeführt, ist die mit Thomas Bernhard aufbereitete Purcell-Adaption erst jetzt in den Impulse-Fokus geraten. Eine Nachlese.

11 Fragen an...

01.02.08 () -

Der 1965 geborene Benedikt Stampa ist seit 2005 Intendant und Geschäftsführer am Konzerthaus Dortmund, vorher war er zehn Jahre lang Geschäftsführer der Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg und Geschäftsführer der Hamburg Musikfest GmbH. Stampa ist studierter Musikwissenschaftler, Betriebswirt und Kulturmanager, außerdem ein bekennender BVB-Fan.

Personalia

01.02.08 () -

Die neue musikzeitung hat ihre interaktiven Tätigkeiten ausgeweitet. Mit dem Kulturinformationszentrum stellen wir die engagierte Diskussion in das Zentrum der Aktivitäten im Netz. An dieser Stelle können Fragen gestellt, Informationen verbreitet und die Arbeiten anderer kultureller Initiativen zur Darstellung gebracht werden.

Leuchtende ausgewogene Farbigkeit

01.12.07 () -

Noch bis zum 6. Januar 2008 dauert eine Ausstellung mit dem Titel „Stationen eines Künstlerlebens“ im Passauer Museum Moderner Kunst (MMK). Die aktuelle Herbst/Winter-Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in das künstlerische Schaffen des Passauer Künstlers Georg Philipp Wörlen, dessen Werke zu einem großen Teil vom Museum Moderner Kunst Passau, Stiftung Wörlen, beherbergt werden, das vom Sohn des Künstlers, dem Architekten Hanns Egon Wörlen gegründet und 1990 eröffnet wurde.

Inhalt abgleichen