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Alle Artikel kategorisiert unter »Szene«

Popmusik an Musikschulen

01.04.05 (Klaus-Jürgen Weber) -

Ein eindrucksvolles Konzert mit fünf aus den Lehrgangsteilnehmern gebildeten Bands beendete den Berufsbegleitenden Lehrgang „Popmusik an Musikschulen“ am 23. Februar 2005 im Guido-Waldmann-Saal der Bundesakademie Trossingen. 29 von ursprünglich 36 angemeldeten Teilnehmer/-inne/-n, die überwiegend aus Musikschulen kamen, haben an der abschließenden Prüfungsphase teilgenommen und das Erreichen des Lehrgangszieles, die Befähigung das Fach „Popmusik“ an einer VdM-Musikschule zu unterrichten, durch Urkunde und Zeugnis bestätigt bekommen.

Neue Alchemie auf Schloss Weikersheim

01.04.05 (Matthias Sieben) -

Es war ein wunderliches Treffen Ende Februar im verschneiten Schloss zu Weikersheim: Es kamen sechs junge Komponisten und Komponistinnen aus Frankfurt – mit Musik im Kopf, im Computer und auf dem Papier und ihrem Hochschulprofessor Gerhard Müller-Hornbach im Gefolge. Aus den Musikhochschulen in Würzburg, Frankfurt, Augsburg und Stuttgart reisten tatendurstig junge Musikerinnen und Musiker mit ihren Flöten, Oboen, Fagotten an – gespannt auf ihre Begegnung mit den weltweit für die Interpretation zeitgenössischer Musik nachgefragten Profis des Aeolian Trio: Die Flötistin Carin Levine (USA), der Oboist Peter Veale (Neuseeland) und der Fagottist Pascal Gallois (Frankreich). Auch fand sich eine junge Musikjournalistin vom Bayerischen Rundfunk ein – und ein Computerspezialist für internetgestütztes Lernen. Eingeladen hatte die Jeunesses Musicales Deutschland (JMD).

Brauner Bomber gegen weißes Kalkül

01.04.05 (Reinhard Schulz) -

Nachdem sich immer mehr Komponisten vom Typus der Literaturoper verabschieden und in ihren Stoffen direkteren Zeitbezug suchen, hat heute die musikalisch dramatische Auseinandersetzung mit markanten Personen der Geschichte Konjunktur. Jetzt hat sich der Münchner Komponist Alexander Strauch des Boxerpaars Max Schmeling und Joe Louis angenommen. Eine ebenso erhellende wie vergnügliche Auseinandersetzung.

Standardkonform

01.04.05 (Martin Hufner) -

Da wächst zusammen, was zusammengehört: Europa. Europa, das Bollwerk der abendländischen Kultur gegen den kulturellen Vandalismus von Übersee und Untererde. Gemeinsam ist man stark, gemeinsam sitzt man im selben Boot. Alle Europäer werden Menschen. Um dieses Ziel gewährleisten zu können, muss man auch überall ein bisschen zurückstecken. Alles gehört angepasst. Schlimm genug, dass man dies noch nicht in Sachen der Europasprache geschafft hat. Schöner ist es ohnehin, man redet aneinander vorbei. 380 Kombinationsmöglichkeiten für Übersetzungen in der erweiterten EU gibt es bereits. Das ist nur Nebensache. Europa wird so oder so verwaltet.

Prävention von Spielschäden bei Pianisten

01.04.05 (Claudius Dietzel) -

Schon im 18. Jahrhundert wurde erkannt, dass die Musizierpraxis zu Erkrankungen des Spielapparates führen kann. Die Frage, wie diese entstehen und zu vermeiden beziehungsweise zu therapieren seien, hatte jedoch erst um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Eingang in den klavierpädagogischen und methodischen Diskurs gefunden. Seitdem sind gut einhundert Jahre vergangen. Doch trotz diverser Forschungsarbeiten, Veröffentlichungen und der Erfahrung mehrerer Generationen von Klavierpädagogen und Pianisten scheint sich bis zum heutigen Tage keine einheitliche Methode gefunden oder durchgesetzt zu haben, mit deren Hilfe das Auftreten von Spielschäden bei Musizierenden aller Begabungsstufen grundsätzlich zu verhindern beziehungsweise zu therapieren wäre. Da der Wissensbedarf gerade im Sinne der Prävention nach wie vor groß ist, widmete sich das Klavierpädagogische Forum 2004 in Halle dieser aktuellen Thematik.

Space Night

01.04.05 (Max Nyffeler) -

Die mit Abstand beste Fernsehsendung in unserer eintönig-bunten Medienlandschaft ist die „Space Night“ des Bayerischen Fernsehens. Wie alles von Qualität wird sie außerhalb der Hauptsendezeiten ausgestrahlt, genauer: vom Ende des regulären Programms bis zum Sonnenaufgang. Eine Sendung für Nachteulen.

Früher war alles genauso, nur anders

01.04.05 (Martin Hufner) -

Es könnte alles viel schlimmer sein, aber auch viel besser. So lässt sich in einem Satz der gegenwärtige Zustand der phonoghraphischen Wirtschaft in Deutschland beschreiben. Der Vorsitzende der deutschen Phonoverbände, Gerd Gebhardt, hat es selbst auf der diesjährigen Jahrespressekonferenz seines Verbandes in Berlin so umschrieben: „Der Musikmarkt hat sich 2004 konsolidiert. Zwar ist noch ein Umsatzrückgang von 3,6 Prozent zu verzeichnen, doch der ist im Vergleich zu den Vorjahren sehr moderat ausgefallen. Die extrem negative Umsatzentwicklung der letzten Jahre ist offensichtlich beendet. Für 2005 erwarten wir eine stabile Marktentwicklung, ab 2006 dann wieder leichte Zuwächse.“

Dem Elementaren auf der Spur

01.04.05 (Andreas Kolb) -

Der Münchner Gasteig begeht dieses Jahr sein zwanzigjähriges Jubiläum. Die Trutzburg der Hochkultur – benannt nach dem gleichnamigen Berghang, auf dem sie errichtet wurde – beherbergt die Münchner Philharmoniker, Münchens Stadtbibliothek samt exzellenter Musikabteilung, das Richard-Strauss-Konservatorium und die Volkshochschule. In der Philharmonie und im Carl-Orff-Saal ist in diesen zwanzig Jahren Musikgeschichte geschrieben worden. Mit der Konzertreihe „Lautwechsel“ begehen Brigitte von Welser, Gasteig GmbH Geschäftsführerin, und das Kulturreferat München unspektakulär, aber qualitätsvoll dieses Jubiläum. In die Jubiläumsreihe wurde Mu’zi:k – made in München integriert, das jährliche Konzert der freien Musikszene München.

Besessene Opfer ihrer Leidenschaft

01.04.05 (Friederike Streib) -

Was haben ein französischer Physiker, eine japanische Psychiaterin, ein italienischer Anwalt und eine kanadische Schriftstellerin gemeinsam? Sie alle teilen eine große Leidenschaft für das Klavierspielen und die Liebe zur klassischen Musik. Leute wie sie pilgern seit 1989 alljährlich nach Paris, um am internationalen Wettbewerb „Concours des Grands Amateurs de Piano“ teilzunehmen und andere begeisterte Amateurpianisten an ihrem Können teilhaben zu lassen.

Viel zu wenig Werbung für die Wertigkeit von Musik

Ilona Schmiel hat als Geschäftsführerin des Bremer Konzerthauses „Die Glocke“ (1998 bis 2002) einen Schwerpunkt auf Programme für ein nachwachsendes Publikum gesetzt. Seit 2004 ist sie Intendantin des Beethovenfestes Bonn und erweitert das Festivalprogramm auch in dieser Hinsicht. Der VdM lud sie als Referentin zum Thema Audience Development nach Essen ein. Im Gespräch mit der neuen musikzeitung skizziert sie ihre Konzepte.

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